Manolo Sanlúcar & Paco de Lucía

Beim Suchen (und Finden) eines Klangbildes für einen kommenden Beitrag habe ich einen ganz besonderen Beifang gemacht. Zwei meisterhafte Flamenco-Gitarristen im Duett. Die perfekte Einstimmung aufs Wochenende.

Sevillanas a dos guitarras

Manolo Sanlúcar • Gitarre 
Paco de Lucía • Gitarre

 

40 Gedanken zu “Manolo Sanlúcar & Paco de Lucía

    1. Random Randomsen sagt:

      🙂
      Ja, es ist sehr konzentriert – wie ein Destillat, das einem beim Schnuppern eine unglaubliche Weite und Vielfalt erschließt. 🌺
      Das Bild habe ich extra für diesen Beitrag aufgenommen. Das Video ist ja unglaublich clever gemacht. Die sparsame Kulisse. Und dann hat es auch nicht diese aufgeregte Zappeligkeit vieler Musikvideos. Die Einstellungen bringen die exzellente Handarbeit aber auch die Mimik der Musiker wunderbar zur Geltung. Das Bild sollte diesen sparsam-klaren Charakter weiterführen. Zwei Bundstäbe, zwei Saiten. Eine klare Struktur, wie sie auch der Musik innewohnt. Durch die Nahaufnahme kann man aber auch Strukturen und Schattierungen des Griffbretts deutlich erkennen. Die natürliche Lebendigkeit – auch hier wieder eine Parallele zur Musik. 🌻

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  1. PPawlo sagt:

    Hab lieben Dank für die Bilderinfo! Ich hatte darin nämlich so etwas wie eine vergitterte Mauer gesehen. Das Minimalistische war mir dabei klar… Jetzt hat es Leben bekommen und es spricht mich an. :)) Ich finde es etwas ganz Besonderes, wenn du deine Bilder selbst machst…und auch noch eigens für den Beitrag! 🌟🌟🌟

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine Resonanz zum Titelbild. Das ist ja eine Sache, die sich nach und nach entwickelt hat. Meine ersten Beiträge hatten ja gar keine Titelbilder. Und die ersten Bilder waren eher als Dekoration gedacht. Inzwischen haben sie aber eine viel umfassendere Bedeutung. 🙂

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  2. sternenkind11 sagt:

    Meisterliche Leidenschaft gepaart mit Freude und Lebendigkeit. Was will Herz mehr ;-)? Liebsten Dank für diese spanische Feinkost! Handelt es sich bei Deiner Aufnahme (Titelbild) um eine Gitarre? Fühlt sich nach einem Instrument mit viel Lebenserfahrung an…. Abrazo 🌺💫🌺💫🌺

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine harmonische Resonanz. Diese beiden Meister auf einen Streich zu hören/sehen ist ein ganz seltenes Erlebnis. 🌟🌟🌟
      Das Titelbild zeigt tatsächlich den Ausschnitt einer nicht ganz neuen Gitarre, die sogar aus Spanien stammt. Es ist zwar keine Flamenco-Gitarre – aber einen Unterschied würde man bei diesem Ausschnitt eh nicht erkennen. 🙂
      Stor bamseklem 🐻

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      1. sternenkind11 sagt:

        Oh, das glaube ich sofort 🌟. Die beiden sind wunderbar harmonisch miteinander, stimmen sich richtig aufeinander ein. Sehr schön, dass das im Video gezeigt wird.
        Darf die Gitarre vom Titelbild denn noch klingen? Könnte mir vorstellen, dass sie einen ganz eigenen, unverkennbaren Klang verströmt 😊. Stor bamseklam fra meg 😘

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        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, es ist ein Traumpaar. 🙂 Man könnte sie für ein eingespieltes Duo halten. Und beide haben sehr viel dafür getan, um den Flamenco wesentlich populärer zu machen (und auch weiterzuentwickeln). Der eine ist allerdings international bekannt, während der andere außerhalb Spaniens nach wie vor weitgehend unbekannt ist.
          Ja, die Gitarre darf hin und wieder klingen. 🎶 Zwar gibt es dabei einen Graben zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Und es ist auch mehr Spielerei als Spiel. Aber immerhin. Und, ja, sie hat durchaus ihre ganz eigene, klangvolle Stimme. 🌺🌟🌺🌟🌺
          🐱🐻 😉

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          1. sternenkind11 sagt:

            In der Tat 😊. Sie wissen wohl beide ganz genau was sie wie tun und haben sich dabei die Fähigkeit bewahrt, auf ein Gegenüber einzugehen und ein absolut harmonisches Miteinander entstehen zu lassen.
            Wie wunderschön, dass die Gitarre ab und zu klingen darf 🎶 😊🎶. Dieser Wunsch-Wirklichkeit-Graben ist auch mir wohl bekannt. Aber das macht ja nix. Hauptsache spielerisch klingen 🙂. Die Gitarre freut sich bestimmt!
            Ich bräuchte übrigens noch einen spielerischen Gitarristen, also wenn Du frei bist und nix besseres zu tun hast – Du weißt ja wo mein Haus wohnt 😉😃. Im Berg ist es auch schön kühl, versprochen ❄ 😃
            🌺🐱🌺🐻🌺🐶🌺💫🌺🎶

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            1. Random Randomsen sagt:

              Beide sind ja von Natur aus exzellente Musiker. Und als Flamenco-Gitarristen haben sie jede Menge Erfahrung im Zusammenspiel auch mit Sängern, Tänzern und verschiedenen Ensembles. Auch wenn es Flamenco-Stücke für Solo-Gitarre gibt – diese Musiker sind grundsätzlich keine Ego-Tripper. 😉 🌟🌟🌟
              Die Gitarre mag es offensichtlich, zu klingen (auch wenn es nur hin und wieder ist) – die Form scheint ihr eher einerlei zu sein. 🙂
              Der Graben wird auch deshalb noch etwas größer, weil ich ja ursprünglich auf der Bassgitarre „heimisch“ bin (bzw. war). So bin ich irgendwie hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, eine alte Kunst wieder aufleben zu lassen und dem Bedürfnis, eine neue Kunst zum Leben zu erwecken. Aber vielleicht kommen ja bessere Zeiten und ich kriege beides auf die Reihe. 😃
              Herzlichen Dank für die Einladung. 🌺🎶😊🎶🌺 Heute und morgen bin ich ja in einem anderen „Business“ heftigst ausgebucht. Aber in einer längeren Perspektive: warum nicht? Wer versuchet, der erfindet. 🌹🌹🌹
              Wie kommt es eigentlich, dass es im „Salzberg“ kühl ist? Ich war vor einigen Jahren auf einer Tunnelbaustelle der Lyon Turin Ferroviaire – und es war heiß wie bei Satans Großmutter unterm Sofa. 😉

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            2. sternenkind11 sagt:

              Das spricht wirklich für diese beiden Musiker. Einfach sternstundig-wunderschön ✨✨✨
              Bassgitarre, wie cool 😎. Aber dann bist Du ja zumindest schon in der „Nähe“ 🙂. Wenn Du jetzt irgendein Blasinstrument spielen würdest und dann auf Gitarre „umsattelst“ wäre das doch ein größerer Graben. Nur Mut, vielleicht lassen sich mit der Zeit beide Künste verbinden 🙂!
              Ich weiß, Du bist ein vielbeschäftigter Mann, deshalb habe ich die Einladung auch völlig offen in den Raum gestellt 😀. Und sie ist auf jeden Fall längerfristig gültig 🌺🌺🌺
              Deine Frage ist gut. Um ehrlich zu sein – ich habe keine Ahnung. Aber ich finde es heraus und teile dann gerne meinen Wissensschatz mit Dir 😀. Die Temperatur ist das ganze Jahr über stabil. Ich weiß auch von „heißen“ Stollen, aber meiner ist kühl 😊. Das macht ihn ja vielleicht auch so besonders 😊

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            3. Random Randomsen sagt:

              Besonders mag ich den fretless-Bass, weil man damit so schön „singen“ kann. 🙂
              Es stimmt schon, es sind keine unvereinbaren Welten. Und es ist (für mich) auch nur eine zusätzliche Saite. Eine wirkliche Herausforderung ist allerdings die „Akkordarbeit“. 😀
              Gut zu wissen, dass die Einladung keine Eintagsfliege ist. 🌟🌟🌟
              Ein kühler Stollen ist auf jeden Fall cool – und, egal was der Grund dafür ist, eine Besonderheit. 😀

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            4. sternenkind11 sagt:

              Ui, da musst Du mir jetzt auf die Sprünge helfen. Was ist denn ein fretless-Bass 😳? Die eine Saite scheint gut überbrückbar. Immer dasselbe mit der Akkordarbeit 😉. Bei Deiner Fingerfertigkeit bestimmt eine überschaubare Herausforderung 😉. Ich bin mir sicher das wird richtig gut 😀.
              Eintagsfliegige Einladungen gibt’s bei mir nicht 😉.
              Ein kühler Stollen ist vor allem cool, wenn’s im Sommer so heiß ist 😀🍧🍧. Ich hab‘ da nie drüber nachgedacht, weil ich der Meinung war, der „gehört“ so 😉. Jetzt will ich es aber auch wissen…..🌟🌟🌟

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            5. Random Randomsen sagt:

              Da helfe ich doch gerne. 🙂 Fretless bedeutet, dass es auf dem Griffbrett keine Bundstäbchen gibt. Da ist nur ein nackiges Griffbrett, wie beim Kontrabass (oder überhaupt bei den modernen Streichinstrumenten). Das macht es schwieriger, den richtigen Ton zu treffen. Aber man kann den Bass richtig schön „singen“ lassen. Hier ein sehr schönes Beispiel:

              Gut zu wissen. 🌹 Einladungen mit eingebautem Schleudersitz sind nämlich nicht der große Hit. 😉
              Vielleicht ist ja der Salzstollen ein Eisberg im Ruhestand? 😀

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            6. sternenkind11 sagt:

              Oh, danke schön 😊. Glaubstes – das ist mir noch nie bewusst aufgefallen. Ich kenne Bass und Gitarre nur mit Bundstäbchen. Ts ts ts…. Lieben Dank für das eindrückliche Seh- und Hörbeispiel. Das kann ja sowohl beim Bass als auch bei der Gitarre klingen, als würden sie Sprechsingen 😉
              Nö, Einladung mit eingebautem Schleudersitz sind ja eher Ausladungen. Wo kommen wir denn da hin 😉. Damit fange ich erst gar nicht an 😀🌹
              Hihihi 😀, dass wird das große Geheimnis des Salzstollens sein – ein Eisberg im Ruhestand ! Eine wundervolle Vorstellung 😀 😀

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            7. Random Randomsen sagt:

              Das mit diesen Bundstäbchen ist überhaupt eine spannende Angelegenheit. Die Viola da Gamba (wie sie Jordi Savall spielt) ist ein Stück weit bebundet und dann bundlos. Die europäischen Lauten sind bebundet – die arabische Oud ist bundlos.
              Das hier ist auch sehr speziell – eine bundlose Gitarre und eine mit „Bundstäbchensalat“:

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            8. sternenkind11 sagt:

              Das ist ja wirklich sehr speziell. Eine richtige Bundstäbchensaluppe 😉. So eine wild bebundstabte Gitarre habe ich noch nicht gesehen. Klingt wunderschön! Die Viola da Gamba mag ich klanglich übrigens auch sehr gerne. Ist jede Viola da Gamba nur ein Stück weit bebundet oder ist das eine spezielle Ausführung? Sein Tochter hat doch auch eine spezielle Harfe, oder? Die sieht aus, als wäre sie doppelt bespannt… Jetzt wird’s mir dann aber zu bund 😉😀

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            9. Random Randomsen sagt:

              Für unsere „wohltemperierte“ Musik mit den regelmäßigen Halbtönen würde so ein Bundstäbchenmonster auch keinen Sinn machen.
              Die Viola da Gamba gibt es zwar in verschiedenen Ausführungen. Die „Teilbebundung“ scheint aber Standard zu sein (obwohl es möglicherweise Ausnahmen gibt – vielleicht Gambe-Cello-Mischlinge).
              Bei den Harfen kenne ich mich nicht wirklich aus. Die Harfe von Arianna Savall scheint aber definitiv keine Bundstäbchensaluppe zu sein. 😉

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            10. Random Randomsen sagt:

              Bei gezupften Saiteninstrumenten ist die doppelchörige Besaitung weit verbreitet. Man findet sie bei Mandoline, Bouzouki, den verschiedensten Lauten oder auch der 12-saitigen Gitarre. Also schon möglich, dass man so etwas auch irgendwie „harfig“ umgesetzt hat. 😀

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            11. sternenkind11 sagt:

              Doppelchörige Besaitung. Ah ha 🙂. Die 12-saitige (!) Gitarre hat also auch eine doppelchörige Besaitung. Klingt für mich nach ziemlich fundiertem Fachwissen 😉😀 Es könnte gut sein, dass diese doppelsaitige Bechörung bei der Harfe umgesetzt wurde. Oder ich beginne zu schielen… 😵😀

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            12. Random Randomsen sagt:

              Im Prinzip geht es dabei immer darum, auf natürliche Weise eine größere Klangfülle zu erzielen. Bei 6- und 12-saitigen Gitarren lässt sich das wunderbar vergleichen. Grundsätzlich könnte das auch bei einer Harfe einen Sinn ergeben. 🙂

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  3. sternchen sagt:

    genau solche Musik sah ich mich spielen, als ich damals als Kind Gitarrenunterricht nahm. Der Gitarrenlehrer war kurz davor, seinen Job aufzugeben, so verzweifelt war er. Seitdem höre ich sowas nur andachtsvoll;-)

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    1. Random Randomsen sagt:

      Tja, manchmal sind die einfach so ein paar fiese Lichtjahre Abstand zwischen Wunsch und Wirklichkeit. 😉
      Paquito war ja bereits als ganz junger Bursche unheimlich virtuos und brillant. Mit den Jahren hat seine Meisterschaft zunehmend eine unglaubliche Tiefendimension erreicht:

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