Kleine Tanzmusik • Lašské tance

Nachdem ich zunächst zwei Klavierzyklen* von Leoš Janáček im Programm hatte, wollte ich hier unbedingt auch Orchestermusik von Janáček anbieten. Nach der Sinfonietta gibt es heute die unter dem Namen Lašské tance (Lachische Tänze) bekannten Volkstanz-Arrangements zu hören.

[Die erste Aufnahme beginnt aus mir unbekannten Gründen mit einer halben Schweigeminute.] 

Leoš Janáček • Lašské tance (Lachische Tänze)
I • Starodávný I  (Der Altertümliche I)
II • Požehnaný (Der Gesegnete)
III • Dymák (Schmiedetanz)
IV • Starodávný II (Der Altertümliche II)
V • Čeladenský (Tanz aus Čeladna)
VI • Pilky (Sägetanz)

Symfonický orchester Slovenského rozhlasu • Ondrej Lenárd


Bei der folgenden Version ist die klangtechnische Aufnahmequalität zwar nicht über jeglichen Zweifel erhaben – dafür gibt es hier aber eine feine Tanzdarbietung.

Janáčkova filharmonie Ostrava • Paul Mauffray


* Auf dem Holzweg · Wassermusik XXIII • V mlhách


Titelbild © Random Randomsen

4 Gedanken zu “Kleine Tanzmusik • Lašské tance

  1. Karin sagt:

    Ein verspäteter Tanz in den Mai, wer da doch mittanzen könnte -:))). Alle Stimmungen umfaßt er: übermütig, besonnen, spielerisch, verträumt und wie diese Tanzgruppe das rüberbringt, da zuckt es in den eigenen Füßen und ich werde nicht müde, Ihnen zuzuschauen. .
    Beschwingte Grüße trotz Regens zu Dir, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein harmonisch mitpirouettierendes Echo. 🙂
      Ja, das Aprilwetter hat die innere Uhr ganz ver-rückt gemacht. 😉 Aber auch nach einer Woche lässt sich noch mittanzen, dass es einem nicht nur warm ums Herz wird. 😀
      Die Stimmungen sind in der Tat vielfältig – und das Klanggewand des versierten Komponisten kleidet sie besonders gut.
      Mit einem beschwingten Nachmittagsgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

  2. kopfundgestalt sagt:

    Feine erste Aufnahme.
    Bei manchen CDs Anfang des neuen Jahrtausends im „Fach“ Elektronika gab es die Angewohnheit (könnte man fast sagen), das letzte Stück zu zerteilen, insofern, daß dann nach einer längeren Pause eine Fortsetzung des Stücks einsetzte. Mittlerweile ärgert mich so etwas. Was wollte man damit bezwecken?

    Das Feierliche finde ich manchmal auch bei modernem Jazz. Mark-de-Clive-Lowe bietet solchen Jazz, der immer wieder klassisch daherkommt, aber eigentlich dann immer wieder artfremde Elemente einstreut (wodurch auch immer erzeugt, ich denke aber Instrumente). Jedenfalls fiel mir auf, heute, daß das Komponieren doch immer wieder auf Bewährtes zurückgreift.

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein positives Echo. 🙂
      Ja, etwas Ähnliches war auch in anderen Genres zeitweise anzutreffen. Allerdings nicht als Fortsetzung des letzten Stücks, sondern als sogenannter „hidden track“, der nach bis zu einer Minute Pause zu hören war. Mir kam es wie eine Modeerscheinung vor – ein plausibler Grund war jedenfalls für mich nicht zu erkennen.
      Mark de Clive-Lowe kannte ich noch gar nicht. Danke für den Hinweis – ich bin eben dabei, mich ein wenig „einzulauschen.“ 🙂
      Dieser Rückgriff auf Bewährtes dürfte fast so etwas wie das Wurzelwerk sein, das der Musik (und den Hörern) Halt gibt. Wer sich in neue Richtungen strecken will, muss wohl einen guten Stand-Punkt haben. 🙂

      Gefällt 1 Person

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