Heyr, himna smiður

Ein Traumpaar trotz enormem Altersunterschied – so könnte man das isländische Heyr, himna smiður in Kurzform charakterisieren. Immerhin entstand der Text 765 Jahre vor der Musik. Dieses Werk hatte ich bereits früher im Programm. Und zwar in einer besonders atemberaubend mächtigen Version. Heute habe ich nun gleich drei Aufnahmen anzubieten, die auf ganz unterschiedliche Weise zeigen, dass Heyr, himna smiður auch in kammermusikalischem Stil sehr wirkungsvoll sein kann.


Heyr, himna smiður
Text • Kolbeinn Tumason
Musik • Þorkell Sigurbjörnsson

Ellen Kristjánsdóttir • Gesang

Heyr, himna smiður
Musik • Þorkell Sigurbjörnsson

Hornisten des Isländischen Sinfonieorchesters (Sinfóníuhljómsveit Íslands)

Heyr, himna smiður
Text • Kolbeinn Tumason
Musik • Þorkell Sigurbjörnsson

Hildur Guðnadóttir • Gesang, Cello
David Wiebe • Cello

Der Text ist hier zu finden:
https://en.wikipedia.org/wiki/Kolbeinn_Tumason


Titelbild © Random Randomsen

10 Gedanken zu “Heyr, himna smiður

  1. PPawlo sagt:

    Was für ein berührendes Lied! Die zweite textlose Fassung ist wohl im Harpa in Reykjavik aufgenommen worden. Toll, wie es am Schluss mit der Kamera ganz nach oben geht! Dazu passt auch dein schönes Bild prima! Mich sprechen allerdings die beiden anderen Fassungen mit ihrem herrlichen Gesang mehr an. Der Text passt ja besonders gut in unsere Zeit jetzt! Dass Island dies als seine Hymne nimmt, rührt mich! Die dritte, langsamere Fassung ist so mystisch, dass ich’s fast nicht glauben kann. Da muss ich mir gleich noch mal deine frühere Fassung anhören. Leider finde ich hier keinen Link dazu. Aber du hast ja die Suchfunktion. 😉 Liebe Nachmittagsrüße, Petra

    Gefällt 4 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieblichen Dank für deine berührte Resonanz. 🙂
      Ja, den Aufnahmeort mit den Hornisten hast du richtig (wieder)erkannt. 🙂 Ich fand es interessant, zu zeigen, wie die Wirkung einer rein instrumentalen Fassung ist. Aber es ist schon so, dass hier die Kombination von Text und Musik den besonderen Zauber ausmacht.
      Die Fassung, auf die ich in der Einleitung anspiele, ist diese hier:

      Mit einem klangvollen Nachmittagsgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

  2. Karin sagt:

    Mir hat es hier Deine erste Vorstellung angetan – so zart und innig und das Glöckchengeklingel zauberhaft.
    Die Dritte wirkt auf mich ernster, gewaltiger – auch sie wunderschön ,aber in mir regt sich schon ein bißchen Frühlingseinläuten und da passt Nummer 1 besser -:)))
    Mit einem herzlichen Abendgruß zu Dir, Karin + iBsK (hat er noch nie gemacht!)

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieblichen Dank für dein frühlingsklinge(l)ndes Echo. 🙂
      Ja, obwohl auch die dritte Version auch kammermusikalisch wirkt, ist sie doch wesentlich dichter und schwerer als die Erste.
      Es ist auch hier bereits der zweite Frühling spürbar. Der erste war bereits anfangs Monat – am 5. hatten sich erste Falter gezeigt, und heute wieder.
      Der Kater richtet sich wohl nach der alten Bauernregel:
      Bescheidenheit ist zwar ganz nett
      Doch besser schläft es sich im Bett 😉
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

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