Aldomenico

Der in Neapel geborene Aldo Ciccolini ist zwar nicht in erster Linie als Scarlatti-Interpret bekannt. Aber seine Klasse ist auch auf seinem Scarlatti-Album von 1962 unverkennbar. Besonders ans Herz gewachsen ist mir seine Interpretation der A-Dur Sonate K 268. Seine Deutung dieser Sonate ist eigenwillig – vor allem aber erweckt er die Schönheiten dieser Klangkostbarkeit auf selten gehörte Weise zum Leben. Hier habe ich sie zwischen einige weitere Klangköstlichkeiten aus diesem Album eingebettet. 


Sonate in E-Dur, K 380
Domenico Scarlatti

Aldo Ciccolini • Klavier

Sonate in G-Dur, K 259
Domenico Scarlatti

Aldo Ciccolini • Klavier

Sonate in A-Dur, K 268
Domenico Scarlatti

Aldo Ciccolini • Klavier

Sonate in h-moll, K 87
Domenico Scarlatti

Aldo Ciccolini • Klavier

Sonate in D-Dur, K 492
Domenico Scarlatti

Aldo Ciccolini • Klavier

Titelbild © Random Randomsen

15 Gedanken zu “Aldomenico

  1. Karin sagt:

    Noch vor dem Anhören aller Beiträge bei Dir heute : Scarlatti paßt so wunderbar zu dem Regengetröpfel da draußen und versüsst das Eingesperrtsein. Kurzweil am Morgen – mein Dank geht zu Dir.
    Lieber Gruß vom Regendach, Karin

    Gefällt 5 Personen

  2. Karin sagt:

    Strahl! Da kommen Erinnerungen an diesen wasserklangverzauberten Garten hoch – wir waren damals überwältigt von diesen Wasserspielen und Liszt Vertonung dazu ist einfach genial – ich habe sie ja auch schon auf meinem Blog und soweit ich mich erinnern kann, sie zum erstenmal im Konzert mit Cziffra gehört in den 60er Jahren.

    Lebbäää und Erinnerungen sind schön -:)))
    Die Aufnahme mit Ciccolini (der Name klingt nach Praline-:) gefällt mir besser, vielleicht liegt es aber an den alten Aufnahmen. Ist die von Ciccolini wirklich schon aus dem Jahr 1955?
    Plätschergruß drinnen und draußen, Karin

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Dann passt die Zugabe ja besonders gut. 🙂 So ein Sonntag in der guten Stube ist ja auch besonders geeignet, um schöne Lebenserinnerungen aufzufrischen.
      Die Jeux d’eau hatte ich bereits mal im wassermusikalischen Programm – mit der Pianistin Jennifer Fichet.
      Aldo Ciccolini hat die „Jeux“ zwei Mal aufgenommen. Das hier ist auf jeden Fall die ältere Aufnahme. Mein schlaues Büchlein gibt dazu an, dass die Aufnahme im Théatre des Champs-Elisées im September 1954 stattgefunden hat. Da könnte eine erste Veröffentlichung auf Schallplatte im Jahr 1955 stattgefunden haben.
      Hier noch eine weitere Klangzugabe. Für den Fall, dass es wieder einen See gibt vor dem Haus… 😉

      Gefällt 3 Personen

  3. PPawlo sagt:

    Bei so viel Musikangeboten habe ich mir auch erst einmal die Sonate in A-Dur, K 268 angehört. Sie wirkt auf mich sehr eigenwillig . Es war jetzt spannend , bei YouTube einen Vergleich zu finden. Und ich hab da einiges gehört, was auf mich irgendwie „scarlattiger“ wirkt.
    Deine schöne Blume macht ja auch, was sie will! Guckt nicht herum und dreht einem den Rücken zu! 😉 Vielleicht schaut sie aber auch nur zurück in die Vergangenheit mit Aldo Ciccolini, der damals schon so moderne Musik gespielt hat? Liebe Sonntagsgrüße, Petra

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Die K 268 ist bei Aldo Ciccolini sehr individuell gestaltet – aber er erweckt eben auch die Schönheiten dieser Sonate zum Leben. Ich habe auch etliche Versionen gehört, die ich eher farblos finde. Sehr schön finde ich auch die Version von Scott Ross auf dem Cembalo:

      Dass sich die Blume nach Aldo Ciccolini umdreht – ein schöner Gedanke. 🙂
      Mit einem herzlichen Sonntagsgruß 🐻

      Gefällt 3 Personen

  4. finbarsgift sagt:

    Beeindruckende Interpretationen der beiden Scarlatti Klassiker K87 und K380.
    Ein wenig erinnern sie mich an die feinen Scarlatti Interpretationen von Maria Tipo, auch vor einigen Jahren eingespielt und immer und immer wieder von mir begeistert gehört …
    Dankeschön für deine Präsentation!
    HG vom Lu

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    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, diese feinfühlige Schönheit – da ist schon eine Verwandtschaft erkennbar. Und auch Maria Tipo ist ja in Neapel geboren – wie Aldo Ciccolini und Domenico Scarlatti.
      Interessant finde ich, dass sowohl Interpretationen wie Aufnahmequalität so gut sind, dass sie über die Jahrzehnte hinweg immer noch genießbar geblieben sind.
      Mit einem sonnigen Frühlingsgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

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