Gunnars Engel im Klängegarten

Den einen und anderen Vorgeschmack auf den „Metal Angel“ von Gunnar Idenstam hat es hier bereits gegeben. Inzwischen ist das Album erschienen, und ich habe als Sonntagsmusik drei der ruhigeren Stücke aus den insgesamt fünfzehn Kompositionen ausgewählt.

Informationen zum Album sind hier zu finden:
https://toccataclassics.com/product/gunnar-idenstam-metal-angel/


Angel’s Theme

Gunnar Idenstam

Gunnar Idenstam • Orgel


Elegy for an Absent Angel

Gunnar Idenstam

Gunnar Idenstam • Orgel


Golden Angel

Gunnar Idenstam

Gunnar Idenstam • Orgel


Titelbild © Random Randomsen

3 Gedanken zu “Gunnars Engel im Klängegarten

  1. PPawlo sagt:

    Was du da für uns ausgesucht hast, ist überwältigend für mich! Da gibt es so viel zu entdecken und zu bestaunen, dass ich gut verstehen kann, wenn sich hier noch niemand gewagt hat, das alles nun in Worte zu fassen! Es beginnt im 1. Stück mit einer feinen, einprägsamen Melodie, im 2. dann die einsame, elegische Suche nach dem abwesenden Engel (ist er nicht doch da und wird einfach nicht gesehen oder gefunden? ) und schließlich das dritte Stück mit einem meditativen Aufstieg in höchste Höhen und einem Loblied (?) auf den Engel. Golden ist er wie dein schönes Bild, das an einige kleinwellige Passagen erinnert, so als ob sich der Engel gleich materialisieren würde oder gerade noch seine Spuren hinterlässt. und manchmal frag ich mich, ob die Orgel nicht diesen goldenen Engel symbolisiert, auf der Suche nach dem Urton?

    Gefällt 3 Personen

    1. Karin sagt:

      Was für eine wundervolle Charakterisierung – mit Deinen Empfindungen höre ich mir die Stücke wieder an – ich muss sie langsam erobern, um ihrer Schönheit gerecht zu werden. Lieber Gruss an Dich Künstlerseele, Karin

      Gefällt 3 Personen

    2. Random Randomsen sagt:

      Lieblichen Dank für deine fein empfundene und zauberhafte Resonanz. 🙂
      Ja, es steckt eine unglaubliche Vielfalt in diesen ruhigen Kompositionen. Das erste Stück scheint mir da ganz bezeichnend. Das Thema kommt schlicht und einprägsam daher – aber klangfarblich entfalten sich die Engelsschwingen zu staunenswürdiger Weite. Meine Empfindung ist auch die, dass der Engel im zweiten Stück „nur“ übersehen wird – denn seine Präsenz ist letztlich ja unüberhörbar. Beim letzten Stück kann ich mir das schön vorstellen, dass die Orgel hier ein Loblied auf den goldenen Engel anstimmt, wobei sich dieser Engel letztlich gleichsam in den Klangwellen manifestiert. [Da kommt letztlich auch das Bild ins Spiel, das sozusagen auf eine fließende Grenze zwischen Klangwellen und Lichtwellen deutet.]
      Mit einem klangvoll-herzlichen Abendgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

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