Auch Spinner spinnen…

PS01

…nicht immer. 🙂

PS05

Selbst dann nicht, wenn sie Dinge tun…

…die ziemlich verrückt aussehen. 

PS12

PS12

Impressionen einer Kiefernprozessionsspinnerprozession. 

Einige ganz brauchbare Informationen zu diesen hübschen Tierchen sind unter folgendem Link zu finden: Kiefernprozessionsspinner · Raupen nicht berühren


Klangbild:
Maurice Ravel • Boléro

Gergely Rákász • Orgel  

56 Gedanken zu “Auch Spinner spinnen…

        1. Random Randomsen sagt:

          Stimmt. Wir können darüber spekulieren. Aber Wahrscheinlichkeit und Wirklichkeit sind immer wieder zwei Paar Schuhe. Aber der „Trick“ scheint sich auf jeden Fall zu bewähren. Denn diese Arten machen das eigentlich immer so. Es ist kein Ausnahmeverhalten.

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  1. sternenkind11 sagt:

    Wow, das ist ja mal eine Welle :-)! Die ist ja riesig lang :-)! Schlau sind sie ja schon – so sinkt wohl die Wahrscheinlichkeit unterwegs gefressen zu werden. Sieht diese Raupenschlange doch eindrucksvoll aus :-). Zauberhaftes Video, die Musik sowieso :-)!

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank. 🙂
      Ja, ich nehme an, dass diese Prozession dem Selbstschutz dient. Es sieht wirklich aus wie eine seltsame Schlange. Selbst in der Vergrößerung (Titelbild) ist ja kaum ein Abstand zu sehen. Und es ist eine echt lange Prozession. Das zweitletzte Foto zeigt ungefähr 1/4 davon. 🙂

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      1. sternenkind11 sagt:

        Ja, die bewegen sich wohl Schnäuzchen an Popo weiter. Es ist erstaunlich, wie lange diese „Schlange“ ist (wenn das zweitletzte Foto nur 1/4 zeigt). Die müssen sich ja verabreden und sich formieren und dann möglichst im Gleichschritt los, damit sich die Beinchen nicht verheddern 😉 🙂

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        1. Random Randomsen sagt:

          Genau deshalb habe ich für „meine“ Raupen eine schön rhythmische Musik ausgewählt, damit sie sich hübsch synchron fortbewegen können. 😉
          Die Länge der hier abgebildeten Prozession dürfte zwischen 3-4 m liegen. Interessant ist auch, dass es eigentlich nie Lücken gibt – egal, ob sie klettern oder in Schlangenlinien krabbeln. 🙂

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          1. sternenkind11 sagt:

            Das ist ein ganz wundervoller klanglicher Rhythmusgeber, den Du dir für Deine Raupen ausgesucht hast :-). Dieser gleichmäßige Rhythmus erleichtert die synchrone Fortbewegung bestimmt ungemein :-)! Sie werden’s Dir danken :-). Ich staune sehr über dieses Phänomen :-). 3 – 4 Meter – da dürften sich eine riieesige Anzahl Raupen „vereinen“. Denn es sieht so aus, als würden sie zu einem „Körper“ verschmelzen. 🐛🐛🐛🌿🌿🌿 🙂

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            1. Random Randomsen sagt:

              Diese Musik haben sie sich durch ihr bereitwilliges Posieren auch wirklich verdient. 🙂
              Es ist tatsächlich ein in verschiedener Hinsicht erstaunliches Phänomen. Für mich ist es beispielsweise auch ein Rätsel, wie die Leitraupe zu ihrer Funktion kommt und nach welchen Kriterien sie den Schlängelkurs bestimmt. Und, ja, das ist durchaus eine mitgliederstarke Krabbelgruppe. 😀
              🐛🎶🐛🎶🐛

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            2. sternenkind11 sagt:

              Sie scheinen für diese Prozession ein lebendiger Organismus zu werden, wo jedes Räuplein genau weiß, wo sein Platz ist 😉 Vielleicht so ähnlich, wie auch eine Zelle bei der Entstehung eines Menschleins weiß, ob sie z. Bsp. eine Leber- oder eine Lungenzelle ist :-). In jedem Fall hast Du hier eine ganz besondere Krabbelgruppe bildhaft eingefangen :-). Wie schön, dass sie Dir über den Weg gekrabbelt sind :-)! 🐛🎶🐛🎶🐛

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            3. sternenkind11 sagt:

              Bestimmt, eine Melodie die alles verbindet und jeder einen ganz bestimmten Teil der Melodie „spielt“, so dass eine große Sinfonie entsteht :-). Da hat das Leben Dir wirklich eine außerordentlich beeindruckende Begegnung geschenkt :-)! 💞

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            4. Random Randomsen sagt:

              Ja, das war definitiv ein Geschenk. Die Wahrscheinlichkeit, denen an geeigneter Stelle zu begegnen und auch noch die Kamera zur Hand zu haben ist extrem klein. 🙂
              Wie in einer Sinfonie – da passt auch eins in perfektem Timing zum andern. 🐛🎻🐛🎻🐛

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            5. sternenkind11 sagt:

              Das Leben steckt voller Wunder, die es einfach mal so harmonisch zufließend aus dem Hut zaubert 🎩 😉 Da hat bestimmt einer ins Ohr geflötet: Nimm Deine Kamera mit, nimm Deine Kamera mit 😉😀

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  2. gkazakou sagt:

    Gibts die auch im hohen Norden? In unseren Pinien-Wäldern können sie schon zur Plage werden, und zwar dann, wenn die Zahl der Bäume durch Brände, Krankheit oder Abholzung arg reduziert wurde. Dann konzentrieren sie sich auf die wenigen verbliebenen oft vorgeschädigten Bäume, was dann deren Ende bedeuten kann. Ihre Schönheit ist in deiner Macro-Aufnahme zu erkennen, sonst eher nicht.

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    1. Random Randomsen sagt:

      In den nordischen Ländern kommen diese Spinner nur auf einigen (wenigen) Inseln vor. Die Bilder hier stammen aus dem südlichen Alpenraum. Da werden sie eigentlich kaum zum Problem. Das kann sich aber ändern, wenn die Kiefernbestände (wie anzunehmen ist) abnehmen werden.
      Aus normaler Fußgängerperspektive ist die Prozession als Ganzes imposant – die Viecherl wirken aber unscheinbar. Aber bei näherer Betrachtung sind sie richtig schön. 🙂

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  3. Sternchen sagt:

    Ich habe einmal miterlebt, wie ein Junghund an einer geschnuppert und geleckt hat, er bekam eine schwere Allergie mit geschwollener Zunge und ist fast daran gestorben. Sie haben schon ihre Waffen, sich zu wehren!

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  4. Ulrike Sokul sagt:

    Toll, solch eine Kette des Lebens und so schön fotografisch eingefangen!
    Ich habe ja schon viele faszinierende Insektenbeobachtungen machen dürfen, aber eine Raupenprozession war noch nicht dabei.
    Jetzt fehlen bloß noch Schmetterlinge, die im Reigen flattern… 😉
    Lieben Dank für die Präsentation dieses Naturwunders!

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank. 🙂 Ja, eine faszinierende Kette des Lebens. Und ein echter Glücksfall, wenn sie einem so vor die Linse krabbeln. Die kommen ja nicht überall vor und sind zudem oft nächtens unterwegs. Inzwischen habe ich auch meine anfängliche Scheu vor Fotobeiträgen abgelegt – so stand der geteilten Freude nichts mehr im Wege. Und noch dazu kann man diese Viecherl wunderbar fotografieren ohne sie im geringsten zu behelligen (das kann ja manchmal auch ein Hinderungsgrund sein).
      Ein Schmetterlingsreigen könnte mir auch gefallen. Dafür würde ich mir allerdings Oleanderschwärmer wünschen (wenn schon). Das wär‘ ein Fest. 🌟🌟🌟

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      1. Ulrike Sokul sagt:

        Ja, diese Raupenkettenschlange ist sehens- und mitteilenswert, das hast Du fein gemacht. 🙂
        Oleanderschwärmer habe ich erst einmal nachgeklickt – solch ein grünbuntes Wesen und 12 cm Flügelspannweite, das macht schon was her beim taumeltänzerischen Reigen. Das wäre wahrlich ein Fest! :mrgreen:

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          1. Ulrike Sokul sagt:

            Ich habe noch nie einen Oleanderschwärmerr in ECHT gesehen. Und in mittelmeerigen Räumlichkeiten war ich schon ewig nicht mehr. 😦
            Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, daß ich den Spitznamen siebenmägige Raupe habe, weil ich mit so viel Appetit (und manchmal auch Geschwindigkeit) esse? 🙂

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            1. Random Randomsen sagt:

              Da habe ich eben diesen „temporären Heimvorteil“ meiner Spanien-Zeit. Auch wenn mir die klimatischen Bedingungen wenig lebensfreundlich erscheinen – die Tierwelt vermisse ich schon irgendwie. Auch Vögel wie den Wiedehopf oder die Blaumerle…
              Siebenmägige Raupe klingt gut. 😀 Raupenappetit ist ja wirklich legendär. Mir haben im letzten Sommer einige Kohlweißlingsraupen (die ja nicht riesengroß sind) in kürzester Zeit die Kapuzinerkresse auf dem Balkon nahezu kahlgefressen. 🙂

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