Wassermusik XXXXX • Okeāna balss

Auch in der 50. Ausgabe meiner wassermusikalischen Reihe ist ein neueres ozeanisches Werk zu hören. Der lettische Komponist Ēriks Ešenvalds hat es 2014 im Auftrag der Stadt Riga geschrieben. Und zwar für die Organistin Iveta Apkalna, die das Werk in Riga uraufgeführt und seither öfters gespielt hat. Hier ist sie in einer großartigen Aufnahme gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester zu hören.


Okeāna balss
Ēriks Ešenvalds

I. Espressivo
II. Ohne Bezeichnung (7:29)
III. Maestoso (12:27)

Iveta Apkalna • Orgel
hr-Sinfonieorchester • Dima Slobodeniouk (Leitung)

Die Gesamtübersicht der bisherigen wassermusikalischen Beiträge und der darin vorkommenden Werke gibt es hier:
♫ Wassermusik ♫


Titelbild © Random Randomsen

13 Gedanken zu “Wassermusik XXXXX • Okeāna balss

  1. Karin sagt:

    Dort habe ich heute Vormittag auch gesessen: Wasserspiele war auch das heutige Motto des hr-Kulturlunches (immer noch ohne Lunch), allerdings mit nicht ganz so anspruvhsvoller Musik als die von Dir vorgestellte. Mein Augenmerk gilt ganz trivial auch der Organistin: bildhübsch, ein hinreißender Hosenanzug und ihre Hingabe an die Musik wundervoll. Diese ätzende Maskerade, blieb uns heute auch nicht erspart.
    Deine Vorstellungen sind keine leichte Kost, ich muß mich mehrmals darauf einlassen, aber sie sind letztendlich immer ein Gewinn.
    Sonntagabendgrüße vom Nieseldach, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, einmal mehr habe ich hier eine Aufnahme aus deinem „erweiterten Wohnzimmer.“ 😉 Man findet beim hr-Sinfonieorchester einfach immer wieder ganz hervorragende Aufnahmen.
      Es ist schön, wenn die Organistin auch in Bezug auf die optische Erscheinung die verdiente Aufmerksamkeit bekommt.
      Man findet von heutigen Komponisten immer wieder Werke, die zwar anspruchsvoll sind, aber auch freundlich zu jenen, die die Mühe mehrfachen Lauschens auf sich nehmen. 🙂
      Mit einem herzlichen Spätabendgruß 🐻

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  2. PPawlo sagt:

    Das ist wieder eine ganz betörende Musik! Das Orchester spielt so diffenrenziert, dass ich erstmals an Bildgestaltung in Schichten erinnert werde, weil sich die Motive so wunderbar und so klar überlagern. Das Meer ist immer wieder präsent, der Gefühlsausdruck ebenso. Es ist sehr kontrastreich von großer Zartheit bis stürmisch-heftigem, spannungsreichem Aufschlag. Es sind ganz viel andere Elemente dabei, wie z.B. deine schöne Möwe im Flug im ersten Teil 🙂 , aber auch so etwas wie Glockenläuten im 3., dort auch lange, hohe Bögen. Das will ich unbedingt wieder hören! Herzlichen Dank für die Auswahl und das Präsentieren! Hab eine klangvolle Woche! Herzlich, Petra

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine freudig mitschwingende Resonanz. 🙂
      An die Bildgestaltung in Schichten hätte ich gar nicht gedacht, aber es ist für mich absolut nachvollziehbar.
      Ja, die Möwe ist hier Stellvertreterin für eine der vielen Facetten dieses Werks. Die vielschichten Klänge scheinen mir genau so die vielen „Gesichter“ der ozeanischen Welten zu beschreiben, wie auch die Saiten, die in Menschen angesichts der ozeanischen Vielgestaltigkeit anklingen.
      Mit einem herzlichen Gruß zur vielfältig erfreulichen Woche 🐻

      Gefällt 2 Personen

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