XX • Sylvian joululaulu

Hinter dem heutigen Adventsklangkalendertürchen kommt ein finnisches Lied zum Vorschein, das bereits in der Einstimmung zum ersten „Julekalender“ zu hören war. Es ist ein etwas schwermütiges, aber für mein Empfinden zauberschönes Lied. Zudem ist es ja nicht so, dass man es „an jeder Ecke“ zu hören bekommt. Also gibt es hier gleich zwei weitere Versionen.


Sylvian joululaulu

Schwedischer Originaltext • Zacharias Topelius
Finnischer Text • Martti Korpilahti
Musik • Karl Collan

Duo Toni&Henri


Teija Salminen • Viola
Kalevi Kiviniemi • Orgel


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Titelbild © Random Randomsen

 

 

4 Gedanken zu “XX • Sylvian joululaulu

  1. Judith sagt:

    Ja, das ist ein schönes Lied und wohl so eine Art Sehnsuchtslied für Finnen, die nicht in Finnland leben. Ich habe es zum ersten Mal im Weihnachtsmanndorf bei Rovaniemi gehört, mitten im Sommer, das war kurios. Später musste ich es dann auf einer Beerdigung spielen, dadurch hat es für mich etwas gelitten. Schön, jetzt ganz neue Eindrücke von diesem Lied zu bekommen!

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine harmonisch mitschwingende Resonanz. 🙂 Ja, dieser Status als „Sehnsuchtslied“ ist auch nachvollziehbar. Und das klingt auch in der Musik mit.
      Wenn Musik mit einem bestimmten Ereignis verknüpft ist, kann das die „Beziehung“ durchaus belasten. Schön, wenn man das wieder irgendwie „reparieren“ kann. 🙂 Ich füge hier gleich noch die Version ein, die im ersten „julekalender“ zu hören war. Die ist auch ganz und gar nicht alltäglich:

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  2. PPawlo sagt:

    Erkannt habe ich das schwermütige Lied erst wieder, als ich das 3. Video sah. Das hatte sich allerdings tief bei mir eingeprägt. Durch den stark berührenden Gesang des Sängers . Und wenn ich nun eine Übersetzung davon gefunden habe( http://www.luminarium.org/suomenrunous/sylvia.htm), bekommt das Lied für mich noch einmal eine andere Note: dort ist es nämlich das Lied eines Vogels aus dem Norden, der im Käfig im Süden gefangen ist und sich nach seiner Heimat sehnt. Hier im Liede habe ich jetzt aber den Eindruck durch den Ausklang, dass es da trotz des Gefangenseins eine Heimat gibt : das Land der Musik. Die beiden „neuen“ Fassungen sprechen mich auch sehr an. Danke! 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine berührte Resonanz. 🙂 Das Lied bekommt in den verschiedenen Versionen doch einen stark unterschiedlichen Ausdruck – deshalb dachte ich, eine Reprise wäre angebracht. 🙂
      Der schwedische „Urtext“ von Zacharias Topelius hat sogar vier Strophen. Und da kommt deutlich sein Missbehagen über die südländische Praxis der Vogelfängerei zum Ausdruck. Die hier gemeinte „Sylvia“ ist denn auch eine Grasmücke.
      Es dürfte wohl das Verdienst des Komponisten sein, dass diese Liedfassung doch auch eine tröstliche Note aufweist.
      Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻

      Gefällt 2 Personen

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