♫ Bijou / Bisou zum Sonntag

555 Sonaten für das „Gravicembalo“ hat Domenico Scarlatti komponiert. Aus dieser Fülle einen einzigen Favoriten auszuwählen dürfte schwierig und wohl auch eher unsinnig sein. Aber es mag sich mit der Zeit ein engerer Kreis besonderer Lieblinge herauskristallisieren. Dazu gehört für mich die A-Dur Sonate K. 208. Von dieser Komposition werde ich hier demnächst eine Auswahl unterschiedlicher Aufnahmen (auch Bearbeitungen) präsentieren. Ein Video dieser Auswahl gibt es aber heute schon vorab als Solitär. Denn diese Aufnahme ist ein echtes Bijou. Und auch ein Bisou für Ohren und Seele. Es ist eine Interpretation von betörender Klangschönheit, die zudem aufnahmetechnisch (akustisch und optisch) hervorragend „in Szene gesetzt“ ist. 


Domenico Scarlatti
Sonate A-Dur, K. 208 • Adagio e cantabile

Arkadiusz Krupa • Oboe
Michał Nagy • Gitarre

8 Gedanken zu “♫ Bijou / Bisou zum Sonntag

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für das positive Echo. 🙂
      Ja, das schmeckt nach Nachschlag. 😉 Da trifft es sich ja gut, dass es demnächst ein kleines Panorama dieser A-Dur Sonate geben wird. Und für heute habe ich eine etwas lebhaftere Zugabe mit dem gleichen Duo:

      Mit einem herzlichen Sonntagsgruß 🐻

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  1. PPawlo sagt:

    Wie schön, dass es wieder einen Sonntagsbeitrag gibt!
    Dein tropfnasses Netzbild passt gut zu der ausgewählten Musik. Sonst sprühen für mich Funken in Scarlattis Musik, so wie ich sie erinnere. Hier aber herrscht besinnliche Melancholie. Die bezaubernde, innige Melodie der Klarinette kommt in lang gedehnten Tönen daher, und vernetzt sich in flinkeren bis zum höchsten Ton! Hab lieben Dank für dies sonntägliche Bijou/Bisou! 💧💦💧

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    1. Random Randomsen sagt:

      Hab lieben Dank für deine positive Resonanz. 🙂
      Ja, das ist richtig – bei Scarlatti sprühen sehr oft die Funken. Hier aber herrscht eine Stimmung, die mir mit den feinen Nebeltröpfchen auf hauchzartem Gespinst sehr zu harmonieren schien. Dieses ganz besondere Arrangement ist geradezu prädestiniert, den innigen Ausdruck dieser ‚zarten Melodei’ ganz besonders zur Geltung zu bringen. 🙂
      Dir noch einen klangvollen Sonntagabend. 🐻

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  2. Ulrike Sokul sagt:

    Die klaren,perlenden Scarlattiklänge und die Nebeltropfenfeennetzgardine harmonieren vorzüglich und gefallen mir gleichermaßen. Bei Scarlatti bin ich ja zugeneigte Höranfängerin und lasse mich sehr gerne von Deiner kennerischen Vorauswahl berieseln … 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine zugeneigte Resonanz. 🙂
      Nebeltropfenfeennetzgardine trifft es sehr genau. Es sind hauchfeine Gespinste – und die Tröpfchen so fein, dass sie bei den ersten Sonnenstrahlen in kürzester Zeit verdunsten.
      Gesamtaufnahmen der Scarlatti-Sonaten haben ja Seltenheitswert. Aufnahmen einzelner Sonaten dagegen gibt es wie Sand am Meer – auch in verschiedenartigen Bearbeitungen. Und manchmal hat man Glück, und findet ein Bijou wie die heute vorgestellte Version. Und es gibt noch mehr Perlen – ich werde es also gerne weiter rieseln lassen. 🙂

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        1. Random Randomsen sagt:

          Ein kurzes, aber schönes Leben – zumindest für den Betrachter, der genau zur richtigen Zeit zur Stelle ist. 🙂
          Diese Lauschfreudigkeit lobe ich mir. 😀 Bereits am kommenden Sonntag dürfte es Klangperlennachschub geben. 🐻

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