Monatsbaumfarbenzauber

Eine Farbenernte hatte ich diese Woche zwar schon. Aber auch bei meinem „Monatsbaum“ sind die Herbstfarben längst erntereif. Bis zum Termin für den „offiziellen Monatsbeitrag“ wird allerdings der größte Teil des Herbstfarbenzaubers bereits verflogen sein. Da die Flüchtigkeit dieser herbstlichen Farbenpalette in einem denkbar ungünstigen Verhältnis zu ihrer Schönheit steht, habe ich über den Zeitraum einer Woche verteilt (14. – 20. Oktober) immer mal wieder die Zeit angehalten. Hier sind nun einige Impressionen des Monatsbaumfarbenzaubers. 

Baumfarben-A1

Baumfarben-A2

Baumfarben-A3

Baumfarben-B1

Baumfarben-B2

Baumfarben-C1

Baumfarben-C2

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Baumfarben-D2

Baumfarben-D3

Baumfarben-E1

Baumfarben-E2

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Baumfarben-F2

Baumfarben-G1

Baumfarben-G2

Baumfarben-G3

 


Klangbild:
Robert de Visée
Prélude & Allemande aus der Suite in a-moll

Jonas Nordberg • Theorbe

20 Gedanken zu “Monatsbaumfarbenzauber

  1. PPawlo sagt:

    Na, wenn wir diesen Zauber verpasst hätten, wär’s echt schad gewesen! So hast du dich sehr besucherfreundlich entschieden! 🙂 Mit einem bunten Paukenschlag beginnt das Klangbild den Reigen: die Vorstellung so vieler Farben und Formen an einem „Blattbaum“! Es folgt eine berauschende Auswahl gegen den blauen Himmel, wo ja einiges Ungewöhnliches dabei ist wie die originellen und sogar schönen Fraßspuren, das Schwarz, auch Weiß einiger Blätter, Licht, Schatten und Schattenzacken, Herzblatt und mit dabei eine meditative, hingebungsvoll gespielte Musik! Weiterhin ein farbfroher Sonntag und lieben Dank! 😊

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für dieses feine Lob des Monatsbaumfarbenzaubers. 🙂 Es wäre wirklich schade gewesen, den Zauber einfach so davonfliegen zu lassen. Aktuell weht stürmischer Wind. Einiges wird wohl noch standhalten – aber viele der schönsten Blätter sind längst auf und davon.
      Ja, ein Herzblatt ist dabei (inzwischen auch weggeflogen) – und in eines der Blätter haben Fraßspuren und Verfärbungen ein Gesicht gezeichnet. Und das hier ist – bei aller Vielfalt – doch nur eine kleine Auswahl. Beim Fotografieren und Zusammenstellen dieser Bilder hat mich eines besonders fasziniert: Die Blätter eines Baumes sind ja rein von ihrer baumlebenswichtigen Funktion her wahre Wunderwerke. Und all dieses optische Wunderwerk bringen sie so ganz nebenbei als Dreingabe hervor.
      Dir noch einen farbenverzaubert schönen Abend. 🐻

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      1. PPawlo sagt:

        Ja, Schönheit gibt’s oft obendrein, einfach so. 🙂
        Das Gesicht ist mir gar nicht aufgefallen, obwohl ich das Bild mehrmals angeschaut habe, weil es in der markanten Silhouette und seinen Gucklöchern zum Himmel besonders hervorsticht . Fast ein Kippbild… 🍁🍁🍁

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        1. Random Randomsen sagt:

          Wobei mich jetzt plötzlich der Gedanke streift, dass diese Schönheit ja auch durchaus mehr als eine „nette Zugabe“ sein könnte. Vielleicht gehört sie ja auch zum Lebens-Gesamtkonzept eines Baums und ist für diesen genau so lebenswichtig wie etwa die Fotosynthese oder der Wasserhaushalt? Vielleicht ist es ja eine menschliche Anmaßung, Bäumen einen Sinn für und ein Bedürfnis nach Ästhetik abzusprechen? [Ist jetzt nur ein ganz plötzlicher Gedanke, dem ich noch nachgehen muss.]
          Das „Gesicht“ ist ja nur eine von vielen Möglichkeiten, die man in der Farbgebung und Form dieses Blattes erkennen kann. Dennoch: wenn man mal anfängt, da ein Gesicht zu sehen, wird man diese Vorstellung nicht so leicht wieder los. 🙂

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          1. PPawlo sagt:

            Ja, ich glaube, dass Schönheit nicht nur Beiwerk ist, sondern allgemein zur Grundausrüstung gehört .
            Jetzt überlass ich dich aber lieber deinen Gedanken; denn die finden sicher noch mehr raus. 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      🙂
      Ja, das ist wie im richtigen Leben. 😉 Es gilt, die Gunst der Stunde zu nutzen. Sonst läuft’s dann eben oft so wie bei Joni Mitchell:
      «Don’t it always seem to go
      That you don’t know what you’ve got
      Till it’s gone»

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        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, auch wenn es wörtlich „Tag“ heißt, lässt sich in der Praxis auch ein kürzerer oder längerer Zeitabschnitt einsetzen. Es passt immer und immer wieder. 🙂 Die wichtige Frage ist: merkt man es rechtzeitig? Und die entscheidende Frage: handelt man dementsprechend? 🙂

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          1. Mitzi Irsaj sagt:

            Fragen die man besser nicht zu spät stellt ;). Und auch wichtig…es ist nie zu spät, damit anzufangen die Zeit zu nutzen. Ärgerlich wenn man die Zeit auch noch damit verschwendet, sich über vergangene ungenutzte Zeit zu grämen 😉

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  2. finbarsgift sagt:

    Zauberhaft schön, lieber Random, wie du diese feinen Herbstblätter hier auf deiner klasse Site einzeln bildschön zur leisen Visée-Musik fallen lässt … ein wundervoller Erdundmusikzauber …
    Herzliche Herbstgrüße from me to you, Lu

    Gefällt 2 Personen

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