Black Earth (Kara toprak)

Black Earth gehört zu den bekanntesten Werken des Komponisten und Pianisten Fazıl Say. Es ist eine Hommage an Âşık Veysel. Die Komposition nimmt thematisch Bezug auf Veysels Lied Kara toprak. Und das Klavier imitiert auch die von Veysel gespielte Langhalslaute.

Wie die fruchtbare schwarze Erde viele Gewächse hervorbringt, so klingt auch Says Black Earth immer wieder anders. Hier eine eher kurze, aber sehr intensive Version.


Black Earth (Kara Toprak)
Fazıl Say

Fazıl Say  Klavier

Und hier ein spannendes Arrangement, bei dem zusätzlich zum Klavier die im Original pianistisch imitierte Bağlama ins Spiel kommt.

Black Earth (Kara toprak)
Fazıl Say (Arr. Taner Akyol)

Taner Akyol  Bağlama
Antonis Anissegos Klavier

Titelbild © Random Randomsen

11 Gedanken zu “Black Earth (Kara toprak)

  1. finbarsgift sagt:

    Ein Stück des primär Pianisten Fazil Say, das mich immer wieder sehr tief (be)rührt.
    Zuletzt durfte ich es live in der Beethovenhalle in Stuttgart (kwasi zu seinen Füßen sitzend) erleben, noch vor der Pandemie, ein unvergessliches Erlebnis …
    Dieses Video von Say bringt aber die fesselnde Interpretation gut rüber 🙂
    Herzlichen Dank dir für die Präsentation!
    LG vom Lu

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine berührte Resonanz. 🙂
      Es gibt freilich nichts, was dem direkten Konzert-Erlebnis aus unmittelbarer Nähe gleichkommt – das sind Geschenke fürs Leben. 🙂
      Ich kenne Black Earth nur von Aufnahmen. Da gibt es viel Hörenswertes. Beim ausgewählten Video fand ich aber die Energie besonders intensiv.
      Mit einem herzlichen Gruß zum zaubererfüllten Tag 🐻

      Gefällt 1 Person

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein interessiertes Echo. 🙂
      Ja, das finde ich eben auch total faszinierend – ob im Original oder in der Bearbeitung. Und es schwingt so vieles darin mit: unterschiedliche musikalische Einflüsse, Geschichte(n)…
      Es freut mich sehr, wenn meine Beiträge für dich zu spannenden Neuentdeckungen führen. Zwar habe ich, bildlich gesprochen, meine bevorzugten Reviere – aber ich bin auch gerne mal ein „Querbeetstreuner.“ 😀
      Mit einem herzlichen Gruß zum klangverzauberten Tag 🐻

      Gefällt 2 Personen

  2. Olpo Olponator sagt:

    Faszinierend. Dieser Begriff wurde bereits verwendet, doch finde ich keinen besseren, der mein Erstaunen ausdrückt, wie man den von mir nur mäßig geliebten, vergleichsweise ‚harten‘ Klang des Klaviers zum viel weicheren eines Saiteninstrumentes machen kann – und mir ist durchaus bewußt, daß subjektives ‚Empfinden‘ von vielerlei Faktoren abhängt. Ähnliche Versuche Klang zu erzeugen kenne ich zwar aus der Neuen Musik, doch befriedigen sie meinen Hörgeschmack allesamt nur unzureichend – Klavier, oft auf 450 Hz gestimmt, bleibt hier hart, Black Earth erfüllt ihn durchaus.
    Besonders eindrucksvoll finde ich die ‚Arbeit‘ von Fazil Say – dazu bräuchte es nichtmal sein mimisches Talent.
    Vielen Dank !!

    Gefällt 1 Person

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine begeisterte Resonanz. 🙂
      Es ist in der Tat höchst bemerkenswert, welches Klangerlebnis Fazıl Say aus dem Flügel „herauskitzelt.“ Warum man zu einem Hörerlebnis letztlich in positive Resonanz geht, wird sich einem wohl nie gänzlich erschließen.
      Mir geht es nach wie vor so, dass ich gut ohne die Entfaltung des „mimischen Talents“ leben könnte. Früher hätte mich das sogar sehr gestört – heute bin ich da etwas gelassener… 🙂
      Mit einem herzlichen Montagsgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

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