Klangschaften • Laboratorium Pieśni

In der heutigen Ausgabe der „Klangschaften“ begleiten wir eine polnische Reisegruppe, das Ensemble Laboratorium Pieśni,* auf einem Streifzug durch traditionelle Gesänge verschiedener Länder.

Sztoj pa moru (Trad. Weißrussland)


Karanfilče devojče (Trad. Balkan)


Zabilili sniżki (Trad. Ukraine)


Lecieli żurauli (Trad. Weißrussland)


* Alina Jurczyszyn, Kamila Bigus, Lila Schally-Kacprzak, Iwona Bajger, Magda Jurczyszyn, Karolina Stawiszyńska, Alina Klebba


Titelbild © Random Randomsen

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8 Gedanken zu “Klangschaften • Laboratorium Pieśni

  1. Ulrike Sokul sagt:

    Diese ungewohnte Musik hat für mich eine sehr ansprechende mythisch-matriarchale Ausstrahlung.
    Die natürliche, ungekünstelte Schönheit und Anmut der Frauen und des tänzerischen Ausdrucks sind eine harmonische Begleitung der eindringlich-verbundenen Stimmkräfte der Sängerinnen.
    Die Lieder klingen nach Zauberspruch, Märchenmacht, Naturverbundenheit und Lebenspuls.
    Herzensdank für diese außergewöhnliche Erweiterung meines Hörhorizontes! :mrgreen:

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine harmonisch-aufmerksam-feingestimmte Resonanz. 🙂 All deinen Feststellungen kann ich voll und ganz beipflichten. Was als kleines Pflänzchen (das ursprüngliche Volkslied) begann, hat sich zu einem mächtigen Zauberbaum entwickelt, zu dem neben dem faszinierenden Gesang auch die anderen Ausdrucksformen gehören. 🙂
      Es freut mich sehr, wenn sich dabei dein Hörhorizont erweitert – denn dazu sind die „Klangschaften“ ja da. 🙂
      Mit einem klangvollen Sonntagabendgruß 🐻

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  2. Karin sagt:

    Erst heute höre ich sie mir in aller Ruhe an und sie entführen mich in eine Welt, die noch von Traditionen, Volkstümlichkeit , vielleicht auch tiefer Gläubigkeit geprägt ist. Orthodoxe Kirchen mit ihrer Klagwelt entstehen vor dem Auge, die Weite, Verlassenheit einer Landschaft und umso zauberischer und herzerfrischender empfunden bei dem Gesang dieser wunderbaren jungen Frauen.
    Habe Dank für diesen musikalischen Reigen, der auch zum Wiederlesen russischer Klassiker anregt -:))) allem voran Tschechow und Turgenew.
    Grüsse vom intensiven Flugverkehr am Himmel und aus den Meisenkästen, die Kleinen schreien nach Futter, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine wohlgestimmte und angeregte Resonanz. 🙂
      Ja, hier bekommt der Ausdruck „Klangschaft“ auch wieder eine ganz spezielle Dimension. Irgendwie erinnert es an ein kraftvolles, altes Baumwesen – jahrhundertealtes Wurzelwerk auf der einen und frisches Grün auf der anderen Seite. Besonders freut mich, dass diese Klangwelten Inspiration zu literarischen Streifzügen bieten. 🙂
      Ja, so ein Meisenkindergarten kann die Eltern ganz schön auf „Trab“ halten. 😀 Aber das ist ein Flugverkehr, den man sich gerne gefallen lässt.
      Mit einem klangvollen Gruß 🐻

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  3. kopfundgestalt sagt:

    Spannend.
    Was mich auf dieser Reise durch die Klangwelten irritiert, ist das starke Gepräge der Truppe, der die Unterschiede der Traditionen für mich verwässert.
    Der etwas schmetternde Gesang ist mir auch zuviel.
    Die Aufmachung scheint mir auch nicht traditionellem Gut zu entsprechen (freie Schulter etwa).
    Dennoch wie gesagt: Spannend.

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein aufmerksames Echo. 🙂
      Unbestreitbar ist das so, dass „Laboratorium Pieśni“ diese Lieder zu ihren eigenen machen. Sie haben ihren eigenen Stil entwickelt, der wohl im Traditionellen wurzelt, aber neue Blüten treibt. Wie weit man dies schätzt, ist dann freilich eine Frage persönlicher Vorlieben. Die Alternative wären Traditionsgruppen aus den jeweiligen Regionen. Auch spannend. 🙂

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        1. Random Randomsen sagt:

          Schön ist es, wenn eine lebendige Szene entsteht und Interpreten aus verschiedenen musikalischen Ecken sich der Traditionsmusik annehmen. So wie im folgenden Beispiel. Einmal ein Folk-Gitarrist.

          Einmal ein (ursprünglich) klassisches Streichquartett.

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