♫ D. Scarlatti • Sonate K. 208

Heute gibt es nun also das vor einer Woche angekündigte Panorama einiger Aufnahmen der A-Dur Sonate K. 208 von Domenico Scarlatti. Obwohl sie ursprünglich für das Cembalo gedacht war, macht diese Sonate auch auf anderen Instrumenten eine gute Figur. Das macht ein Panorama verschiedener Versionen zusätzlich interessant. Ähnliche Interpretationsansätze können durch klangliche Unterschiede der Instrumente zu sehr verschiedenartigen Klangerlebnissen führen. Wie die beiden Cembalo-Versionen zeigen, lassen sich aber auch auf Instrumenten gleicher Art ganz unterschiedliche Ergebnisse erzielen. 


Domenico Scarlatti
Sonate A-Dur, K. 208 • Adagio e cantabile

Anastasya Terenkova • Klavier


Simon Powis • Gitarre


Aline d’Ambricourt • Cembalo


Bartosz Glowacki • Akkordeon


Yolanda Kondonassis • Harfe


Jean Rondeau • Cembalo

 


Und weil’s so schön ist, gibt es die bereits am letzten Sonntag vorgestellte Version hier nochmals als Zugabe:

Arkadiusz Krupa • Oboe
Michał Nagy • Gitarre

20 Gedanken zu “♫ D. Scarlatti • Sonate K. 208

  1. finbarsgift sagt:

    Großartig, lieber Random! Eine meiner Lieblingssonaten von ihm, wie du ja schon weißt, in diversen faszinierenden Interpretationen…
    jede ein kleiner Kosmos für sich!
    Herzlichen Dank für’s Zeigen und Präsentieren…
    Liebe Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für dein harmonisches Echo. 🙂
      Ja, es werden hier aus der ursprünglichen Komposition immer wieder neue Klangwelten geboren. Und besonders erfreulich: Immer wieder finden junge MusikerInnen ihren eigenen Zugang zu diesem Juwel.
      Dir noch einen zauberhaften Sonntag. 🐻

      Gefällt 1 Person

  2. PPawlo sagt:

    Du stellst uns hier ein sonntäglich faszinierendes Adagio 😉 vor ! Es wirkt feierlich getragen und Dankbarkeit ausstrahlend auf mich. Leider kann ich die verschiedenen Fassungen nicht nacheinander zum Vergleich nur noch einmal kurz hintereinander anhören. Sie tönen dann alle zusammen 🙂 Aber das, was ich da bisher gehört habe, ist in seiner Unterschiedlichkeit verblüffend. Alle mit ihrem besonderen Reiz. Jean Rondeau auf dem Cembalo spricht mich besonders an. Da kommt der Kontrast der tiefen, schreitenden Melodie und der tänzerischen 2. Stimme, die sich in die Höhen schwingt, besonders gut rüber etc. In deinem Bild passt das Dunkel und der tanzende Glanz auf dem Wasser prima dazu. Danke, Random!

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine Resonanz. 🙂
      Ja, die höchst unterschiedlichen Interpretationsansätze, noch dazu auf recht unterschiedlichen Instrumenten, lassen ein immer wieder völlig neues Werk entstehen. Als „Gemeinschaftswerk“ aller Interpreten wirkt es dann wahrscheinlich weniger attraktiv. 😉
      Klang und Spielweise verleihen der Rondeau-Aufnahme eine ganz besondere Transparenz. Jeder einzelne Ton kommt wunderbar zu seiner Geltung, obwohl diese Töne stets einem Miteinander dienen.
      Das Bild ist einem speziellen Einfallswinkel des Sonnenlichts zu verdanken. Diese spezielle Stimmung und die besondere Ausstrahlung des Aufnahmeortes machten es für mich zum geeigneten optischen Begleiter dieser Zaubermusik.
      Dir noch einen klangvollen Sonntagabend. 🐻

      Gefällt 3 Personen

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