II • Kettu ja tähti

Für den heutigen Tag habe ich ein neueres Lied ausgewählt – ein feines Schmuckstück aus Finnland. Die bezaubernde Musik ist, wie ich finde, ein echter Ohrwurm. Der charmante Text erzählt von einem Fuchs, der von einem Stern geleitet dem Christkind begegnet. Das spricht mich sehr an, weil hier, stellvertretend durch den Fuchs, auch Wildtiere in die Weihnachtsgeschichte einbezogen werden. 

Ich freue mich sehr, hier zwei Aufnahmen anbieten zu können, obwohl das Lied erst vier Jahre alt ist. Neben der Originalversion mit dem Komponisten und Textautor Sakari Heikkilä gibt es auch eine Aufnahme mit dem Ensemble Rajaton.  

Der Text samt weiteren Informationen (beispielsweise auch zu dem schönen Gemälde, das im ersten Video gezeigt wird) ist auf folgender Seite zu finden:  
https://sakariheikkila.bandcamp.com/track/kettu-ja-t-hti


Kettu ja tähti
Text und Musik • Sakari Heikkilä

Sakari Heikkilä • Gesang, Gitarre, Klavier
Osmo-Matias Ojanen • Akkordeon

Kettu ja tähti
Text und Musik • Sakari Heikkilä

Rajaton

Über folgenden Link ist die Gesamtübersicht der bisher veröffentlichten Julekalender-Beiträge verfügbar:
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Titelbild © Random Randomsen

17 Gedanken zu “II • Kettu ja tähti

  1. Karin sagt:

    Hier gefällt mir die zweite Aufnahme besser, auf der ersten natürlich das Cover mit dem Bild von meinem amerikanischem Lieblingsmaler Wyeth, den ich schon oft bei mir vorgestellt habe. Fuchs und Stern – schöne Vorstellung -, den Text kann ich leider nicht übersetzen* – Fuchs und Kleiner Prinz kennen wir ja schon. *Das habe ich aber gefunden
    https://lyricstranslate.com/de/kettu-ja-tahti-fox-and-star.html
    Dein Pausbackengel verbreitet sofort gute Laune, wenn ich ihn betrachte – fröhliche Adventszeit trotz aller Unbill draußen…
    Dir wünsche ich einen erfüllten Tag, Karin

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank. Das kommt ja nicht unerwartet, dass dir das kunstvolle Vokalarrangement besonders zusagt. Bei mir ist die Sache fast ausgeglichen – das Original liegt aber doch um eine Fuchsnasenlänge vorne. 😉
      Vielen Dank auch für den Link zur Übersetzung. Ich habe spasseshalber ein Übersetzungsprogramm mit dem Text gefüttert. Da bekommt man so Perlen serviert wie: „Beachten sie den Gastfrost“ oder „Gurkenfuchs aus dem Fenster“. Da wird es einem doch ganz warm ums Herz – denn „Gurkenfuchs aus dem Fenster“ ist ja doch recht eigentlich der Inbegriff von Weihnachtsromantik. 😉
      Mit einem herzlichen Gruß zum zauberreichen Tag 🐻

      Gefällt 2 Personen

        1. Random Randomsen sagt:

          😀
          Wie es der Sprachironie so gefällt, gibt es im Norwegischen sogar zwei Bedeutungen von gløgg. Einmal als Substantiv, bei dem man den schwedischen „glögg“ importiert hat (nicht ganz unerwartet mit einer sprachlichen Wurzel, die mit „glühen“ zu tun hat). Und einmal als Adjektiv in der Bedeutung „aufgeweckt, von rascher Auffassungsgabe“ (im erweiterten Wurzelwerk auch mit dem deutschen „klug“ verwandt).
          Hier ist das offensichtlich auf die falsche Seite gekippt. 😉

          Gefällt 1 Person

  2. Judith sagt:

    Ein schönes zartes und doch auch bewegtes Lied. Man kann sich sich vorstellen, wie der Fuchs in der Nacht durch den Schnee tappt…
    Die Aufnahme vom Komponisten selbst gefällt mir besonders gut. Ich finde es immer beachtlich, wenn es solche Aufnahmen gibt, was ja bei den Liedern unserer Zeit glücklicherweise immer wieder möglich ist.

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, das stimmt – der zielstrebig schnürende und zwischendurch nach dem Stern ausschauende Fuchs lässt sich hier akustisch schön mitverfolgen.
      Bei der ersten Version kommt, wie ich finde, auch die sprachliche Schönheit besonders gut zur Geltung.
      Ja, durch die heutigen Plattformen ist eine Veröffentlichung einfacher geworden. Und dass ein bekanntes Ensemble wie „Rajaton“ das aufgegriffen hat, wird dem Lied freilich ein viel größeres Publikum bescheren. 🙂

      Gefällt 1 Person

  3. Judith sagt:

    Da ich seit einiger Zeit mit Eifer Finnisch lerne, habe ich die Herausforderung angenommen und versucht, den Text hübsch zu übersetzen. Für alle Interessierten schreibe ich meine Übersetzung hier auf, selbstverständlich ohne Garantie.

    In einer ruhig werdenden Winternacht,
    während schimmernde Sterne am Himmel grüßten,
    ging ein einsamer Fuchs einen Weg entlang,
    nachdenklich und verständig,

    Nachdem er sich eine Weile am Fuß einer Fichte ausgeruht hatte,
    setzte er seinen Weg zum Rand des Fjälls fort.
    Er betrachtete den Mond mit Fragen,
    überlegend, wo die nächste Richtung sei,

    Plötzlich wurde der Glanz auf der Schneefläche stärker.
    Ein Stern, den er kannte, bewegte sich am Himmel,
    entlang einer Brücke aus Nordlichtern.
    Er zeigte dem Fuchs still den Weg.

    Die Abdrücke der Pfoten landeten im Tal.
    Bei der Waldhütte leuchtete der Stern hell.
    Der Fuchs schaute durch das Fenster,
    die Tiere an der Krippe betrachteten das Kind.

    Eine ruhige Flamme in der Hütte flackerte,
    mit Wärme sang die Mutter für das Kind.
    Sie bemerkte einen Fremden in der Kälte,
    öffnete die Tür und brachte das Kind zum Lachen.

    Schließlich stand auch der Fuchs an der Krippe,
    und das Lächeln des Kindes spiegelte sich sanft wider.
    Und seine Augen leuchteten wie Sterne,
    als ob es den Fuchs schon immer gekannt hätte.

    Gefällt 2 Personen

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