Rätsel [30]

Beim heutigen Rätselbild war ich zunächst etwas unschlüssig, was ich damit anfangen sollte. Denn es ist schon eine besondere Knacknuss. Auf der anderen Seite wäre es freilich echt schade, ein solches Bild nicht für ein Rätsel zu verwenden. Denn nichts beflügelt doch die Fantasie mehr, als ein echt rätselhaftes Rätselbild. Und deshalb nun die altbekannte Frage:

Was ist auf dem Titelbild zu sehen?

Dabei geht es nicht um einen Wettbewerb, sondern vor allem darum, welche Assoziationen und Vorstellungen ein UFO (Unbekanntes Foto-Objekt) auslösen kann. Es handelt sich – wie immer bei meinen Bilderrätseln – um ein von mir aufgenommenes,  nicht retuschiertes Bild.

Die Auflösung wird es heute Abend nach 20:20 Uhr in der Kommentarsektion geben. Wenn jemand die richtige Lösung findet, werde ich dies also nicht sofort bestätigen. Das gibt anderen die Möglichkeit, allenfalls gleicher Ansicht zu sein oder auch zu widersprechen. Oder einfach nur die Fantasie frei galoppieren zu lassen.


Plaukstošais jasmīns
Georgs Pelēcis

Kremerata Baltica
Gidon Kremer • Violine
Andrei Pushkarev • Vibraphon

Titelbild © Random Randomsen

26 Gedanken zu “Rätsel [30]

    1. Random Randomsen sagt:

      Von der Form her würde das abgebildete „Ding“ tatsächlich als Kragenknopf taugen können – von der Dimension her wäre es dann allerdings eher nicht Mozarts Kragenweite. 😉
      [Die heute besonders umfangreiche Auflösung gibt es – ganz klassisch – weiter unten in der Kommentarsektion.]

      Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Bei politischen Akteuren jeglicher Kulör ist ja Weitsicht auf jeden Fall wertvoller als ein Tunnelblick. Insofern kann ich diesen Vorschlag durchaus unterstützen. 😉
      [Die heute besonders umfangreiche Auflösung gibt es – ganz klassisch – weiter unten in der Kommentarsektion.]

      Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Kein Geheimfach – bei diesem Rätselbild ist alles ganz offen sichtlich (das Bild ist sogar deshalb entstanden, weil man etwas besonders gut sehen soll – nun wird es noch rätselhafter).
      [Die heute besonders umfangreiche Auflösung gibt es – ganz klassisch – weiter unten in der Kommentarsektion.]

      Gefällt 2 Personen

  1. PPawlo sagt:

    Und auf was weist die Musik hin? Auf etwas ganz Verspieltes! Ist es gar ein Spielstein auf einem Tisch? Oh, sie endet so melancholisch! Ging da etwas verloren und liegt nun noch nicht gefunden auf dem Holzboden? Oder bin ich ganz und gar auf dem Holzweg? 😊

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      In der Regel soll meine Begleitmusik ja möglichst rätselneutral sein, also keine versteckten Hinweise bieten aber auch keine falschen Fährten legen. Hier könnte man sie zumindest dahingehend deuten, dass es bei so einem Bild eine blühende Fantasie braucht. 😉 Das musikalische Finale deutet vielleicht das Ende der jasminischen Blütezeit an?

      Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Das trifft genau einen entscheidenden Punkt, warum es das Bild überhaupt gibt. Eben weil ich fand, dass es so als Ausschnitt etwas „Landschaftliches“ ausstrahlt. Vielleicht spiegelt es gar etwas von der Landschaft wider, in der es gefunden wurde?
      [Die heute besonders umfangreiche Auflösung gibt es – ganz klassisch – weiter unten in der Kommentarsektion.]

      Gefällt 2 Personen

  2. Random Randomsen sagt:

    Die Auflösung des Rätsels ist, wie ich finde, in verschiedener Hinsicht spannend. Ich beginne hier gleich mal mit dem Auflösungsbild.

    Wir sehen eine gestreifte kreisrunde Fläche mit einem kreisrunden Loch auf einem helleren Hintergrund. Der helle Hintergrund ist die Oberfläche einer Lampe aus Selenit. Das darauf liegende Objekt besteht aus Obsidian. Das ist ein vulkanisches Glas, das in verschiedenen Varianten bekannt ist. Das hier ist ein Lamellenobsidian – eine seltene Variante, die man bisher nur in Armenien gefunden hat. Die Besonderheit daran ist, dass im transparenten Gesteinsglas lamellenartige opake Schichten eingelagert sind. So richtig kommt das aber nur zur Geltung, wenn man den Lamellenobsidian durchleuchtet.

    Bemerkenswert ist auch der Name der hier abgebildeten Schliffform. Diese Form wird im Handel recht häufig angeboten und meist „Donut“ genannt. [Da die Form durchaus an ein Gebäck dieses Namens erinnert.] Hin und wieder begegnet man auch den Namen „Bi-Scheibe“ oder „Pi-Scheibe.“ Die im alten China für rituelle Zwecke verwendeten Bi-Scheiben aus Jade dürften wohl tatsächlich die Urform der heutigen Edelstein-„Donuts“ sein. Möglicherweise geht auch der Ausdruck „Pi-Scheibe“ darauf zurück. Vorstellbar ist, dass jemand das „Bi“ aufgrund der kreisrunden Form des Objekts in ein π (Pi) umgewandelt hat.

    Gefällt 4 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, das ist schon ganz spannend. Zumal Obsidian grundsätzlich ja nicht selten ist und an vielen Orten gefunden wird. Warum er in dieser besonderen Form nur an einem Ort vorkommt, bleibt vorerst rätselhaft. Vielleicht wird es weitere Fundorte geben. Aber die dürften selten bleiben. Es gibt ja kaum mehr Gegenden der Erde, die nicht auf Bodenschätze „abgeklopft“ wurden. Man hat auch Proben untersucht und dabei festgestellt, dass diese Lamellenobsidiane tatsächlich natürlichen Ursprungs sind.

      Gefällt 1 Person

      1. Myriade sagt:

        Tatsächlich spannend. Obsidian ist ja sehr hart und wenn ich mich nicht irre, haben die alten Kulturen in Amerika Obsidian zur Erzeugung von Messern verwendet, die sie auch für Menschenopfer verwendet haben …

        Gefällt 1 Person

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