Susanne Sundfør • Selvportrett

Wie bereits letzte Woche habe ich auch heute wieder eine unglaublich talentierte Musikerin im Programm. Susanne Sundfør war auf meinem Blog bereits zwei Mal zu hören.* Aber mit ihrem jüngsten Werk hat sie sich einmal mehr selbst übertroffen. Und zwar hat sie die Musik zu einem Film geschaffen. „Selvportrett“ ist nicht ihr eigenes Selbstporträt – der Film dreht sich um die norwegische Fotografin Lene Marie Fossen.

Da Susanne Sundfør selbst in generöser Weise die als Album veröffentlichte Musik zum Film ins Netz gestellt hat (vier Tonspuren und ein Video), fände ich es eigentlich recht bescheuert, nur eine Auswahl davon zu bringen. Hier also das volle Programm.

Susanne Sundfør • Snøen


Susanne Sundfør • Amor est mortis


Susanne Sundfør • When The Lord

Aus unerfindlichen Gründen lässt sich das Video (jedenfalls bei mir) im veröffentlichten Beitrag nicht mehr abspielen. Im Entwurf oder auch auf YT funktioniert alles tadellos. Deshalb hier sicherheitshalber der Link:
[ https://youtu.be/1oWFCkcdmZI ]


Susanne Sundfør • Lene


Susanne Sundfør • Lys


*
♫ Susanne Rhodes Sundfør
★ Susanne Sundfør • Mountaineers


Titelbild © Random Randomsen

17 Gedanken zu “Susanne Sundfør • Selvportrett

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine harmonische Resonanz. 🙂 Ja, diese Bilder haben freilich auch ihre ganz besondere Ausdruckskraft. Und die Musik – es ist schon unglaublich, welche Klangzauberkraft Susanne Sundfør im Lauf der Jahre entwickelt hat.
      Mit einem herzlich-sonnigen Gruß 🐻

      Gefällt 3 Personen

  1. Karin sagt:

    Die Musik gefällt mir sehr gut, bietet Trost zu dem Schicksal der Lene Marie Fossen – mir ist unverständlich, wie man so mit seinem Leben umgeht , so selbstzerstörerisch es als Kunst vermarktet. Ihre Fotos in When the lord sind ergreifend, erinnern an Renaissancegemälde, sie beim Fotografieren zu beobachten tut weh, ist kaum erträglich.
    Dieser Gegensatz zwischen Musik und dem was sie begleiten soll.
    Lieber Gruss zu Dir , Karin

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine berührte Resonanz. 🙂
      Ich vermute mal, dass Susanne Sundfør sich da sehr feinfühlig an die Persönlichkeit der Lene Marie Fossen herangetastet hat. So würde die Musik dann einen Ausgleich schaffen zu dem, was im Film offen sichtlich ist. Die Musik als Gegensatz, ja, aber vor allem auch als Gegen-Stück, um der porträtierten Person gerecht zu werden.
      Mit einem herzlich-sonnigen Nachmittagsgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

  2. PPawlo sagt:

    Das ist ja ein riesiges, fesselndes Neuland für mich! Ich erinnere mich zwar an deine beiden Beiträge von früher mit der herrlichen Stimme dieser jungen Sängerin und wie damals wühlen hier wieder Gegensätze auf. Es gibt in der ersten Fassung auch eine Melodie in den verschiedensten Variationen, die in sich an eine mir ganz bekannte anlehnt ohne dass ich weiß, von welchem Stück oder Lied oder Tanz sie nun eigentlich herkommt. Und dann diese junge Fotografin, die so feinfühlig ihre Umgebung erkundet und so jung noch, Menschen und schon die Alten intensivst portraitiert, und ihr eigenes Leben und ihre Krankheit ergreifend aufzeichnet. Das war bereits ein langer Streifzug! Die Musik möchte ich auf jeden Fall noch einmal mit mehr Zeit alles hören (erstaunlich, wie sich Susanne Sundfør entwickelt hat!) und den Film suchen oder auf ihn warten. Herzlichen Dank für so viele spannende Anregungen! Liebe Grüße, Petra

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein fasziniert-interessiertes Echo. 🙂 Das erste Stück klingt ein wenig, als wäre es mit dem berühmten spanischen „Folía“-Thema verwandt – über das auch Corelli und Vivaldi Variationen komponiert haben. Ob da allerdings ein Zusammenhang besteht, vermag ich nicht zu sagen.
      Von ihrer Sensibilität her wirken die Musikerin und die Fotografin fast schon wie verwandte Seelen. Ich weiß gar nicht, wie Susanne Sundfør zu diesem Filmmusik-Auftrag gekommen ist. Aber das war zweifellos eine exzellente Wahl.
      Auf der Website von Lene Marie Fossen gibt es einen Link zum Film – aus urheberrechtlichen Gründen aber nur bei Wohnsitz in Norwegen nutzbar. Es soll aber auch eine deutsche Fassung geben, die bestimmt in absehbarer Zeit verfügbar sein wird.
      Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

  3. o)~mm sagt:

    Toll! Eine Musik, die sofort berührt, wie eine gute alte Bekannte. Wenn ich das mal versuche in Worte zu fassen, was ich da empfinde. Allerfeinst jedenfalls!

    Liebe Grüße und Dank,
    Syntaxia

    Gefällt 1 Person

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