Kleine Tanzmusik • Los set gotxs

Heute gibt es mal wieder eine kleine Tanzmusik. Und zwar handelt es sich um religiöses Werk eines unbekannten Urhebers aus dem mittelalterlichen Katalonien. Es ist hier in zwei unterschiedlichen Versionen mit dem gleichen Ensemble zu hören: Hespèrion XXI und La Capella Reial de Catalunya unter der Leitung von Jordi Savall

Los set gotxs (Aus dem Llibre Vermell de Montserrat)

 


Titelbild © Random Randomsen

5 Gedanken zu “Kleine Tanzmusik • Los set gotxs

  1. Karin sagt:

    Da mir das wieder total unbekannt war, habe ich natürlich im Netz geforscht und zu Dir noch einen anderen Liebhaber dieser Musik gefunden und bin so vermessen, es hier als Link zu setzen, den Du aber natürlich gern wieder entfernen kannst:

    https://www.marcogallina.de/2016/03/07/los-set-gotxs-recomptarem/

    Mit dem Text habe ich so meine Schwierigkeiten, was die „Freuden“ Marias anbelangt, aber das ist ein anderes Kapitel.

    Herzlichen Dank für diesen tanzenden Nikolaus, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für dein erfreutes Echo und die willkommene Ergänzung. 🙂
      Die dem Text zugrunde liegende Definition von „Freude“ ist in der Tat etwas arg gewöhnungsbedürftig. Ganz bemerkenswert finde ich aber, dass hier ein Marienlied als lupenreine Tanzmusik daherkommt. 🙂
      Mit einem klangvollen Nachmittagsgruß 🐻

      Gefällt 3 Personen

  2. PPawlo sagt:

    Was mich bei diesem mir vollkommen unbekannten, fazinierendem Musikstück vor allem mitreißt, sind besonders Rhythmus , Melodie und Instrumentenauswahl. Sinnlichkeit und volkstümliche Robustheit in einem eigentümlichen Kontrast zum Text. Da schaffe ich auch die Verbindung nicht, wie Karin schon andeutet. Ich stelle mir da auch eher einen Hüpftanz im Kreis vor abwechselnd mit wellenförmigen Tanz in der Schlange. Vielleicht in einer Taverne oder auf einem Dorffest? 😉

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine freudig mitschwingende Resonanz. 🙂
      Ja, es ist ein faszinierendes Klangerlebnis, das durch eine lebensfreudige und sehr elementare Kraft überzeugt. Was den Text angeht, müsste man wohl mit den damaligen gesellschaftlichen und kulturellen Hintergründen vertraut sein, um das gebührend einordnen zu können. Allerdings weiß man auch gar nicht so genau, aus welcher Zeit das stammt. Das Manuskript ist etwas über 600 Jahre alt. Aber da es auf traditionellen Überlieferungen basiert, können die Ursprünge noch ein hübsches Stück älter sein. So ist es auch denkbar, dass man zu jener Zeit gar in der Kirche getanzt hat. 🙂

      Gefällt 2 Personen

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