Untergetauchte Sonatina

Der englische Komponist Cyril Scott schuf sein einziges Werk für Sologitarre im Jahr 1927 im Auftrag des Gitarristen Andrés Segovia. Die Komposition galt jahrzehntelang als verschollen, bis sie im Jahr 2001 wieder auftauchte. Bevor es vielleicht wieder untertaucht, können wir dieses zauberschöne und interessante Werk hier in einer brillanten Aufnahme bewundern.


Sonatina für Gitarre solo
Cyril Scott

I • Adagio quasi introduzione – Molto moderato

Michael Kolk • Gitarre

II • Allegretto pensoso

Michael Kolk • Gitarre

III • Allegro

Michael Kolk • Gitarre

Titelbild © Random Randomsen

9 Gedanken zu “Untergetauchte Sonatina

  1. Karin sagt:

    Ein Schildkrötenarziss staunt mit offenem Mund sein Spiegelbild an – was für eine geniale Aufnahme von Dir.
    Die Sonatinen klingen etwas schwermütig, aber Michael Kolk bei seinem vertieften Spiel zu beobachten, macht Freude.
    Aus Pladderregen einen herzlichen Sonntagsgruß vom noch ruhigen Dach, Karin mit Capucchio

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieblichen Dank für deine harmonische Resonanz zu Bild und Musik. 🙂
      Das war, glaube ich, die erste Schildkröte, die mir in freier Wildbahn begegnet ist. Und es ist freilich ein besonders schönes Geschenk, wenn sich als Zugabe die Gelegenheit zu einem schönen Foto bietet. 🙂
      Der Komponist hat wohl das zeitweilige Verschwinden der Sonatina vorausgesehen und das hat sich auf die Stimmung geschlagen… Bei den Aufnahmen aber stimmt in Bild und Ton wirklich alles. Verantwortlich für die Aufnahmen ist einer, der selber auch genau weiß, wie man die Gitarre tractirt. Hier ist er ebenfalls zu hören und sehen:

      Mit herzlichen Grüßen und jeder Menge guter Wünsche für die gemeinsame Zeit mit dem beerenhungrigen Enkelfratz… 🐻

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      1. Karin sagt:

        Danke für diesen Mozart und die guten Wünsche: der Enkelfratz ist nicht nur beeren- sondern auch bärensüchtig. Sein Bruder hat sich heute beschwert, weil er nicht mitkommen darf, er geht ja jetzt in die Schule und sagte mir, daß er darauf bestehe, in den nächsten Sommerferien 6! Wochen zu mir zu kommen. Als ich ihm vorschlug, vielleicht schon nach Weihnachten für ein paar Tage, erhielt ich die Antwort, da wolle er lieber zur Uroma ins Voigtland, denn da liege um diese Jahreszeit immer Schnee und der wäre ihm lieber -:)). Diese frappierende Ehrlichkeit finde ich so herrlich.
        Liebe Grüße bis zum Wiederlesen hier oder bei mir, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      😀
      Ja, das war ein grandioser evolutionärer Schachzug. Diese Schildkröte hat sich zwar darüber gefreut, dass sie sowohl im Wasser als auch auf dem Land leben kann. Sie hat sich aber auch geärgert, weil sie das nie gleichzeitig tun konnte. Damit ist jetzt Schluss. Doppelte Freude – und der Ärger ist weg. 😉

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  2. PPawlo sagt:

    Deine Schildkrötenspiegelungen sind der Hammer und auch das verschwundene Stück hat seinen perfekten Interpreten gefunden! Da fasziniert mich nicht nur das bedacht-hingebungsvolle Spiel sondern auch die Pausen mit Nachklang und Innehalten . Wieder ein Superbeitrag! Alles Gute für die neue Woche. Herzlich, Petra 🎵🎶🎵

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine begeisterte Resonanz. 🙂
      Bei dieser „Spiegelkröte“ fand ich auch eine etwas ungewohnte Perspektive spannend, weil das seine ganz eigene Ästhetik hat. 🙂
      Ja, das ist besonders schön, wenn die zauberhaften Klänge auch Luft zum Atmen bekommen. 🙂
      Mit einem herzlichen Gruß zur zauberreichen Woche 🙂

      Gefällt 2 Personen

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