♫ Jacob Cordover

Titelbild: Jacob Cordover © lluisoliver.com


Den australischen Gitarristen Jacob Cordover hatte ich ja in meinem letzten Beitrag bereits als „klangbildenden Künstler“ engagiert. Glücklicherweise gibt es im Netz etliche Zeugnisse seines ausdrucksstarken und klangschönen Spiels. Deshalb hielt ich es für eine hochgradig undumme (oder anders ausgedrückt: ausgesprochen clevere) Idee, einige besonders schöne Aufnahmen für einen musikalischen Beitrag auszuwählen.

Das feine Titelbild habe ich auf Jacob Cordovers Websaite gemaust. Für meinen Begriff ist es nicht nur ein schönes und originelles Bild, sondern es passt auch ausgezeichnet zum musikalischen Stil des Jacob Cordover.

Nun aber zur musikalischen Auswahl:

Mario Castelnuovo Tedesco • Golondrinas


Isaac Albéniz • Granada


Astor Piazzolla • Adiós Nonino
(Arr. Máximo Diego Pujol)


Agustín Barrios • Vals Op. 8, No. 4


Johann Sebastian Bach • Fuga BWV 997


Und, weil es so schön ist, als Zugabe das bereits im letzten Beitrag verwendete Stück.

Paul McCartney • Here, There and Everywhere
(Arr. Toru Takemitsu)

 

 

5 Gedanken zu “♫ Jacob Cordover

  1. PPawlo sagt:

    „Ausdrucksstarkes und klangschönes Spiel „, und das wieder in Fülle, lieben Dank dafür!
    Du zeigst Jacob Cordover auch gleich von mehreren Seiten und Musikrichtungen, immer ein Spielender und zugleich Lauschender! und zwar auf den Zauber der Töne, nicht auf seine Leistung. Und das ist nicht selbstverständlich! Mich spricht Bachs Fuge besonders an. Piazzolla 🙂 erscheint mir hier sanfter als die leidenschaftliche Klage des Komponisten, nicht so sehr in Trauer über den Tod des Vaters, sondern eher ein sich Einfühlen und eine Dankbarkeit, die nach überstandener Trauer folgen kann. 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine harmonische und mit spannenden gedanklichen Facetten versehene Resonanz. 🙂 Von Jacob Cordover gibt es zum Glück einige in jeder Hinsicht hervorragende Aufnahmen im Netz. Abgesehen von der musikalischen Vielfalt spielt er hier auch noch auf ganz verschiedenen Instrumenten.
      Ganz genau – Jacob Cordover strahlt eine ganz besondere Achtsamkeit des Spielens und Lauschens aus. Er gibt sich nicht als Hexenmeister, der uns seinen Klangzauber vorführt. Sondern den Klang mit Zauber beleben und erleben – das ist bei ihm eins.
      Der Piazzolla war für mich beim ersten Erlauschen die große Überraschung. Denn hier erlebe ich nichts Verstörendes. Deine Erklärung scheint mir da plausibel – die Musik wird hier gleichsam einen Lebens-Schritt weitergetragen und aus einer neuen Perspektive gezeigt. 🌟

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  2. Mitzi Irsaj sagt:

    Mit diesen Klängen zum Sonntagabend stimme ich dir zu. Das Bild ist wirklich ganz besonders schön. Viel ist nicht drauf, aber man kann lange hinsehen. Beim zuhören deiner schönen Empfehlung. Danke und liebe Grüße

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine harmonische Resonanz. 🙂 Ja, das Bild ist ohne viel Brimborium ganz raffiniert gemacht. Und es ist dabei mehr als „nur“ ein origineller Einfall – denn es passt wunderbar zum Stil dieses Musikers. 🙂

      Gefällt 1 Person

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