Wassermusik XXXXI • Älven

Heute steht wieder eine wassermusikalische Tondichtung für Orchester auf dem Programm. Und zwar ist es das 1929 entstandene Werk „Älven“ (der Fluß) von Kurt Atterberg. Der Untertitel „från fjällen till havet“ (von den Bergen zum Meer) legt nahe, dass wir hier – ähnlich wie bei Smetanas „Moldau“ – in einer akustischen Reise einem Flußlauf folgen. Allerdings handelt es sich hier um sieben sinfonische Einzelbilder, die auch nicht einem gemeinsamen musikalischen Motiv folgen. Der imaginäre Fluß ist also gleichsam der rote Faden, mit dem die einzelnen Klangbilder zu einer Galerie verknüpft werden.

Man bekommt dieses Werk ausgesprochen selten zu hören. Interessanterweise finden sich auf YT aber gleich zwei (klanglich recht unterschiedliche) Einspielungen.

Kurt Atterberg • Älven – från fjällen till havet (Op. 33)
• Durch Berge und Wälder
• Das Binnenmeer
• Die Wasserfälle
• Der ruhige, breite Strom
• Der Hafen
• Aussicht von den Bergen über das Meer
• Hinaus zum Meer

NDR Radiophilharmonie • Ari Rasilainen


Göteborgs Symfoniker • Norman Del Mar


Die Gesamtübersicht der bisherigen wassermusikalischen Beiträge und der darin vorkommenden Werke gibt es hier:
♫ Wassermusik ♫


Titelbild © Random Randomsen

 

4 Gedanken zu “Wassermusik XXXXI • Älven

  1. PPawlo sagt:

    Du schickst uns heute auf eine abwechslungsreiche Reise durch eine grandiose Landschaft. Majetätisch geht’s los und endet’s auch. Wohltuende Entspannung, aber auch dramatische Abenteuer im Wildwasser sind Programm. Vielleicht gib es ja auch Wassergeister? Bei der 2. Version habe ich nur kurz reingehört, aber ich glaub, sie spricht mich mehr an. Da ist etwas noch Faszinierenderes, was ich so nicht fassen kann. Da müsste ich mir noch mal mehr Zeit nehmen. Einen klangvollen, harmonischen Sonntagabend. Ganz herzlich, Petra  ✨🌼✨

    Gefällt 4 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine harmonisch mit dieser Wassermusik fließende Resonanz. 🙂
      Ja, das ist ein abwechslungsreicher Bilderbogen – und auch farbenreich orchestriert.
      Zunächst war ich, aufgrund der Spieldauer, in Versuchung, nur eine der beiden Versionen hier einzufügen. Da sich aber die beiden Versionen nicht nur in Nuancen unterscheiden, fand ich eine Gegenüberstellung doch sehr faszinierend. Da man das Werk eh sehr selten hört, ist es, wie ich meine, ein Gewinn, es sozusagen aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.
      Mit einem herzlichen Sonntagabendgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

  2. PPawlo sagt:

    Ja, es ist ja ein interessantes Angebot, das man ohne genügend Zeit ja auch lassen kann. Auf jeden Fall eine Bereicherung.
    Und was sind für dich wohl die auffallendsten Unterschiede bei beiden Versionen?
    Einen beschwingten Frühlingsgruß, Petra 🐻

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Eben, wer sich näher einhören möchte, erspart sich so das Suchen. Und alle anderen stört das zweite Video ja nicht.
      Ich fand die erste Version von der Aufnahmequalität her eher besser und auch irgendwie eingängiger. Darum war das für mich die „Einsteigerversion“. Die zweite Aufnahme ist in den Orchesterfarben kräftiger und scheint überhaupt die Kontraste tendenziell mehr zu betonen. Für mich daher eine Liebhaberversion. 🙂
      Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

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