Höchster Baum…

…der Welt?

Schaut ganz danach aus. Der Berg rechts im Bild hat eine Höhe von 2.525 m. Das ist offiziell. Und der Baum überragt den Berg doch um Längen. Das ist ja auf dem Bild (keine Fotomontage!) deutlich zu sehen.

Mehr kann ich dazu auch nicht sagen… 😉


Klangbild:
Pēteris Vasks • The Fruit of Silence 

Voces8 • Gesang
Huw Watkins • Klavier


Pēteris Vasks • The Fruit of Silence 

Sinfonietta Riga & Latvian Radio Choir •
Sigvards Kļava (Leitung)


Titelbild © Random Randomsen

19 Gedanken zu “Höchster Baum…

  1. PPawlo sagt:

    Ja, dieses seltsame Phänomen ist mir schon häufiger begegnet. Wer kann es wohl erklären?
    Was mich aber noch mehr erstaunt, ist die himmlische Musik, die hier ertönt. So etwas von erhebend, berührend, lichtvoll und glücksbringend, auch wenn sie ja auch etwas Melancholisches an sich hat. (Hat es das?) Aus der Stille geboren, ja! Schön, wie hier der Winter besungen wird und dann ein Laudatio folgt! Peteris Vasks muss ich mir merken! Und besser kennenlernen! Wieder eine Neuentdeckung! Herzlichen Dank! 🌞

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    1. Random Randomsen sagt:

      Eine Erklärung wäre entweder so phantastisch, dass man sie nicht glauben kann – oder so nüchtern, dass man sie nicht glauben mag. 😉 Lassen wir das Phänomen also unerklärt. 😀
      Mir gefiel die spezielle Stimmung dieses buchstäblich im Vorübergehen entstandenen Bildes. Primär geht es eben schon um diese Musik von Pēteris Vasks, den zu entdecken (musikalisch und als Persönlichkeit) ein lohnendes Unterfangen sein kann.
      Hier noch eine Klangzugabe. „Vientulais Engelis“ für Violine und Streichorchester.

      [Die gezeigten Bilder stammen von Faïza Maghni]
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

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      1. PPawlo sagt:

        Das Video ist überaus berührend in Musik und Bildern!
        Und schon bin ich am Weiterschnuppern nach Peteris Vasks. Alles bisher unglaublich schön und gleichzeitig melancholisch! Noch einmal herzlichen Dank für diese Vorstellung! Dir einen sonnenreichen Tag, 🐻 Petra

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        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, die Kombination von Musik und Bildern ist einfach klasse. Es gibt auch noch eine akustisch sehr überzeugende Version von „Vientulais Engelis“ mit Mari Samuelsen – aber eben ohne die schönen Bilder.
          Der folgende Artikel bietet zumindest einen kleinen Einblick in die Denk- und Schaffensweise von Pēteris Vasks:
          https://www.br-klassik.de/themen/klassik-entdecken/neue-musik/peteris-vasks-70-geburtstag-100.html
          Mit einem herzlichen Gruß zum klangverzauberten und entdeckungsfreudigen Tag 🐻

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          1. PPawlo sagt:

            Das habe ich nun alles auf mich wirken lassen. Es passt für mich einfach rund zusammen. Die Musik kommt für mich bei geschlossenen Augen und ohne Bilder viel eindringlicher rüber. Ich werde da in ein Raumerlebnis gezogen, das sich extrem zwischen oben und unten abspielt . △▽△

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            1. Random Randomsen sagt:

              Lieben Dank für dein für mich spannendes und wertvolles Feedback. 🙂 Letztlich ist es gewiss so, dass diese Musik eine ganz besondere Präsenz hat, die irgendwie sehr nachdrücklich um ungeteilte Aufmerksamkeit bittet. Beim „Engelis“ finde ich, dass die Aufnahme mit Mari Samuelsen intensiver wirkt (teilweise wohl auch, weil sie aufnahmetechnisch „präsenter“ ist).

              Gefällt 1 Person

  2. Karin sagt:

    Für mich jetzt die passende sanfte Abendmusik . Diesen Komponisten kannte ich wieder nicht und sitze jetzt im Lesesessel und lausche auf dem Tablet und bewundere zudem die zauberhaften Gesichter von Faïza Maghn. Ob das im „Winter“ schon die tauenden Eiszapfen sind, die da tropfen?
    Lieber Dank für diese Entdeckung und Deinem Riesenbaum wünsche ich bald warme Füße und Dir einen schönen Abend, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      Das freut mich sehr, dass du somit zu einem abendlichen Klanggenuss sozusagen mit eingebauter Entdeckerfreude gekommen bist. 🙂
      Heute war tatsächlich Tauwetter – es könnten also schon Eiszapfentropfen sein. 😉 Folglich wurde auch der Riesenbaum sanft umweht. 🙂
      Mit einem herzlichen Gruß zum klangverzauberten Abend. 🐻

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    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, dieser tief gründende Reichtum hängt möglicherweise auch mit Pēteris Vasks‘ Beziehung zur Stille zusammen. Für ihn ist Stille etwas unglaublich Wertvolles. Und seiner Ansicht nach muss ein Komponist schon sehr gute Gründe (also etwas ganz Essentielles auszudrücken) haben, um mit seinem Werk die Stille temporär zu „verdrängen“. Dieser Respekt vor der Stille ist in Vasks‘ Werken oft zu spüren – die Stille ist zwar für eine Weile nicht mehr Hausherrin, behält aber ein Wohnrecht. 🙂

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      1. versspielerin sagt:

        oh, das klingt ja fantastisch… du scheinst ihn gut zu kennen? ja, in seiner musik wohnt die stille, durchaus und es wohnt noch etwas in ihr, etwas, was die seele in tiefster tiefe erreicht. es ist schwierig, das in worte zu fassen, aber so sollte musik ja auch sein. und diese ist es ganz besonders, mich erreicht sie auf eine ganz eigene, sehr tiefe weise. (auch ich empfinde übrigens stille als etwas sehr wertvolles und sehr besonderes; versuche auch immer mal wieder mit meinen worten mich dem phänomen zu nähern bzw. stille hörbar zu machen? irgendwie macht vasks das in seiner musik und irgendwie gelingt es ihm!)
        danke, lieber random, auch für den bereichernden austausch hier. 🙂

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        1. Random Randomsen sagt:

          Bei Pēteris Vasks ist es tatsächlich so, dass mich auch der Mensch, die Persönlichkeit hinter den Kompositionen interessiert und fasziniert. Seine Musik nährt Herz und Seele in vielfältiger Weise – sie ist daher viel mehr als ein nettes Pläsier zum Zeitvertreib. 🙂
          Um Stille wertschätzen zu können braucht es, finde ich, vor allem auch innere Stille. Menschen mit großer innerer Unruhe scheinen der akustischen Betriebsamkeit zu bedürfen um das innere Lärmen zu übertäuben.
          Auch dir herzlichen Dank für den Austausch, den ich sehr schätze. 🌟

          Gefällt 1 Person

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