A la vida bona (mit kleinem Rätsel)

Jordi Savall gehört zweifellos zu den hellsten Sternen meines Musikfirmaments. Ihm habe ich unzählige eindrückliche Musikerlebnisse zu verdanken. Einschließlich etlicher Erweiterungen des musikalischen Horizonts. Denn Jordi Savall deckt mit seinen musikalischen Aktivitäten eine enorme zeitliche und geografische Bandbreite ab. Für heute habe ich aus seinem immensen Repertoire eine lebhafte Tanzmusik eines spanischen Barockkomponisten ausgewählt.

Juan Arañés • Chacona: A la vida bona

La Capella Reial de Catalunya & Hespèrion XXI 
Jordi Savall (Leitung)


Als kleine Zugabe hier noch eine gepflegte Instrumentalversion eines anderen Ensembles:

Piffaro, The Renaissance Band


Das Titelbild des zweiten Videos hat mich auf die Idee zu einem kleinen Rätsel gebracht. Denn der abgebildete Engel spielt hier ein Instrument, das es tatsächlich gibt. Zudem ist es auf dem Bild dergestalt wiedergegeben, dass man es leicht wiedererkennt. Das setzt allerdings voraus, dass man es überhaupt kennt. Und genau das ist der Haken: es handelt sich um ein etwas älteres Instrument, das heute nicht mehr so sehr in Mode ist. Es ist also durchaus denkbar, dass jemand beim Anblick des Bildes nicht sogleich ausruft: „Oh, wow, ein *******!“ Anderseits meine ich, dass man zumindest erkennen kann, welcher Familie das Instrument angehört. Und von diesem Punkt aus bedarf es nur einiger einfacher Recherchen um das Rätsel zu lösen: Wie lautet der Name des abgebildeten Instruments? Im obigen Text gibt es dazu übrigens einen Hinweis – die Anzahl der Schteandlan [dt. Sternchen 😉 ] entspricht der Anzahl Buchstaben der deutschen Bezeichnung dieses Instruments. [Damit ist auch bereits klar: es ist keine Engelstrompete. 😉 Schade nur, dass dieser Hinweis nicht wirklich hilfreich ist…]

Wenn jemand das Rätsel löst, werde ich das in der Kommentarsektion auch bestätigen. Es gibt hier also keinen fixen Zeitpunkt, an dem das Rätsel gelüftet wird. Sobald die Lösung bekannt ist, wird es das „rätselhafte“ Instrument in der Kommentarsektion auch zu hören und sehen geben.


Titelbild: Adonis aestivalis © Random Randomsen

21 Gedanken zu “A la vida bona (mit kleinem Rätsel)

  1. finbarsgift sagt:

    Kwietsschfideele Seelenmusik, lieber Musikfreund, wer da nicht wach wird und vom Bett weg mittanzt zu diesen alten Renaissanceklängen, hurtig und mit Pepppp dargeboten 🙂
    Das Rätselinstrument sieht für mich bissle aus wie ein alter Vorläufer des Fagotts 🙂
    Dir einen feinen Tag! HG vom Lu

    Gefällt 4 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein beschwingtes Echo. 🙂
      Ja, es ist wirklich eine Tanzmusik wie sie im Buche steht. 😀 Und diese Musiküsse bieten sie zudem sehr gepflegt dar.
      Den Namen des Instruments mag ich noch nicht gleich rausrücken – aber die Spur ist goldrichtig: es ist ein Vorläufer unserer heutigen Fagötter. 😉
      Auch dir einen zauberhaften Tag 🐻

      Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein klangverzaubertes Echo. 🙂
      Es ist tatsächlich ein fagöttlicher Vorläufer. Und eine Verwandtschaft mit der Schalmei ist auch gegeben. 😀 [Den Namen des „Teils“ behalte ich vorläufig noch für mich – vielleicht wird er ja noch genannt…]
      Mit einem klangvollen Gruß 🐻

      Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      🙂
      Es freut mich, dass sich das Rätsel auf diese Weise als lösbar erwiesen hat. Es sollte ja auch so sein, dass eine allfällige Suche erfolgversprechend ist und nicht in Frustration endet. Andernfalls hätte ich dem Instrument eher einen eigenen Beitrag gewidmet. Weil aber die Abbildung auf dem CD-Titelbild doch sehr realitätsnah wirkt, habe ich mich kurzerhand für die Rätsel-Variante entschieden. 😀
      Der Musiker im Klangbild kann wirklich wunderbar mit dem Instrument umgehen – nicht selten klingt der Dulzian doch leicht schräg. 😉

      Gefällt 4 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine lebensfreudig-genießerische Resonanz. 🙂
      So eine gepflegte Frohmusik hat ja ihren ganz eigenen Nährwert. Das Fagott hat halt spieltechnisch schon seine Vorteile – da ist der Dulzian, trotz seines zauberhaften Klangs, ins Hintertreffen geraten. Erst die Gepflogenheit, alte Musik auf Originalinstrumente (bzw. originalgetreuen Kopien) zu spielen, hat ihm wieder Leben eingehaucht.
      Mit einem herzlichen Gruß zum klangverzauberten Tag. 🐻

      Gefällt 4 Personen

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