Pēteris Vasks • Vox amoris

Als ich vor zwei Wochen meine Sendepause ankündigte, war es eine Wunschvorstellung von mir, heute wieder eine Sonntagsmusik zu präsentieren. Dies ist nun tatsächlich möglich geworden. Und zur Feier des Tages wird hier ein ganz besonders faszinierendes Werk von Pēteris Vasks zu hören sein, das darüber hinaus noch einen sehr ansprechenden Titel trägt.

Pēteris Vasks • Vox amoris
Fantasie für Violine und Streicher

Sebastian Bohren • Violine
CHAARTS Chamber Artists


Als Zugabe eine zweite Aufnahme von Vox amoris mit der gleichen Besetzung. Auch dies eine Konzertaufnahme – diesmal ohne Bilder, dafür klanglich lupenrein…


Einige erläuternde Worte des Komponisten zum Werk sind der Werkbeschreibung des Verlags zu entnehmen:
https://de.schott-music.com/shop/vox-amoris-no251053.html


Die früheren Beiträge mit Werken von Pēteris Vasks sind hier zu finden:
Höchster Baum… (enthält zwei Versionen von „The Fruit of Silence“)
Pēteris Vasks • Musica serena
Pēteris Vasks • Tālā gaisma
Pēteris Vasks • Viatore
Pēteris Vasks • Castillo Interior
Pēteris Vasks • Da pacem, Domine
Pēteris Vasks • Vientuļais eņģelis
Regeneration (enthält zwei Versionen von „Laudate Dominum“)
Pēteris Vasks • Canto di forza
Pēteris Vasks • Bass Trip


Titelbild © Random Randomsen

4 Gedanken zu “Pēteris Vasks • Vox amoris

  1. Karin sagt:

    Die zitternde Erwartung der Liebe – wie das Aufblühen der Rose -, die Sehnsucht, das Fragende, die Erfüllung, aber auch das Aufgewühlte bis zum Angekommen und Angenommen sein – eine Komposition, die in ihrer Feinfühligkeit kaum zu übertreffen ist. Ich finde immer so schwer die passenden Worte.
    Deine Rose ist ein Gedicht.
    Es wünscht Dir einen nicht zu gewitterigen Tag Karin vom Dach

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine feingestimmte Resonanz. 🙂
      Da hast du, wie ich finde, in wenigen Worten ganz viel Wesentliches auf den Punkt gebracht. Tatsächlich hat der Komponist hier mit bewundernswürdiger Feinfühligkeit eine breite Palette von (Er)Lebens-Schwingungen dargestellt.
      Die schöne Rose habe ich am Rhein angetroffen – es gibt da eine fein gestaltete kleine Rosenoase. 🙂
      Es gab hier für die Region zwar eine Unwetterwarnung – aber in meiner Ecke ist bislang alles ganz moderat verlaufen.
      Mit einem herzlichen Gruß zum zauberhaften Sonntag 🐻

      Gefällt 3 Personen

  2. PPawlo sagt:

    Was für eine beglückende, berauschende Musik du da heute für uns ausgesucht hast! Sie verbindet für mich Erde und Himmel. Kommt sie nicht anfangs herunter zu uns und entfernt sich am Ende wieder in die Höhe? Öffnet sich deine bezaubernde Rose nicht auch vom Erddunkel in den Himmel? „Und wenn diese Urkraft hinter allem doch so zart, verletzlich und liebevoll daherkommt?“ blitzte es zum ersten Mal in mir auf . Auch wenn ich diese Komposition jetzt schon so oft angehört habe (ich habe ja auch eine CD davon daheim) , ich erschauere immer wieder beim Anhören ! Ich beziehe mich hier auf das erste Stück Vox amoris, das die Erwartungen des Titels weit übertrifft. Ein zweites mag ich jetzt nicht dazu hören. Es folgt auf meinewr CD ebenfalls diesem Stück. Einen lieben Gruß zum regen-und segenreichen Sonntag! Petra

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine begeistert mitschwingende Resonanz. 🙂
      Ja, die Musik scheint tatsächlich Himmel und Erde zu verbinden. Wobei der Schluss auch eine Einladung sein kann, mit aufzusteigen…
      Diese Urkraft wird hier in ganz unterschiedlichen Facetten ausgedrückt. Vielleicht weil es eben eine Kraft ist und nicht eine Gewalt, hat sie auch die Stärke, verletzlich und zart daherzukommen.
      Die Rose öffnet sich den lichten Himmelskräften. Und auch wenn ihre Blüten in absehbarer Zeit vom Winde verweht werden, bleibt der Strauch doch fest in der Erde verwurzelt. Auch dies ein Bild dafür, dass wir es mit einer Kraft zu tun haben, die mehr ist, als ein kurzer Blütenrausch.
      Es gibt hier nicht ein zweites Stück zu hören, sondern eine zweite Aufnahme von „Vox amoris.“ Da war ich in meinem Text wohl etwas undeutlich (ich habe das inzwischen leicht geändert). Und das Titelbild der CD mit dem prominent sichtbaren Titel „distant light“ war zusätzlich irreführend. [Das „ferne Licht“ hatte ich ja schon in einem früheren Beitrag.]
      Mit einem herzlichen Gruß zum freudenreichen Sonntag 🐻

      Gefällt 3 Personen

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