The Sage

Aufgrund glücklicher lebensläufiger Fügungen gehörte die Musik von Emerson, Lake & Palmer relativ früh zu meinen prägenden musikalischen Erfahrungen. Ihr Album Pictures at an Exhibition war denn auch meine erste Begegnung mit dem Werk von Modest Mussorgski. Zwischen den eigenwilligen Arrangements der „Bilder“ enthielt diese Ausstellung auch ein echtes Juwel von und mit Greg Lake


The Sage

Text & Musik: Greg Lake

Greg Lake • Gesang, Gitarre
[Intro: Keith Emerson • Hammond, Minimoog]

Titelbild © Random Randomsen

19 Gedanken zu “The Sage

  1. finbarsgift sagt:

    Immer noch ein großer Gänsehauterzeuger, dieser Song von Greg Lake.
    Überhaupt waren die Lake-songs für mich immer die Highlights der ELP-Alben, wie zum Beispiel still you turn me on, the sage, trilogy …
    Dankeschön fürs Erinnern!
    LG Lu

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine auf der Lake-Wellenlänge schwingenden Resonanz. 🙂
      Ja, über die Jahre ist da eine Perlenkette an fantastischen Songs entstanden – reich an poetischer und musikalischer Substanz. Und die Stimme von Greg Lake hat auch in späteren Jahren ihre besondere Ausstrahlung bewahrt.
      Mit einem klangvollen Gruß zum farbenreichen Tag 🐻

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  2. Karin sagt:

    Da merke ich wieder, wieviel Musik aus dieser Zeit an mir vorbeiging -:((( mir ist von dieser Gruppe nur Lucky Man im Ohr…aber alles läßt sich ein wenig nachholen, obwohl der Beginn der Begeisterung wahrscheinlich auch etwas mit Jungsein zu tun hat. Mussorgski stand mir damals näher, nicht weil ich die Musik besser fand, es ergab sich einfach nicht. Bildungslücke immer noch..-:)))
    Lieber Gruß vom heute zum ersten Mal seit vielen Tagen kühlerem Dach, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein aufgeschloßenes Echo. 🙂 Die Art, wie man Musik kennen lernt, erinnert mich an die früheren Radiogeräte, bei denen man manuell die Wellenlänge einstellte. Und zwar dergestalt, dass man eben einen einzigen Sender möglichst störungsfrei empfangen konnte. Damit hat man naturgemäß auch „verpasst,“ was auf den anderen Sendern lief.
      Hier nun aber als Zugabe für dich eine schöne Aufnahme eines anderen Klassikers von Greg Lake:

      Mit einem herzlichen Gruß aufs herbstliche Dach 🐻

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  3. PPawlo sagt:

    Ein schönes, melancholisches Lied und eine klare, schöne Stimme!
    Dazu dein Bild? Spuren von Vorbeigehenden, Vergangenem? Das würde ja zum Text passen. Aber wie passt das Lied zu Mussorgskis Bilder einer Asustellung?
    Mit herzlichem Abendgruß, Petra

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine harmonische Resonanz. 🙂 Ja, das ist eine klangvolle und ausdrucksstarke Stimme. Und die Poesie des Textes finde ich ganz verzaubernd.
      Das Bild stammt von einer Feldspat-Platte, die auf meinem Schreibtisch steht. Die eine Seite ist glatt poliert – aber das Bild stammt von der unbearbeiteten Seite. Die finde ich eben auch schön. Und ein Stein ist ja ein Geschichts-Träger wie aus dem Bilder-Buch. 🙂
      Zu Mussorgskis Bildern würde das Lied vielleicht nicht passen. Aber ELP haben eben ihre eigene Ausstellung arrangiert. Die basiert zwar ein gutes Stück weit auf Mussorgskis Bildern. Aber einige Bilder wurden weggelassen. Und während manche nahe beim Original bleiben, sind andere eher entfernt an Mussorgski angelehnt. „Das große Tor von Kiev“ hat sogar einen Text bekommen. Und dann gibt es eben eigene Bilder. „The Sage“ ist sozusagen eine Einleitung zum „alten Schloss.“ Vielleicht eine Reminiszenz an einen Barden, der bei diesem Schloss gesungen haben könnte. Und es gibt auch „Blues-Variationen“ die entfernt ans alte Schloss anlehnen, aber weitgehend von ELP stammen.
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

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    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, die schöne Stimme von Greg Lake ist mit den Jahren immer noch klangvoller geworden. Bei „The Sage“ war er 24 – bei „C’est la vie“ 63. Hier noch ein schönes Beispiel – ebenfalls von diesem Konzert im Jahr 2010 (2014 auf CD erschienen):

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      1. chris sagt:

        EL&P waren sowieso nie so mein Ding. Ich hab damals schon eher „schwarze“ Musik, also Soul/Funk/Jazz gehört. Aber Kumpels hörten natürlich EL&P, da gab es richtige Fanatiker… 😉

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        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, für mich war das in den 70ern schon sehr prägend. ELP, Yes, Genesis oder auch Gentle Giant… Zum Jazz bin ich erst deutlich später gekommen. Und interessanterweise mit einer deutlich europäischen Ausrichtung: wie etwa Mangelsdorff und Weber, oder die nordische Ecke mit Leuten wie Rypdal, Garbarek, Bjørnstad, NHØP…

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