Kunst & Musik [La folia]

Auch wenn Arcangelo Corelli nicht der Erfinder des bekannten Folia-Themas ist – sein meisterhaftes Variationenwerk über dieses Thema hat sicher ganz wesentlich zu dessen Bekanntheit und Beliebtheit beigetragen. Wie es der „glückliche Zufall“ will, gibt es von diesem Werk eine klanglich ganz herausragende Aufnahme mit Lina Tur Bonet als Solistin, die durch den bildenden Künstler Ángel Haro Gómez eine spannende optische Gestaltung gefunden hat. 


Sonate in d-moll Op. 5 Nr. 12
La folia

Arcangelo Corelli

Lina Tur Bonet • Violine
Musica Alchemica
Ángel Haro Gómez • Künstlerische Gestaltung

Und weil das doch ein schier unerschöpfliches Thema ist, gibt’s noch ein kleines Extra.

Folia
Variationen von

Arcangelo Corelli
Alessandro Scarlatti
Marin Marais

Lina Tur Bonet • Violine
Jakob David Rattinger • Viola da Gamba

Nadja Lesaulnier • Cembalo

Titelbild © Random Randomsen

12 Gedanken zu “Kunst & Musik [La folia]

  1. Karin sagt:

    Was für eine fantastische Umsetzung von Musik in Kunst im ersten Video, doppelter Kunstgenuss und ich weiss gar nicht, wen ich zuerst bewundern soll: ihr Spiel oder seins.Die Kameraführung im zweiten setzt das flirrende der Töne ebenfalls toll um – so ein herzerwärmende Start in den Tag, zu dem Dein Foto das Tüpfelchen auf dem i ist, Hach! Sind das Birkenblätter,die Du so arrangiert hast oder etwa doch real so vorgefunden?
    Sei bedankt für diesen wundervollen Start in den Tag , Karin🤗

    Gefällt 4 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieblichen Dank für deine zauberberührte Resonanz. 🙂
      Das erste Video ist eine ganz besondere Kostbarkeit. Gefunden habe ich sie (wie es bei mir mit an „immer“ grenzender Häufigkeit der Fall ist) auf musikalischem Weg. Als Gesamtkunstwerk hat es, wie ich finde, einen ganz fabelhaften Nährwert. Ein sehr berührendes Detail ist beispielsweise auch dieses Miteinander von Bogenstrich und Pinselstrich. Das zweite Video hatte ich zunächst für einen separaten Beitrag vorgesehen. Aber durch die kunstvolle Optik schien es mir die ideale Zugabe zu sein. 🙂
      Grundlage für mein Titelbild ist ein Mobile aus handgeschöpftem Papier aus dem Weltladen. Im abendlichen Salzkristalllampenrotlichtmilieu meines Wohnzimmers hat sich dann diese besondere Optik ergeben. 🙂
      Mit einem herzlichen Gruß aufs Dach 🐻

      Gefällt 3 Personen

      1. Karin sagt:

        Die Zärtlichkeit von Bogenstrich und Pinselstrich, dieses Innehalten, wieder Gleiten – da wird etwas berührt, was ich nicht in Worte fassen kann – Ehrfurcht ist vielleicht ein Wort dafür.
        Beide Videos werde ich mir irgendwann als Kostbarkeit auch zu mir herüberholen.
        Lieber Gruß in Dein verspieltes Rotlichtmilieu. Karin

        Gefällt 3 Personen

        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, inmitten dieses facettenreichen Zauberwerks hat mich das ganz besonders angesprochen. Ich finde das auch ganz spannend, weil hier eine Parallele zwischen Musik und Malerei zutage tritt, die mir bisher nicht aufgefallen ist. Eben dass der Pinsel auch ein Streichinstrument ist und diese individuellen Ausdrucksmöglichkeiten bietet wie der Bogen bei den „Klangstreichern.“ 😉
          Ich freue mich schon darauf, dass diese Köstlichkeiten noch um eine poetische Dimension erweitert werden. 🙂
          Aktuell sitze ich im Spektralfarbenmilieu. Die Sonne erleuchtet den Kristall auf dem Fensterbrett. 😀

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  2. PPawlo sagt:

    Da hast du wieder etwas ganz Besonderes gefunden! Das erste Video ist in Ton und Bild sehr originell. Aber auch das Zweite ist schon durch das Hinzukommen der beiden anderen Instrumente ebenfalls ein wunder-volles Erlebnis! Von Bedachtsamkeit, langsamen Schreiten zu Feuer, Temperament und Lebensfreude. Seelennahrung vom Feinsten! Herzlich, Petra

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine freudig berührte Resonanz. 🙂 Ja, das war für mich auch sehr erfreulich, dass ich bei der musikalischen Suche auch noch ein Kunsterlebnis gefunden habe. 🙂
      Aber auch das zweite Video ist eben auf seine Weise eine Kostbarkeit. Die leidenschaftliche Spielfreude. Oder auch, dass hier Variationen von drei Komponisten verbunden werden. 🙂
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

      1. PPawlo sagt:

        Nun habe ich gestern vor lauter Begeisterung noch weitergeforscht und bei Wiki viel Interessantes über die Geschichte von La Folia gefunden, auch, dass es viele verschiedene Fassungen und Komponisten über die Jahrtausende gegeben hat und dabei ein Video von Vivaldis Fassung

        mit dem Violonisten Olivier Brault entdeckt, der eine geniale, fast tänzerische Präsenz beim Spielen entwickelt. Mit einem sonnendurchfluteten Morgengruß, Petra

        Gefällt 1 Person

        1. Random Randomsen sagt:

          Das freut mich nun ganz besonders, wenn ein Beitrag Anlass zu weiteren Erkundungen liefert. 🙂 Und hier gibt es wirklich viel zu entdecken. Jordi Savall beispielsweise hat sich ausgiebig der spanischen Folía angenommen.
          Lieben Dank auch für deinen Hinweis auf Olivier Brault, den ich nicht kannte. 🙂
          Mit einem klangvollen Gruß aus bleigrauem Herbst 🐻

          Gefällt 1 Person

  3. o)~mm sagt:

    Nach dem ersten Video musste ich mich in das zweite erst einfinden, quasi etwas herunterfahrend, einhören. Das ist schon ein steiler Temperamentsabfall. Auch wenn die tolle Violinistin dann wieder mit/aufmischt. Ich kann kaum genug bekommen von dieser Musik, mitreißend schön… daher lasse ich mich nun erneut mitnehmen…🎶🎶🎶

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

    Gefällt 2 Personen

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