Meisterhafte Spielfreude

Der Vater des einen hat bereits mit dem Onkel des anderen musiziert. Zakir Hussain und Rakesh Chaurasia sind beide stark in der indischen Musiktradition verwurzelt. Beide sind aber zudem sehr offen dafür, neue musikalische Wege zu gehen. Und gemeinsam ist ihnen auch eine erfrischende Spielfreude.


Raag Haunsdhwani

Pandit Rakesh Chaurasia • Bansuri
Ustad Zakir Hussain • Tabla

Hier ein schönes Beispiel dafür, wie sich keltische und indische Musik verbinden lässt.

Jig O’Beer & Chai
Basierend auf dem Jig O’Beer von Gordon Duncan

Ustad Zakir Hussain • Tabla
Jean-Michel Veillon • Flöte
Charlie McKerron • Violine
Ganesh Rajagopalan • Violine
Fraser Fifield • Dudelsack
Pandit Rakesh Chaurasia • Bansuri
Tony Byrne • Gitarre
Patsy Reid • Violine
John Joe Kelly • Bodhrán

Titelbild © Random Randomsen

7 Gedanken zu “Meisterhafte Spielfreude

  1. Stefan Kraus sagt:

    Nach der Sprache der Herzen ist es wohl die Sprache der Musik, die Menschen am unmittelbarsten verbindet. Aber vielleicht ist das eine ja nur die Äußerung des anderen. Da machen sogar sonst unzulässige Superlative unmittelbar Sinn.

    Beim zweiten Video musste ich an Hubert von Goiserns Tibet-Projekt „In Exil“ denken, das ich sehr liebe. Solche musikkulturellen Verbindungen haben einen besonderen Reiz.

    Das erste Video erinnerte mich angenehm an die Musik von Siggi Schwab und Chris Hinze, die ich als junger Mann gerne hörte. Meisterhafte Spielfreude hier wie dort.

    Dir einen schönen Sonntag, und liebe Grüße an dich 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine berührte Resonanz. 🙂
      Auf jeden Fall gehe ich davon aus, dass die verbindende Kraft der Musik da am stärksten ist, wo die Musik auch eine Sprache der Herzen ist. Sehr vielsagend ist auch, was Zakir Hussain zu dem Projekt der zweiten Aufnahme gesagt hat: „I had all these preconceived ideas of what we would do and how we would make it work. But the more I think about this the more I’ve come to feel that we’re musicians. We’re the same the world over. If you put us in a room together, we’ll make music…There’s no meter that hasn’t been played, no rhythm that hasn’t been composed. It’s the musicians’ own qualities that allow them to make music different – that’s what’s exciting about this project for me. It’s fresh music sparked by the humanity of those involved.“
      Im Lauf meiner „persönlichen Musikgeschichte“ habe ich sehr viel Schönes kennengelernt, durch Musiker, die Grenzen überschritten haben (oder genauer gesagt: die erkannt haben, dass solche Grenzen recht eigentlich nur in der Einbildung bestehen). Beispielsweise hat mir Yehudi Menuhin die Pforte zu indischer Musik geöffnet.
      „Siggi Schwab und Chris Hinze.“ Eine ferne Erinnerung. Das nehme ich als Anregung mit in den Sonntag. 🙂
      Mit herzlichen Grüßen zum freudenreichen Sonntag 🐻

      Gefällt 3 Personen

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