Nachtmusik • Virðulegu Forsetar

In Zeiten langer Nächte darf es bestimmt auch mal eine etwas längere „Nachtmusik“ sein. Deshalb gibt es heute einen „Domino-Beitrag“, angeregt durch ein Projekt von Petra Pawlofsky (da sein im Netz), das von der Musik Jóhann Jóhannssons inspiriert ist.

«Eine Hommage an den isländischen Komponisten Jóhann Jóhannsson (1969-2018) mit einer Serie von gemalten und digitalen Bildern, die von seiner tief einprägsamen  Musik inspiriert wurden.»

Unter dem folgenden Link sind bereits sechs Beiträge zu finden mit Bildern, die auf dem Nährboden von Jóhannssons Werk „Orphée“ gewachsen sind.
Einfach magisch/Simply magic*


Zum ergänzenden Eintauchen in diese Klangwelt habe ich für die heutige Nachtmusik ein frühes Werk von Jóhann Jóhannsson ausgewählt. Hier zu hören in einer erst vor zwei Wochen veröffentlichten Live-Aufnahme.

Jóhann Jóhannsson • Virðulegu Forsetar

Guðni Franzson • Leitung
Skúli Sverrisson • Bassgitarre, Elektronik
Antoine Dandoy • Schlagwerk, Elektronik
Adam Bryanbaum Wiltzie • Tastenwerk, Elektronik
Steven Devolder, Rudy Moercant, Dena Van Canneyt, Thomas Mellaerts, Pierre-Louis Marques, Estíbaliz Collado Castillo • Trompete
Rik Vercruysse, Marc Peremans, Quinten de Gelaen, Dries Laureyssens • Horn
Stephan Vanaenrode • Tuba


Titelbild © Random Randomsen

10 Gedanken zu “Nachtmusik • Virðulegu Forsetar

  1. PPawlo sagt:

    Lieber Random, deine Überraschung ist voll gelungen! ⚡️⚡️⚡️
    Ich konnte gar nicht widerstehen und hab die Musik gleich ganz gehört!
    Und nach diesem fulminanten, immer wieder weiterführende Abschluss bin ich etwas wortkarg geworden, zutiefst berührt von einer magischen Musikstunde! Erst einmal allerliebsten Dank, lieber Blogfreund! 🌻🐻🌻

    Gefällt 1 Person

    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank, liebe Petra, für diese begeisterte Resonanz. 🙂
      Diese Aufnahme habe ich genau deshalb entdeckt, weil ich, angeregt durch die Orphée-Reihe, nach weiterer Jóhannsson-Musik gestöbert habe. Obendrein ist das Video auch optisch sehr attraktiv. Und auch hier passt ja das Wort vom „Atmosphärenzauberer“.
      Ich denke, dass es hier durchaus am Platz ist, zunächst eher wortkarg zu werden – denn diese Musik kann und will lange nachklingen und ausklingen. 🙂
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

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      1. PPawlo sagt:

        😊
        Du hast ein besonders interessantes Stück entdeckt! Ich kannte es noch gar nicht, obwohl ich schon viele anderen Entdeckungen des Klangmagiers gemacht habe. Es verbindet den Komponisten noch mit der klassischen Tradition und zeigt seine Neuerungen auf. Viele Klänge erinnern mich an die isländische Natur. So meine ich Vögelschwärme, Wind, Wellenschlag und Erdraunen zu hören. Der feierlich oder gar majestätisch getragene, ernste Beginn passt wunderbar zu einer berührenden Hommage, die nicht sentimental sondern von tiefem, achtsamen Ernst und großer Konzentration getragen wird. Ein „Es ist, wie es ist“. Wie wunderbar, dass vor allem Musiker dabei sind, die mit ihm oft gespielt haben!
        Dein schönes Bild umschließt alles, ohne dass man es eben in Worte fassen kann. So werde ich das jetzt auch nicht weiter versuchen! Hab’s gut heute !🌟🌟🌟

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        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, das ist ein früheres Werk, um das es recht still geworden ist, bis seine Weggefährten es hier auf so beeindruckende Weise wieder zum Leben erweckt haben.
          Mit deinen noch frischen Island-Erinnerungen gewinnt dieses Klangerlebnis bestimmt eine besondere Lebendigkeit. 🙂
          Irgendwie typisch für diese Aufführung sind die Bewegungen des musikalischen Leiters, die sehr sachlich-zielgerichtet sind und doch eine expressiv-ästhetische Wirkung haben.
          Beim Titelbild habe ich mal eine Ausnahme gemacht und nachträglich die Farbgebung verändert. Etwa so, wie man ein Instrument umstimmt, um es an ein bestimmtes musikalisches Umfeld anzupassen.
          Auch dir einen freudenreichen Tag. 🐻

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein harmonisch-zugeneigtes Echo. 🙂 Bei jahrzehntelanger klangweltlicher Entdeckerfreudigkeit kommt einem doch so einiges zu Ohren. Und da Klangwellen sich naturgemäß ausbreiten wollen, ist es inzwischen mein blogosphärisches Hauptanliegen, sie dabei zu unterstützen. 🙂

      Gefällt 2 Personen

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