Éva Szalai im Klängegarten

Die ungarische Pianistin Éva Szalai gehört für mich zu den besonderen musikalischen Entdeckungen der letzten Jahre. Was mich bei ihr besonders anspricht und beeindruckt, ist ihre besonders delikate Musikalität, die voll von poetischem Klangzauber ist und gleichzeitig auch die feinsten Details einer Komposition deutlich zur Geltung bringt.


Edvard Grieg • Til våren (An den Frühling) – Op. 43/6

Éva Szalai • Klavier


Domenico Scarlatti • Sonate in F-Dur K.82

Éva Szalai • Klavier


Frédéric Chopin / Franz Liszt • Moja pieszczotka

Éva Szalai • Klavier


Joseph Haydn • Klaviersonate Nr. 60 in C-Dur – II. Adagio

Éva Szalai • Klavier


Frédéric Chopin • Étude in cis-moll – Op. 25/7

Éva Szalai • Klavier


Titelbild © Random Randomsen

8 Gedanken zu “Éva Szalai im Klängegarten

  1. PPawlo sagt:

    5 Blätter deiner schönen Blüte und 5 Stücke . In Violett vielleicht, weil eine Brise Wehmut alles durchweht? Nur Scarlatti sprudelt nur so vor Lebensfreude heraus. Und doch bringt jedes Musikstück eine Portion Glücksgefühl mit sich, die die junge, schöne Pianistin leicht, behutsam und wortwörtlich aus ihrem Handgelenk schüttelt. Ich freue mich sehr über diesen Sonntagsbeitrag! Danke! Liebe Grüße, Petra

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine aufmerksame Resonanz. 🙂 Ja, auch die Klangblütenblätter haben weitgehend einen leicht „blauen Unterton“. Dennoch dominiert für mein Empfinden das farbenfrohe Leuchten.
      Passend fand ich auch die Biene, die hier völlig in der Blüte aufgeht. 🙂
      Ja, dieses elfenleichte Spiel und gleichzeitig die kristallklare Durchsichtigkeit der Strukturen – das führt zu einem ganz besonders intensiven Klangerlebnis. Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Werdegang dieser Pianistin. 🙂
      Mit einem herzlichen Sonntagsgruß 🐻

      Gefällt 3 Personen

        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, die Biene scheint hier wirklich eins mit der Blüte zu werden. Sogar die Beine und die Streifen auf den Blütenblättern gehen nahtlos ineinander über. 🙂 Darum fand ich das Bild hier besonders passend. Denn Pianistin, Flügel und Musik werden hier zu einer einzigen klingenden Präsenz.

          Gefällt 1 Person

  2. Karin sagt:

    Ich höre die Musik erst jetzt und lasse mit ihr das Tagesgeschehen los, der Vollmond leuchtet groß am Himmel, alles ist wie verzaubert und Dein Foto löst bei mir ein magisches Glücksgefühl aus. Wie Petra sage ich Danke. Herzliche Abendgrüße vom Dach, Karin

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein bezaubert mitschwingendes Echo. 🙂
      Diese Musik (jedenfalls in diesen Interpretationen) eignet sich ja sehr gut als Vollmond-Nachtmusik. 🙂 Besonders die Etüde am Schluss könnte „à la Szalai“ sehr gut für ein Nocturne durchgehen.
      Das heutige Titelbild ist übrigens mit der leuchtenden Kapuzinerkresse vom letzten Beitrag verwandt. Beide blühten auf dem selben Wildblumenhügel. Die Magie scheint dort irgendwie zur Grundausstattung zu gehören. 😀
      Mit einem herzlichen Sonntagabendgruß 🐻

      Gefällt 3 Personen

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