Weinberg im Klängegarten

Mein Klängegarten ist groß – da ist auch Raum genug für einen Weinberg.

Gemeint ist hier Mieczysław Weinberg, dessen Werke leider zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit gerieten. 2019 ist – ausgelöst durch den 100. Geburtstag – immerhin einiges in Bewegung geraten. Weinbergs Werkkatalog ist allerdings umfangreich und vielfältig – da gibt es noch viel brachliegendes Potenzial.

Hier ist eine spannende Aufnahme des Konzerts für Cello und Orchester zu hören. Entstanden ist sie bereits im Dezember 2018, sozusagen als Auftakt zum Jubiläumsjahr.


Konzert für Cello und Orchester in d-moll, Op. 43
Mieczysław Weinberg
1. Adagio
2. Moderato (7:21)
3. Allegro – Cadenza (12:39)

4. Allegro (22:05)

Sol Gabetta • Cello
Orchestre Philharmonique de Radio France • Mikko Franck (Leitung)

Titelbild © Random Randomsen

12 Gedanken zu “Weinberg im Klängegarten

  1. chris sagt:

    Völlig zu unrecht in „Vergessenheit“ geraten. Ich denke, es ist eher das Problem, dass diese Musik nicht dem Mainstream-Geschmack entspricht und für die meisten „Durchschnitts-Hörer“ einfach schon zu „anstrengend“ wirkt. Du weißt, dass ich noch weitaus stärkeren Tobak bevorzuge… 😉

    Gefällt 5 Personen

  2. PPawlo sagt:

    Auch mich begeistert diese Musik total. Du findest aber auch immer wieder verborgene Schätze, die dann hier wie deine wunderschöne Blume oben leuchten! Ich freu mich auf Zugaben! Liebe Grüße und eine erfüllte Woche, Petra

    Gefällt 2 Personen

      1. kopfundgestalt sagt:

        Fragt sich halt immer, was etwas Schönes ist. Bei vor 10 jahren 7 Millionen Einträgen in DSscogs für Künstler sollte es genügend davon geben. Für jeden Geschmack etwas.

        Unlängst hörte ich mir Paseo a dos an, Von Garcia-Fons und Dorantes, da ging es in Youtube über diverse Bassisten auch über zu Jazzgituaristen, die ich noch nie hörte.

        Gefällt 1 Person

        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, die Bedürfnisse und Ansprüche sind vielfältig – aber das ist das Angebot ja auch. Auch beispielsweise auf Plattformen wie Bandcamp oder Soundcloud wird viel geboten.

          Auf YT bekommt man manchmal wirklich spannende Vorschläge. Früher hat man in Plattenläden manchmal ganz unglaubliche Experten angetroffen, die ganz wertvolle Tipps geben konnten. Die Experten gibt es wohl immer noch – aber die einschlägigen Läden sind rar geworden…

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          1. kopfundgestalt sagt:

            Einen Laden hatte ich gelegentlich besucht. Der Inhaber bot mir meist Material von „Home Normal“ an. Das ist extremes Material, aber meine Frau mag diese Platten definitiv nicht. Deswegen ging ich auch nicht mehr hin.
            Ich hatte den Eindruck, daß der Ladeninhaber sehr wohl auf meiner Seite war, wenn auch er auch völlig anderes Material mit Verve an andere Musikliebhaber verkaufte.
            Mitlerweile bin ich mein eigener Experte, wenn man so will,
            Ich habe gerade „altes“ Material wiedergehört, was erstaunlicherweise – meist – seinen Charme nicht verloren hat.

            Auf bandcamp kaufe ich in letzter Zeit fast ausschliesslich. Bin dort gut aufgehoben.

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            1. Random Randomsen sagt:

              In gewisser Weise ist man ja letztlich immer sein eigener Experte. Zumindest habe ich das immer so erlebt, dass man auf einiges sofort eine Resonanz verspürt, während anderes einen kalt lässt, obwohl es musikalisch durchaus gut gemacht ist.

              Ja, Bandcamp ist, wie ich finde, in verschiedener Hinsicht eine sehr attraktive Plattform.

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            2. kopfundgestalt sagt:

              Meine Frau mag montone Drums/Taktgeber nicht. Mir fällt das nicht so auf, ist nicht so wichtig für mich.
              Aber: Wir hatten hier in Würzburg mal eine gute Truppe, Eivind Aarset, Vladislav Delay und dazu eine Rhythmuscombo aus Cuba, das war dann für mich echt zu heavy. Der Bassdrum hat mich fast gekillt.

              Im Prinzip ist es so, finde ich, daß man meist relativ isoliert ist mit seiner Musikpräferenz.
              Aber das geht wohl nicht anders.

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