Kleine Nachtmusik • Metal Angel

Zwischen all den wassermusikalischen Fluten gibt es heute mal wieder eine „Kleine Nachtmusik“. Und zwar ist es so, dass Gunnar Idenstams Werk „Metal Angel“ inzwischen weiter Gestalt angenommen hat. Im folgenden Video sind vier Sätze daraus zu hören (und sehen). 

Gunnar Idenstam • Vier Sätze aus „Metal Angel“
• Introduction
• The Cherrystone [4:46]
• Etude [9:52]
• Metal Angel [12:41]

Gunnar Idenstam • Orgel

Zum Titel „Metal Angel“ sagt Gunnar Idenstam: «It refers to the musical genre Metal as I am inspired by some of its music, the virtuosic parts and the beautiful ballads. And the fact that the organ is made of metal and can easily portrait angels with its lovely sounds.»

Als Zugabe gibt es noch eine etwas kürzere Aufnahme (nur den letzten Satz) vom letzten Jahr. Ebenfalls von und mit Gunnar Idenstam. 

 


Kleine nachtmusikalische Galerie
Da ich die Pingbacks inzwischen aus der Wassermusik-Serie verbannt habe, aber dennoch nicht gänzlich darauf verzichten möchte, gibt es hier eine Linksammlung zu den bisherigen „Kleinen Nachtmusiken“. 

♫ Kleine Nachtmusik • Mieczysław Horszowski
♫ 25/7 (Chopin)
Kleine Nachtmusik • Sonny Landreth
Kleine Nachtmusik • Rhapsodie für Klavier und Zirporchester
Kleine Nachtmusik • Klaviziterium
Kleine Nachtmusik • Mario Batkovic
Kleine Nachtmusik • Taksim Trio
Kleine Nachtmusik • DSQ

12 Gedanken zu “Kleine Nachtmusik • Metal Angel

  1. Karin sagt:

    Das gibt keine kleine Nachtmusik, eher eine schlaflose Nacht !!!! Ich habe eben erst bewusst aufgrund dieser Pingbacks Deine vorangegangenen musikalischen Sandmännchen entdeckt und werde sie mir jetzt nach und nach als Schlummerohrtrunk genehmigen. Vieles davon ist ganz neu für mich und ich werde lernen und meine Ohren schulen an fremden Klängen von mir unbekannten Interpreten.
    Vorerst ein Dankeschön und eine Verneigung in Ehrfurcht vor Deinem musikalischem Wissen, Karin

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    1. Random Randomsen sagt:

      😀
      Ja, diese „Kleinen Nachtmusiken“ sind teilweise gar nicht sooo klein. Und als Sammlung natürlich erst recht nicht. 🙂
      Auf die Idee, die bisherigen Beiträge zu verlinken, kam ich erst in letzter Sekunde…
      Die stilistische Bandbreite ist ja hier recht groß – es bestehen also gute Chancen, dass es nicht langweilig wird. 😉
      Musikalische Neuentdeckungen waren für mich seit eh und je eine Passion. Im Lauf der Jahre sind das doch recht viele Quellen, die da zusammenströmen. 🙂
      Mit einem klangvollen Abendgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

  2. Mitzi Irsaj sagt:

    Kleine Nachtmusik….nun ich weiß nicht. Ich bin jetzt wieder hellwach. Aber ich wäre das vermutlich bei den meisten Orgelkonzerten. Das Instrument ist so mächtig und kraftvoll, dass man dabei nur schwer (was gut ist) einnicken kann.
    Herzlichen Dank – es klingt ein wenig fremd, aber das ist in diesem Fall nicht schlecht. Wie guter Wein – beim ersten Schluck kann man noch nicht sagen, ob man ihn mag 😉

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, die Nachtmusiken sind halt doch recht unterschiedlich – wie es die Nächte auch sein können. 😀
      Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Musik von Gunnar Idenstam etwas gewöhnungsbedürftig wirken kann. Manchmal mag man genau solche Dinge mit der Zeit besonders gern (aber manchmal ist nicht immer). 🙂

      Gefällt 2 Personen

  3. PPawlo sagt:

    Ich hab ja gestern Abend befürchtet, dass dieser Metallene Engel mich um den Schlaf bringt, so wie grelles Licht auf deinem Foto ja auch eher wachmacht oder-rüttelt. Er hat etwas Überfordendes in seiner Erscheinung, etwas, was wir Menschen ( in seiner andersartigen Herrlichkeit?) schwer aushalten können. Nur der Cherrystone sorgt hier für innere Ruhe. 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Hab herzlichen Dank für deine aufschlussreiche Resonanz. 🙂 Es ist und bleibt immer wieder spannend, welche Empfindungen und Assoziationen Musik wecken kann. Für mich strahlt diese Musik als „Gesamtpaket“ etwas aus, das den inneren Frieden fördert (was ja für eine Nachtmusik keine schlechte Sache ist). Und zwar genau deshalb, weil ganz unterschiedliche Aspekte in einem (für mich) harmonischen Ganzen integriert sind. Und es ist ad eben auch Raum für Aspekte, die irgendwie nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Das hat für mich etwas Tröstliches.
      Ähnlich ist auch das Titelbild gemeint, dessen Lichtgestalt möglicherweise eine etwas fremdartige Aura hat. Licht ist Licht ist licht. Unsere Vorstellung davon, wo und in welcher Form das Licht in unserem Leben erscheinen möge, mag uns vielleicht manchmal davon abhalten, unser Lebens-Licht gänzlich anzunehmen. Und wenn es uns begegnet, mag es uns Dämmerungsgewohnten buchstäblich als „zu viel des Guten“ erscheinen.
      Mit einem lichten Sonntagsgruß 🐻

      Gefällt 1 Person

  4. PPawlo sagt:

    🙂 Nun wirst du das Werk wohl besser kennen und schon öfter angehört haben. Hier im Blog ist das für mich meist nur der erste Eindruck., der sich beim nächsten Hören stark verändern kann. Trotzdem, es ist spannend, wie verschieden das rüberkommt!
    „Licht ist Licht ist licht“ : Schön!
    Doch leuchtet Licht ja für uns in verschiedenen Formen und Farben und ist auch wieder nicht in Worte zu fassen. Im Vergleich zum Licht sind wir wohl alle trotz unserer verschiedenen Sichtweisen und spannenden Interpretationsunterschiede „Dämmerungsgewohnte“ :D, egal wie viele Schuppen uns schon von den Augen gefallen sind. Ich hab das Stück nun zum 2.Mal gehört. Es ist echt faszinierend!! Ich hoffe, ich finde mal die Zeit, mich intensiver damit zu beschäftigen! Es ist jedenfalls eine Herausforderung, die sich bereits jetzt schon gelohnt hat! Chapeau, Gunnar Idenstam und Dank, dass du’s vorgestellt hast. 🐻

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    1. Random Randomsen sagt:

      Es ist ein sehr komplexer Engel, der sich definitiv nicht auf die leichte Tour offenbart. Und ich habe es tatsächlich bereits öfter angehört. Zwei Teile daraus sogar bereits letztes Jahr. Ich bin ja auch gespannt, wie sich das Werk letztlich präsentieren wird. Voraussichtlich wird der Metal Angel im Herbst für eine CD-Ausgabe aufgenommen.
      Ja, die Wirkung und Wahrnehmung von Licht ist individuell verschieden. Und auch von der Situation abhängig. Wenn man etwa aus einem dunklen Raum kommt, ist selbst „normales“ Tageslicht ziemlich heftig.
      Hin und wieder dämmert einem was – aber damit ist man ja noch nicht erleuchtet. 😉 Wenn es aber eine Morgendämmerung ist, besteht ja Hoffnung. 🙂
      Es lohnt sich meines Erachtens schon, sich näher mit dem Werk zu befassen. Es kann aber auch geschehen, dass man zwischendurch Abstand braucht.

      Gefällt 1 Person

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