Mi niño Curro

Es gab bei mir zwar bereits umfangreichere Beiträge mit den Flamencogitarristen Antonio Rey und Dani de Morón. Aber der Meister aller Meister in diesem Genre, der natürlich die Musiker der jüngeren Generation inspiriert hat, war hier noch selten zu hören (häufiger hatte ich ihn als „Klangbildner“ im ErnteTank). Das gehört natürlich geändert. Hier eine ganz faszinierende Komposition, die in einer „Ur-Version“ erstmals 1987 auf dem Album „Siroco“ erschien. Im Konzert hat Paco de Lucía das Stück um andere Rondeña-Themen erweitert.

Paco de Lucía • Mi niño Curro (rondeña)

I • Konzertaufnahme aus Spanien (2010)


II • Konzertaufnahme aus Deutschland (2004)


III • Erste veröffentlichte Version (1987)

Paco de Lucía • Guitarra flamenca


Titelbild © Random Randomsen

6 Gedanken zu “Mi niño Curro

  1. PPawlo sagt:

    Spannend, Paco de Lucia mal wieder bei dir zu hören und sogar beim Spielen zuzuschaun!
    Die CDs daheim habe ich jetzt länger nicht gehört. Umso schöner ist es jetzt! Auch dein Bild ist ein Hingucker! Einen herzlichen Abendgruß, Petra

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine erfreut mitschwingende Resonanz. 🙂
      Paco de Lucía ist ja ein Musiker, der mich schon sehr lange begleitet. Vor ziemlich genau vier Jahrzehnten habe ich ihn in einem Konzert erlebt und seither nie mehr aus den Ohren verloren. 😉 Er war damals schon absolut mitreißend – und er ist ja musikalisch nie stehen geblieben. Jedes neue Album war ein Ereignis. Dieses Stück hier bringt den Facettenreichtum und die Intensität der späteren Jahre meines Erachtens besonders eindrucksvoll zur Geltung.
      Das Titelbild sollte einerseits eben diese Vielschichtigkeit zum Ausdruck bringen – und dann aber vor allem auch dieses Leuchten, das alles andere als Blendwerk ist.
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank. 🙂 Ja, das ist eben genau das, was ich auch in der Musik erlebe. Der junge Paco war brillant. Aber in späteren Jahren hatte er eine Tiefe und ein Ausdrucksspektrum, das unvergleichlich ist.
      Mit einem herzlichen Gruß zum zauberhaften Tag. 🐻

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  2. o)~mm sagt:

    Hui, er fliegt nur so über die Saiten und erzeugt tolle Klangbilder.
    Dazu fällt mir Estas Tonne ein. Anders, aber das Temperament ist ähnlich.

    Beste Grüße auf die Schnelle,
    Syntaxia

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    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, das ist spannend, wie da eben eine verwandte Qualität des Musizierens bestehen kann, auch wenn die „Tonsprache“ eine andere ist. Ich denke, die beiden hätten aufgrund ihrer Offenheit für neue Inspirationen auch gut zusammen musizieren können.
      Mit einem klangvollen Vorabendgruß 🐻

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