The Welcome Arrival of Rain

Wassermusik Nr. 56

Bei der 56. Wassermusik erscheint ein Thema, das bisher noch nicht vorgekommen ist. Denn der Titel The Welcome Arrival of Rain bezieht sich auf den Monsun.

“This profuse and exuberant piece arose out of bare beginnings; a scale passage followed by a simple melody. Whilst I composed it, as the notes and the pages multiplied, I began to think of a comparison with the arrival of the monsoon in India, when aridity is pierced by life-giving rain; and humans, animals and vegetation revel in sudden activity and fertility. Although the monsoon is expected early, its arrival is always joyously surprising. The music’s title was inspired by a passage from the 18,000 verse Hindu text, Bhagavata Purana.” [Judith Weir]

Das facettenreiche und klangfarbenfrohe Werk entstand in den Jahren 2001-2002 und wurde im Januar 2003 durch das Minnesota Orchestra uraufgeführt.


The Welcome Arrival of Rain
Judith Weir

BBC Symphony Orchestra • Martyn Brabbins (Leitung)


Die Gesamtübersicht der bisherigen wassermusikalischen Beiträge und der darin vorkommenden Werke gibt es hier:
♫ Wassermusik ♫


Titelbild © Random Randomsen

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8 Gedanken zu “The Welcome Arrival of Rain

  1. Stefan Kraus sagt:

    Was der Titel als Versprechen in sich trägt, löst die Musik ein. In ihrer Schönheit willkommen, charakterisiert sie eine vielfältig Leben spendende Kraft.
    In Zeiten des Klimawandels und unbedachter Besiedlung angesichts rasant steigender Bevölkerungszahlen wird der Monsun zunehmend zu einer vernichtenden Kraft werden. Hoffen wir darauf, dass auch die Schönheit der Künste ein wenig dazu beizutragen vermag, die Menschheit in ein das große Ganze mehr bewahrendes Denken und Handeln zu führen.
    Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüße an dich.🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Hab‘ ganz lieben Dank für deine harmonische Resonanz. 🙂
      Ja, es steckt ein unglaublicher Reichtum in dieser Musik. Als ich diese Musik das erste Mal hörte, war ich richtiggehend überwältigt von den Eindrücken. Die erst später entdeckten Hintergründe setzten das freilich in eine passende Perspektive.
      Die Schönheit der Künste vermag beim Einzelnen viel zu bewirken. Die offene Frage bleibt, ob genug Einzelne sich berühren lassen um dann ihrerseits zu bewirken, was sie zu bewirken vermögen. Was der oder die Einzelne bewirken kann ist zwar aufs Ganze gesehen nicht viel, das ist wahr. Aber wir sind viele. Und so entstehen viele Probleme genau durch das, was die vielen Einzelnen tun und lassen. Folgerichtig müssen die Problemlösungen auch bei den Einzelnen liegen.
      Mit herzlichen Grüßen zum freudenreichen Sonntag 🐻

      Gefällt 2 Personen

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