I • Fransk jolevise

Nachdem ich für die Einstimmung zum Julekalender 2020 ein katalanisches Weihnachtslied ausgewählt hatte, lässt sich ja auf dem Weg nach Norden sozusagen „en passant“ eine französische Melodie mitnehmen. Die wird mit einem „telemarkigen“ Text ausgestattet. Während in der Einstimmung die Familie Savall vollständig zu hören war, sind hier zumindest zwei Brüder am Werk. 🙂


Fransk jolevise

Musik • Trad. Frankreich
Text • Odd Nordstoga

Odd Nordstoga • Gesang
Det Norske Kammerorkester

Gunnhild Sundli • Gesang
Aasmund Nordstoga • Gesang

Åsmund Reistad • Mandola
Daniel Sandén-Warg • Nyckelharpa
Gjermund Silset • Kontrabass

Über folgenden Link ist die Gesamtübersicht der bisher veröffentlichten Julekalender-Beiträge verfügbar:
Julekalender 2016 • 2017 • 2018 • 2020


Titelbild © Random Randomsen

4 Gedanken zu “I • Fransk jolevise

  1. PPawlo sagt:

    Ganz wunderbar finde ich die Entscheidung für dieses Lied! Beide Fassungen sind ebenfalls „auserwählt“ .
    Vor allem im ersten klingt für mich eine innere Vorfreude an. Die zweite Fassung krönt diese dann durch den Abspann , der mich fern an Jodeln erinnert, weil es auch ein wortloser Gesang ist. Zauberhaft! Da könnt man sich auch übermütiges Tanzen vorstellen. Aber zuerst kommt eine Art aufgeregte Verkündigung (???) oder Erzählung wie es vielleicht die Hirten taten. Nun bin ich aber gespannt, ob Du Ähnliches bestätigen kannst; denn den Text habe ich nirgends gefunden und nun hoffe ich, du kennst ihn? Liebe Grüße, Petra

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Sei herzlich bedankt für deine verzauberte Resonanz. 🙂
      Es ist eine ganz bunte Palette, die der Text (der sich in den beiden Versionen unterscheidet) hier bietet: eben das große Ereignis in Bethlehem, dann aber auch die Abkehr von der Alltagshektik und die Hinwendung zu Güte und Liebe. Sogar Hund und Katze (die hier wohl eher Hof- und nicht Haustiere im engeren Sinne sind) dürfen in die gute Stube. Und zuletzt kommen auch die Lichter und der Tanz um den Weihnachtsbaum zum Zug. Der wortlose Gesang ist wohl auch als Tanzmusik zu verstehen – etwas, das durchaus auch manchmal aus der Not geboren wurde, weil keine Instrumente verfügbar waren. Da hat man dann eben sozusagen mündlich zum Tanz aufgespielt.
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

      Gefällt 3 Personen

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