Fratres (Pärt)

Fratres dürfte zu Arvo Pärts bekanntesten Werken gehören. Allerdings wird es ja in höchst unterschiedlichen Instrumentierungen aufgeführt und es gibt auch Versionen mit zusätzlichen Variationen eines Soloinstruments. So gesehen bleibt es in gewisser Weise auch ein unbekanntes Werk, das sich immer wieder neu entdecken lässt. Hier zunächst in einer Version für Perkussionsinstrumente. Und danach in einer (zusätzlich optisch veredelten) Fassung für Streichquartett – es ist allerdings kein Streichquartett im klassischen Sinn, sondern ein Celloquartett.


Fratres
Arvo Pärt

Blueshift Percussion
Christopher Butler, Francisco Perez, Jeremy Maytum, Matthew Geiger

Fratres
Arvo Pärt

Clare Monfredo, Daniel Poceta, Janaesha Iwaasa, Seulki Lee • Violoncello
Installation von Anila Quayyum Agha

Was es mit der im zweiten Video gezeigten Installation auf sich hat, ist hier näher erläutert.


Titelbild © Random Randomsen

2 Gedanken zu “Fratres (Pärt)

  1. Karin sagt:

    Guten Morgen, lieber Random,
    mir gefällt sowohl zur Installation von Anila Quayyum Agha als auch sonst die Perkussionsfassung viel besser als die mit dem Streichquartett, das Flirrende, Spielerische kommt so besser zur Geltung, aber auch der Ernst, die Reinheit in der Musik, der Komposition.
    Zum Stück selber habe ich mich hier schlau gemacht ( mir fehlt aber trotzdem ein Lehrer, um mir gewisse Dinge erklärend zu vertiefen-:)))
    https://www.kammermusikfuehrer.de/werke/4317
    Ein schönes neues Wort habe ich auch gelernt:Tintinnabuli.
    „Unendlichkeit und Keuschheit“ die Worte Pärts auch in Deinem Foto – das mädchenhafte der Birken flirrend in die Unendlichkeit des Himmels aufstrebend.
    Mit herzlichen Grüßen in einen hoffentlich sonnigen Winterfrosttag für Dich , Karin

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieblichen Dank für deine harmonische und obertonreiche Resonanz. 🙂
      Ja, diese etwas abseits der „brüderlichen Hauptströmungen“ liegenden Marimba- und Vibraphonklänge kleiden dieses Stück ganz besonders gut. Und sie klingt durchaus fast wie eine akustische Umsetzung der Installation, die ich allerdings ohne das Celloquartett gar nicht entdeckt hätte. Sogar das Wort „Tintinnabuli“ könnte lautmalerisch zu diesem Perkussionsquartett passen.
      Solche Ergänzungslinks sind immer sehr willkommen. Ich behaupte zwar immer, dass die Musik für sich selber spricht – aber manchmal versteht man durch ergänzende Informationen ihre Aussprache etwas besser… 😉
      Das Bild hatte ich ausgewählt, weil ich es einfach als stimmig empfand. Aber es stimmt schon: die knappe Aussage Pärts gibt es eigentlich auch schön wieder. 🙂
      Mit einem sonnigen Frostgruß aufs Dach 🐻

      Gefällt 1 Person

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