Kleine Tanzmusik • BWV 577

Eine Fuge als Tanzmusik?
Geht das überhaupt?

Und wie das geht…

Johann Sebastian Bach • Fuge in G-Dur BWV 577

Kay Johannsen • Orgel


Jonathan Scott • Orgel


Matthias Havinga • Orgel


Titelbild: Aurorafalter © Random Randomsen

6 Gedanken zu “Kleine Tanzmusik • BWV 577

  1. Karin sagt:

    Ich habe einen Hochzeitszug vor Augen, der gar nicht gemessen, sondern eher tänzerisch beim Einzug in die KIrche aus den Fugen gerät, ob dieser zum Hüpfen animierenden Orgelmusik. Die kleinen Brautjungfern jauchzen dazu und Johann Sebastian strahlt von oben über beide Backen -:))
    Der Fantasiegaul geht mal wieder mit mir durch ….
    MIt einem fröhlichen Guten Morgen in den 1. August grüßt Dich herzlich, Karin

    Gefällt 4 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine beschwingt-fantasievolle Resonanz. 🙂
      Mir gefällt diese Vorstellung, dass den kleinen Brautjungfern diese räusperfeierlich-gemessenen Schritte langweilig werden und sich der ganze Zug letztlich zum lebensfreudigen Reigen entwickelt. 🙂
      Mit einem schmunzelnden Morgengruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      🙂
      Mir war sehr daran gelegen, dass man bei diesen Aufnahmen die Interpreten auch sieht. Eben weil das Tänzerische dieser Fuge auch optisch deutlich wird und ansprechend wirkt. Genau wie die Kameraperspektiven bei den drei Aufnahmen verschieden sind, hören wir auch unterschiedliche Interpretations-Perspektiven. Bei Matthias Havinga ist eine ausgeprägte Spielfreude zu erkennen. 😀

      Gefällt 2 Personen

  2. PPawlo sagt:

    Ja, es ist erstaunlich, wie tänzerisch diese Fuge hier daherkommt! Aber sie hat ja anscheinend auch den Beinamen Gigue. Allein schon das, was den Beinen der Organisten abverlangt wird, ist schon Tanz! Auch ich mag die 3. Interpretation am liebsten. Es ist hier nicht nur eine große Freude und Leichtigkeit zu spüren sondern die Musik klingt für mich eher nach einem Lobgesang und Lobtanz. Dazu passt dieser schmucke Aurorafalter samt Namen sehr gut! Liebe Grüße, Petra
    P.S. Sehr gerne erinnere ich mich da an deine frühere bachsche Tanzmusik

    Gefällt 1 Person

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine beschwingte Resonanz. 🙂 Ja, diesem Beinamen „Gigue“ begegnet man bei dieser Fuge öfters. Ich bin mir nicht sicher, ob Bach diese Zusatzbezeichnung selber verwendet hat – aber zutreffend ist sie allemal.
      Es ist schön, diesen Tanz auf dem Pedal in den Videos zu sehen. Konzertbesucher bekommen davon ja in der Regel nichts mit, weil der Organist meist gut versteckt ist. 😉
      Ach, ja, die „Bach på Svenska“ Serie des Duos Idenstam-Rydberg. Da kommen „Bachs Tanzbeine“ wunderbar zu ihrer Geltung. Da ist seit über zwei Jahren noch ein Nachspiel geplant… 😉
      Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

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