Wassermusik XXIX • The Ocean

Nach einer primär adventskalenderbedingten Pause setze ich hier nun meine wassermusikalische Reihe fort. Der Faszination des Meeres können (und wollen) sich natürlich auch Komponisten nicht entziehen. Entsprechend zahlreich und vielfältig sind die Kompositionen, die sich mit den unterschiedlichen Facetten des Meeres befassen. So wie diese sinfonische Dichtung (die man allerdings selten zu hören bekommt):

Henry Kimball Hadley • The Ocean (Op. 99)

National Symphony Orchestra of Ukraine • John McLaughlin Williams


Die Gesamtübersicht der bisherigen wassermusikalischen Beiträge und der darin vorkommenden Werke gibt es hier:
♫ Wassermusik ♫

 


Titelbild: Heringsmöwe © Random Randomsen

6 Gedanken zu “Wassermusik XXIX • The Ocean

  1. PPawlo sagt:

    Wie ein gewaltige Ode ans Meer (The Ocean wird ja auch tone poem genannt) kommt das Meer hier daher. Anfangs schlägt es mit gewaltiger, rücksichtsloser Wucht immer wieder auf und reißt womöglich alles mit. Eine zerstörerische Kraft. Vielleicht hat sich da deine Möwe ein ruhiges, sicheres Plätzchen gesucht, auf dem sie sich alles mit Abstand anschaun kann? Aber das Meer kann auch zur Ruhe kommen und idyllische Stimmungen zaubern und zulassen. Dann ist aber schon wieder genug und es beginnt sogar so etwas wie eine Treibjagd, vor dem alles Zarte flieht. Das „güldene“ Finale , vor dem eine wunderbare Melodie aus allen Kräften entstanden ist, feiert das Meer schließlich in einer majestätischen Hymne. So zumindestens habe ich’s gerade alles gehört. Danke für den Sonntagsschmaus! 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine meereswogende Resonanz. 🙂 Es ist wirklich erstaunlich, wie viel Meer der Komponist in diese knappe Viertelstunde gepackt hat. Schön abwechslungsreich ganz unterschiedliche Facetten gezeigt, wie du es ja hier auch so treffend beschrieben hast. 🙂
      Heute war mal wieder eine Möwe als Titelbild „fällig“ – denn Möwen gehören ja genau so zum Meer wie Wellen. 🙂
      Mit einem herzlichen Sonntagsgruß aus dem Schneegestöber. 🐻

      Gefällt 2 Personen

  2. Karin sagt:

    Ein Möwlein steht auf einem Bein:
    fragt sich: wo mag nur der Hering sein?
    Der Ozean tobt, die Wellen wogen,
    haben die mein Futter gen Tiefe gesogen?
    Zumindest höre ich Headly’s meerige Töne,
    auch wenn ich ’nen saftigen Hering vorzöge.
    So lausche ich denn wohltuendem Ohrenfutter,
    oh, in der Ferne, da seh ich ’nen Kutter,
    um den gibt’s meistens fette Beute,
    jetzt nur schnell hin, eh‘ kommt die Möwenmeute,
    die kreischt dann in einem eher mißtönigem Orchester,
    unmusikalisch alle: sowohl Bruder als auch Schwester.
    Verzeih mir Random diesen Möwenmusenkuß,
    bin nicht sehr geübt, drum jetzt schnell Schluß.

    Regenwassersintflutartige Grüße vom Dach, Karin und nein, es war kein Alkohol im Spiel, nur die Milch der frommen Denkungsart mit Müsli -:)))

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine lyrische Meeres-und-Möwen-Resonanz. 🙂 Sehr treffend die Charaktere von Meer und Möwe gezeichnet – da gibt es keine Ungereimtheiten! 😀
      Nun mache ich mich aber selber auf die Suche nach passendem Futter – und zwar nicht für die Ohren. 😉
      Mit einem herzlichen Sonntagsgruß aus dichtem Schneetreiben. 🐻

      Gefällt 2 Personen

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