Klangschaften • Quieter Than Silence

Die heutige Ausgabe der „Klangschaften“ zeigt, was geschehen kann, wenn sich jahrhundertealte musikalische Traditionen, Poesie und lebensläufige Wendungen an einem bestimmten Punkt harmonisch begegnen.

Quieter Than Silence

Mehdi Aminian (Iran) • Ney, Setar, Gesang  
Mohamad Zatari (Syrien) • Oud 
Leïla Soldevila Renault (Frankreich) • Kontrabass
Behnam Masoumi (Iran) • Tombak & Perkussion


Titelbild © Random Randomsen

11 Gedanken zu “Klangschaften • Quieter Than Silence

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine harmonisch berührte Resonanz. 🙂 Ja, diese Klänge haben eine ganz spezielle Magie. Und auch wenn die Wurzeln deutlich spürbar sind, sind hier Klangbilder entstanden, die sich nicht mehr eindeutig geografisch zuordnen lassen. Damit erhält der Ausdruck „Klangschaften“ irgendwie eine besondere Dimension. 🙂
      Mit einem herzlichen Gruß zum klangverzauberten Tag 🐻

      Gefällt 4 Personen

  1. PPawlo sagt:

    Warum hat der Tag nicht noch mehr Stunden? 😃Das würde ich mir jetzt sehr gerne länger anschaun und anhören! Und ich wollte dein rätselhaftes Bild noch etwas länger betrachten, kommt es mir doch so vor, als ob es sich sanft bewegt!? Vielleicht spielt mir ja meine derzeitige Beschäftigung mit Bewegung einen Streich? 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein betrachtungs- und hörfreudiges Echo. 🙂 Es gibt in anderen Aufnahmen auch einzelne der hier gespielten Titel auf YT. Aber das Konzert hier ist pure Klangmagie, die ich gerne in ihrer Gesamtheit zeigen wollte.
      Das Bild ist zumindest so gedacht, dass die klaren Begrenzungen eben aufgehoben sein sollen – es ist also zumindest von der Idee her dynamisch. 🙂

      Gefällt 2 Personen

  2. Karin sagt:

    Ein Feengeistchen oder ein kleiner Derwisch schwärmt auf Deinem Foto herum und ich werde mir heute Abend diese Musik nochmal intensiver anhören, mich forttragen lassen ins Land der Geschichten aus 1001 Nacht, in den kleinen zauberhaften Märchenbänden von Helga Gebert illustriert blättern, als da sind Das Ebenholzpferd, Sindbad usw.
    Keine Träumereien an französischen Kaminen, sondern im Lesesessel auf dem Dach, nicht weniger magisch dank Deiner Musik.
    Einen frischkühlen Mittagsgruß aus luftiger Höhe, Karin

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine schwärmerische Resonanz. 🙂 Das Bild zeigt jedenfalls etwas, was das menschliche Auge so üblicherweise nicht sieht. 😉
      Möglicherweise bist du einigen der Inspirationsquellen dieser Musik bereits literarisch begegnet. Denn die Texte stammen von namhaften Poeten wie Rumi, Omar Khayyam oder Hatef Esfahani.
      Mit einem angenehm (sanft)regenfrischen Nachmittagsgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

  3. Karin sagt:

    Inzwischen habe ich mir bei Youtube unter Mehr die Angaben zu den Liedern und Texten angeschaut und dann meinen Band Lyrik des Ostens aufgeschlagen und dabei entdeckt, dass bei diesen orientalischen Namen ein willkürliches Ordnungssystem herrscht: Rumi ist unter Dschelaladdin (seinem Vornamen) zu finden, aber ich habe die wunderbare Übersetzung seiner Texte von Annemarie Schimmel.Da stoße ich wieder an die Grenzen meines Einordnens: finde ich das jetzt unter Schimmel oder Rumi oder der Lyrik nach Ländern :ein Griff und die Sucherei geht los -:)))
    Doch die Musik wirkt diesmal auch ohne Textverständnis auf mich, obwohl das auch wichtig ist.
    Das Lullaby habe ich mir getrennt von youtube auf meinen Blog geholt.Es paßt so wunderschön auch zu diesem Eintrag.bei Ulrike:
    https://leselebenszeichen.wordpress.com/2017/07/21/ramas-flucht/
    Dieser Musik werde ich noch oft lauschen und wehmütig werden, was Politik, Krieg, Hass diesen Menschen antut und es bewundern , wie Künstler- wie diese Gruppe – dagegen anspielen .
    Lieber auch nachdenklicher Gruß in Deinen Abend, Karin

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, diese Musik spricht auf jeden Fall für sich, auch ohne dass man die gesungenen Texte versteht. Dennoch hat das Textverständnis einen wesentlichen Platz. Und es kann bestimmt auch bereichernd sein, sich vor dem Hintergrund dieser Musik in die Poesie der genannten Dichter zu vertiefen.
      Das stimmt, das „Lullaby“ ist wie gemacht als Hintergrundmusik für den Bildband des Steinpoeten. 🙂
      Die Musik dieser Gruppe ist für mich ein Paradebeispiel für eine der großartigsten Fähigkeiten der Menschen: dem Sinnlosen einen Sinn geben…
      Mit einem klangfriedlichen Abendgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

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