Bücher egal oder Bücherregal? [II]

Der Fragen und Anthworten zum Wesen der Lesewesen zweyter Theil

 

Dies ist nun also die

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ersehnte Fortsetzung des Frage- und Antwortspiels zum Thema Bücher und Lesegewohnheiten. 

Wer es aus unerfindlichen Gründen (über die ich hier gar nicht streiten mag) geschafft hat, Teil I zu verpassen, kann dieser erbaulichen Lektüre unter folgendem Link habhaft werden: Bücher egal oder Bücherregal? [I]

Ansonsten – hier geht’s weiter:


16) Wo bei dir zuhause hast du überall Bücher?

Eigentlich überall, außer in Küche und Bad. Bücherregale sind in meiner bescheidenen Hütte eine weit verbreitete Spezies. Sogar im Treppenhaus steht ein Bücherregal. Und eins im Korridor. Und einige weitere stehen sonst noch so in der Gegend rum. 🙂

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist vielleicht noch, dass ich sehr geschickt darin bin, Bücher aus dem Regal herauszunehmen. Beim Zurücklegen habe ich allerdings irgendwie noch Verbesserungspotenzial.


17) Wie sortierst du deine Bücher im Regal?

Das ist etwas kompliziert. 😉 Erstens gibt es verschiedene Systeme, denen ich aber zweitens nicht immer folge. Zunächst spielen physische Kriterien eine (ge)wichtige Rolle. Größe und Gewicht der Bücher sowie Platzangebot und Tragfähigkeit der Regale. Manchmal sind es sogar ästhetische Kriterien – weil ich einfach finde, dass eine bestimmte Kombination hübsch aussieht. Was dann noch übrig bleibt, wird bei Sachbüchern nach Themen geordnet. Und die Belletristik ist ganz langweilig (aber nicht völlig unpraktisch und ergo gar nicht so dumm) nach Autorennachnamen sortiert – und chronologisch untersortiert. Bisher habe ich meine Bücher zusätzlich auch nach Sprachen getrennt, was ich inzwischen allerdings bescheuert finde.


18) Was nutzt du als Lesezeichen? Oder knickst du die Seiten ein?

Bevorzugt nutze ich Lesezeichen als Lesezeichen. Also echte Lesezeichen, eben. Es gibt ja solche Dinger, die als Lesezeichen konzipiert, als Lesezeichen gefertigt und als Lesezeichen vertrieben werden. Da ist es nur recht und billig, wenn man die auch als Lesezeichen benutzt. Finde ich. Zur Not taugt auch ein Notizzettel aus der Zettelbox (aber nicht diese klebrigen Dinger). Eingeknickte Seiten oder gar gebrochene Buchrücken kommen aber nie (genauer gesagt: NIE!!!) in Frage. Ein Buch, das ich ein einziges Mal gelesen habe, sieht in der Regel aus wie neu.


19) Wenn du mit dem Lesen pausierst, liest du dann das Kapitel immer zu Ende oder hörst du auch mal mittendrin auf?

Wenn sich bestimmte Notdürfte bemerkbar machen, würde ich auf jeden Fall lieber mittendrin mit Lesen aufhören, als… Naja. Ehklar. 😉

Solange ich allerdings die Wahl habe, erfolgt der Leseunterbruch eigentlich immer am Ende eines Kapitels. Damit halte ich es ähnlich wie beim Musikhören – da knipse ich auch nicht ohne Not mitten im Stück die Schallwellen aus.


20) Worauf achtest du beim Kauf eines Buchs? Was für Kriterien muss ein Buch erfüllen, damit du es dir kaufst? Spielt der Verlag eine Rolle?

Der Verlag spielt auf jeden Fall eine wichtige Rolle. Für Sachbücher gibt es themenbezogen jeweils bestimmte „Verlage des Vertrauens,“ die sozusagen die erste Anlaufstelle sind. Ähnliches gilt für Klassiker, die ja meist bei verschiedenen Verlagen im Programm zu finden sind. Bei zeitgenössischen Autoren mit Favoritenstatus nehme ich den jeweiligen Verlag halt einfach (mehr oder weniger freudig) mit in Kauf. Wichtig wird der Verlag auch oft für Neuentdeckungen. Es kommt durchaus vor, dass ich die Programme der bei mir besonders beliebten Verlage nach interessanten Neuheiten absuche.

Ansprechende Rezensionen sind nicht nur eine herzerfreuende Lektüre, sondern auch immer wieder glänzende Türöffner für Autoren und ihre „Kinder“.

Ansonsten kann auch die gute alte Intuition ein ganz nützlicher Ratgeber sein. Viele mir interessant erscheinende Bücher kommen bei mir zunächst auf eine könnte-in-Frage-kommen Liste. Bei einigen wird das Interesse bereits nach wenigen Tagen auffallend blass – und bei anderen intensiviert es sich. Das ist durchaus eine brauchbare Entscheidungshilfe. 🙂


21) Wirfst du Bücher in den Müll?


Klar. Wenn ich beim Werfen ausnahmsweise den Mülleimer treffe…

😳

Also selten.

😧

Sehr selten.

😐

Die letzten Bücher, die ich tatsächlich im Papiermüll entsorgt habe, hatten längst überholte Software zum Thema. Da macht es ja wenig Sinn, die verschenken zu wollen.


22) Wie belesen ist dein Bekannten- und Freundeskreis? Kennst du Menschen, die kein Buch besitzen?

Näher vertraut bin ich eigentlich nur mit lesefreudigen Menschen. Aber ich kenne durchaus einige Zeitgenossen, denen ich Bücherlosigkeit zutraue. Oder bei denen ich Bücherlosigkeit zumindest – den Büchern zuliebe – für die beste Alternative halte. 😉


23) Was für eine Rolle spielen Bücher in deinem Berufsleben?

Bisher eine recht unterschiedliche, aber immer wichtige Rolle. Als Konstanten lassen sich zum einen tätigkeitsbezogene Fachliteratur und anderseits verschiedene Arten von Wörterbüchern erkennen. Da ich im Lauf der Jahrzehnte ganz unterschiedliche Tätigkeiten ausgeübt habe, ist das eine ziemlich umfangreiche Geschichte. Allerdings hat dies zu einem hübschen Teil auch persönliche Interessen berührt, so dass viele dieser Bücher durchaus nicht nur eine berufliche Rolle spielten.

Besonders erwähnenswert erscheint mir auch eine Phase, in der ich – zumindest als Teil meines Aufgabenbereichs – für einen kleinen Fachverlag (in einem Teilgebiet der Chemie) aktiv war. Meine Tätigkeit als „Bücherhebamme“ begann bereits bei der Entstehung des Manuskripts und erstreckte sich über die Begleitung der Produktion bis hin zum Vertrieb.


24) Brichst du Bücher ab, wenn dir der Inhalt nicht zusagt?

Ja. Manchmal ist ganz einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Es macht schlichtweg keinen Sinn, sich durch ein Buch zu quälen, wenn es – aus welchen Gründen auch immer – einfach nicht passt. Normalerweise bekommt ein Buch eine zweite (notfalls auch dritte) Chance. Wenn das auch nicht hilft, bleibt ein Buch halt durchaus so gut wie ungelesen. Allerdings habe ich mit dem zweite-Chance Prinzip bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn es wirklich nicht klappt, kann es daran liegen, dass ich das entsprechende Buch schlichtweg als Zumutung empfinde (dergleichen kommt vor). Es kann aber auch geschehen, dass ich mir sage: das ist zwar gut gemacht – aber es ist einfach nicht meine Tonart. 🙂


25) Bittet man dich im Freundes- und Bekanntenkreis um Buchtipps?


Das kommt vor. Allerdings in der Regel nur, wenn es um sprachliche oder musikalische Themen geht.


26) Wenn deine Bücher plötzlich alle verloren gingen (z.B. Feuer, Hochwasser, böse Fee, …), welche drei Bücher würdest du dir sofort neu bestellen?

«Regines bok: en ung jentes siste ord» von Regine Stokke · weil das für mich ein ganz besonderes und persönlich wichtiges Buch ist.

«Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry (im Original oder einer mir vertrauten Sprache – am besten sowohlundundundalsauch) · weil eine Wohnung ohne mindestens einen drei bis vier Kleinen Prinzen einfach kein Zuhause ist.

«Samlede eventyr og historier» von H.C. Andersen · weil H.C. für mich der Geschichtenerzähler schlechthin ist. [Wenn schon neu, würde ich mich diesmal wohl statt der roten für die blaue Ausgabe entscheiden.]

trebøker

[Das mit den drei Büchern ist allerdings eher unrealistisch, da ich mir, wie in Teil I erwähnt, Bücher in der Regel „hamsterisch“ besorge.]


27) Gehören ein Heißgetränk und Kekse zum Leseabend?


Nixda.

Alternativ könnte die Frage ja auch lauten: machen Kaffeeflecken, Schokokeksfingerabdrücke und Krümel zwischen den Seiten ein Buch für dich attraktiver? So unglaublich es klingen mag – die Antwort lautet: NEIN!


28) Hörst du während dem Lesen Musik, oder muss bei dir völlige Stille herrschen?

Meistens höre ich dabei Musik. Allerdings ist die Auswahl sehr wichtig. Hör- und Leseerlebnis dürfen einander ja nicht beißen. Und die Geschichte mit der absoluten Stille ist ja ohnehin nur Wunschdenken. Also ist eine selbstgewählte und harmonische Klangatmosphäre durchaus leseförderlich. Ganz reizvoll kann es übrigens sein, wenn zwischen Lesegut und Hörgut ein Zusammenhang besteht.


29) Liest du Bücher mehrmals? Wenn ja welche und warum?

Wiederlesensfreude, die mir lieb und teuer ist, kann verschiedene Gründe haben. Manchmal bin ich einfach wie ein kleines Kind, das eine Geschichte wieder und wieder und wieder und wieder erzählt bekommen möchte. Es gibt Bücher, an denen ich schlichtweg einen Narren gefressen habe. Der kleine Prinz, beispielsweise – von dem bekomme ich nie genug. Es ist zwar nicht so, dass ich Kleine Prinzen systematisch sammle wie andere Leute Punkte in Flensburg. Dennoch ist dieses Buch bei mir in verschiedenen Sprachen (und Dialekten) und unterschiedlichen Formaten anzutreffen. Ähnliches gilt auch für Frøken Smillas fornemmelse for sne (wobei ich hier auf Dialektausgaben bisher verzichten musste).

Im Grundsatz halte ich jedes Buch, das inhaltlich und sprachlich ein besonderes Erlebnis ist, für wiederlesenswürdig. Ein außergewöhnliches Lesevergnügen darf man sich ruhig mehrfach gönnen. Zudem wird ja das Leseerlebnis auch vertieft. Denn es liegt durchaus im Rahmen der Wahrscheinlichkeit, dass man im ersten Durchgang gewisse inhaltliche Details und sprachliche Feinheiten schlichtweg verpasst hat. Außerdem können sich nach einigen Jahren durch die lebensläufigen Ereignisse neue Perspektiven ergeben. Vielleicht hat man einige im Buch beschriebene Erfahrungen inzwischen selber gemacht und sieht das Beschriebene dadurch naturgemäß in einem etwas anderen Licht.

Genau diese neuen Perspektiven halte ich für einen besonders wichtigen Wiederlesensgrund. Denn die Leseerfahrung zu vertiefen kann ein genau so wichtiger Aspekt sein wie die Erweiterung des Lesehorizonts. Dies ist zumindest meine Erfahrung.

Da ich nun schon so schön in Fahrt bin, möchte ich noch von einem besonderen Leseprojekt erzählen [vielleicht ja als Anregung zu ähnlichem Treiben?]. Es betrifft den bereits in Teil I (Punkt 3) erwähnten Ketil Bjørnstad. Von ihm wird es eine sechsbändige Reihe autobiografischer Romane geben (die ersten beiden Bände sind bereits erschienen), in denen er mehr oder minder sein eigenes Leben vor dem Hintergrund der zeitgeschichtlichen Ereignisse abbildet. Jeder Band behandelt ein Jahrzehnt, beginnend mit den 60ern. Der Plan ist nun, die in meinem Hamsterschatz vorhandenen Bücher von Ketil Bjørnstad erneut zu lesen. Und zwar jeweils nach dem autobiografischen Band, der ihr Erscheinungsjahrzehnt betrifft. Ich bilde mir nämlich ein, dass das Leseerlebnis sich vor dem Hintergrund eines biografischen Informationsschatzes verändern wird. Wir werden sehen. 🙂


30) Markierst du dir Stellen in einem Buch? Wenn ja wie?

Mit einem Lesezeichen, damit ich eine bestimmte Stelle rasch wiederfinden kann. Aber Kritzeleien und Schmierereien kommen mir nicht in ein Buch. Wichtige Dinge kann man sich ja auch notieren. Am besten im Kopf (da ich mich nur für sehr wenige Dinge interessiere, habe ich da noch massenhaft freien Speicherplatz). 🙂


Klangbild:
Silvius Leopold Weiss • Suite für Laute Nr. 5 in G-Dur
1. Prelude
2. Allemande
3. Courante
4. Bourrée
5. Sarabande
6. Menuett
7. Gigue

Evangelina Mascardi • Laute

27 Gedanken zu “Bücher egal oder Bücherregal? [II]

    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank. 🙂 Hebamme passt übers Ganze gesehen einfach am besten. 😉 Nr. 22 klingt vielleicht nicht sehr schmeichelhaft – aber manchmal scheint Bücherlosigkeit wirklich die beste aller Alternativen zu sein. 😀

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  1. sternenkind11 sagt:

    Ts ts ts, jetzt bin ich aber schon enttäuscht, dass Du Kekskrümel und Schokofingerabdrücke nicht attraktiv findest 😉 hihi 😀 Nee, ohne Witz – ich habe den erneuten Ausflug in Deine Bücher- und Lesewelt sehr genossen 😊. Und er klingt nach 😊. Einem Buch eine 2. oder 3. Chance zu geben kann wirklich sinnvoll sein. Manche Bücher „rufen“ einen richtiggehend, denen kommt man quasi nicht aus 😀. Anderen muss man sich unter Umständen langsam und über Umwege annähern um in Beziehung treten zu können. Und wieder andere sagen einem goa nix. Das hast Du so schön ausgedrückt mit – sie treffen einfach nicht Deine Tonart 🙂 . Dein Projekt des „autobiografischen Cross-Overs“ finde ich klasse. Das ist bestimmt sehr spannend, denn die Perspektiven werden sich unweigerlich verändern und Worte eröffnen auf einmal eine ganz eigene Bedeutung, die vorher vielleicht nur als zarter Hauch wahrzunehmen war.
    Ui, und Fräulein Smillas Gespür für Schnee! Die Geschichte hat mich nachhaltig tief beeindruckt. Das hat sogar dazu geführt, dass mein Hunde-Nanook Nanook heißt 😀. Buchhebamme bist Du also auch. Das ist gut zu wissen 😀. So, jetzt hör‘ ich alte Plaudertasche mal wieder auf, ist eh schon eine Kommentar-Tapete geworden 😀. Beschwingte Herzensgrüße 💫💫💫

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine facettenreiche Resonanz. 🙂 Und es freut mich sehr, dass meine ausführliche Einführung in meine Lesewelten nachklingt.
      Ja, die Wege eines Buches sind unergründlich. Manchmal reicht ja der Klang eines Titels. Da fällt mir das Buch «Ensemble, c’est tout» von Anna Gavalda ein. Das wurde in das bei Büchern seltenere „nynorsk“ übersetzt und trägt dort den Titel «Saman er ein mindre aleine» – da war ich gleich hin und weg. 🙂 Und andere Bücher passen schon – aber man muss ihnen Zeit lassen.
      Ja, auf das Bjørnstad-Projekt bin ich sehr gespannt. Aber das wird bestimmt eine ganz besondere Art der Wiederlesensfreude sein. [So richtig in Fahrt kommt das allerdings erst bei den noch nicht erschienenen Bänden]
      Da hast du also eine sehr lebendige Erinnerung an „Smilla“. 😀 Es ist doch wunderbar, wenn Literatur auf ganz besondere Weise mit dem realen Leben verknüpft wird. 🐶 Wobei Nanook auch Smilla-unabhängig ein schöner Name ist. 🙂
      Mit einem herrlich plitsch-platsch-regennassen Nachmittagsgruß 💦🌺💦🌟💦

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      1. sternenkind11 sagt:

        Ui, die „nynorske“ Übersetzung klingt wie „Gemeinsam ist man weniger allein“ 😉 nur schöner als im Deutschen 😉
        Hat der Titel auch gehalten, was er versprochen?
        Manchmal liest sich ein Buch wie neu, weil man sich selbst in der Zwischenzeit verändert hat und dadurch eine ganz andere Perspektive auf das Geschriebene möglich ist. Vielleicht magst Du ja irgendwann, wenn Du ganz viel Muse hast, Deine Eindrücke die Du während Deines Bjørnstad-Projekts sammeln wirst, teilen 🙂. Ich reise gerne durch Deine Lesewelten und lass‘ mich für die meinen inspirieren. Die Smilla hat’s mir damals wie heute angetan 🙂. Diese Verwurzelung in ihren Ursprüngen und das lebendige Wissen um die Vielfalt des Schnees, ihr Mut, oifach schee 🙂. Obwohl Nanook ein Dackel-Mischling ist, musste der Name zu ihm 😉 😀. Heute sind meine Bücher angekommen 😀😀
        Plitsch-platsch-Regenpfützen-Plansch 💦😀💦🐳🐶💦💦

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        1. Random Randomsen sagt:

          Stimmt genau. 😀 Und, ja, der Titel hat sein klingendes Versprechen erfüllt. Die Handlung und auch die Personen haben wirklich einiges zu bieten. 🙂
          Auf das Bjørnstad-Projekt werde ich bestimmt zu gegebener Zeit wieder zurückkommen. Ich gehe davon aus, dass diese biografischen Bücher in absehbarer Zeit auch in deutscher Sprache erscheinen werden.
          Peter Høeg hat ja inzwischen schon einige faszinierende literarische Figuren geschaffen. Aber Smilla ist einfach etwas besonders Besonderes. 😀
          Das ging ja schnell – also wirklich nix mit lange Bank… 😉 Da wünsche ich dir ein erlesenes und spracherfrischendes Leseerlebnis. 🙂
          Mit einem aprilfrischen (!) Abendgruß 🐬🌟🐬🌟🐬

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          1. sternenkind11 sagt:

            Jetzt machst Du mich wirklich neugierig :-). Da muss ich mir wohl das Original auf französisch zulegen, wenn ich meine Neugier stillen möchte (außer mir fliegt über Nacht Nynorsk zu, hihi 😀). Um ehrlich zu sein habe ich mich nach Smilla nicht weiter mit Peter Høeg befasst. Wäre wohl lohnenswert 😉. Meine zwei Buchski haben’s in sich. Das wird eine Herausforderung, allein schon thematisch. Die ich mit erfrischtem und erfreutem Herzen annehme 😀. Die Wolken haben den Himmel frei gegeben und die Venus strahlt gerade direkt durch mein Dachfenster. Ein planetenstrahlender Abendgruß für Dich 🌟🌟🌟

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            1. Random Randomsen sagt:

              Über die Flugkünste von Nynorsk ist mir leider nichts bekannt. 😉 Aber das französische Original wäre schon erwägenswert, wenn es eine besondere Herausforderung sein darf. Es sind immerhin um die 600 Seiten. 🙂
              Bei Peter Høeg bin ich seit Smilla drangeblieben. Besonders kann ich „Die Kinder der Elefantenhüter“ empfehlen (ist doch auch ein grandioser Titel?). 🐘🐘🐘
              Da bin ich jetzt aber extra gespannt, wie sich das entwickeln wird, mit dem Slalom-Lesen. 🙂
              Mit einem lieben Nachmittagsgruß 🐞🐱🐞

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            2. sternenkind11 sagt:

              Nynorsk, kann glaube ich, nicht fliegen, zumindest nicht Nachts ;-). Man wächst ja mit seinen Herausforderungen und das Buch könnte es mir wert sein, sie anzunehmen :-). Der Titel „Die Kinder der Elfantenhüter“ klingt sehr vielversprechend und macht Lust auf’s Eintauchen in die Geschichte. Wenn das mit dem Pflugfahren klappt, werde ich erweitern :-). Genügend Buchski’s habe ich jetzt ja :-). Liebsten Bamseklem 💫🌺💫🌺💫

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            3. Random Randomsen sagt:

              Nynorsk fliegt wahrscheinlich leider auch tagsüber nicht. Und man muss sogar froh sein, wenn es nicht plötzlich überhaupt untergeht. -_-
              „Ensemble…“ dürfte, meine ich, die Herausforderung definitiv wert sein. 🙂
              „Die Kinder der Elefantenhüter“ ist für mich ein typisches Wiederlesebuch. Smilla hat für mich zwar einen Sonderstatus – aber die Elefantenhüterkinder folgen dicht dahinter. 😀 Und die passen sehr gut in einen Leseslalom.
              Mit einem sternenklaren Gutenachtgruß 🐻

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            4. sternenkind11 sagt:

              Ich befürchte auch, dass es in keinem Fall einfach so zugeflogen kommt 😉. Wie gut, dass es Menschen gibt, die diese Sprache liebevoll lebendig erhalten. Ensemble steht ganz oben auf meiner Herausforderungs-Wunsch-Liste 😉😀 Dicht gefolgt von den Elefantenhüterkindern 🐘🐘🐘😀 Ich habe online reingelesen und es ist ganz nach meinem Geschmack ❤️. Mit einem freudigen sonnenstrahlenden Gutenmorgengruß 🌞⭐⭐

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            5. Random Randomsen sagt:

              Gegenwärtig gehört Nynorsk noch zur schulbildnerischen Grundausstattung an allen norwegischen Schulen. Aber es gibt (böse!) Menschen, die das ändern wollen. -_-
              Eine feine Wunsch-Liste – ich bin mir sehr sicher, dass du es nicht bereuen wirst, wenn diese zu einer Wirklichkeits-Liste mutiert. 😀
              Mit einem lieben Abendgruß ⭐🐘🐱🐘⭐

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            6. sternenkind11 sagt:

              Diese „bösen“ Menschen agieren immer kopfloser, ohne Sinn und Verstand, kurzsichtig und ohne Liebe zum Lebendigen 😩. Ich nähre ganz stark die Hoffnung, dass sich die Lebendigkeit der Menschen und der Sprache durchsetzt 🌺.
              Ich bin mir auch sicher, dass ich diese Wunsch-wird-Wirklichkeits-Liste nicht bereuen werde. Das sagt mir mein freudiges Herz ❤️😀
              Liebe sternenbestaubte Abendgrüße 🌟🐾🌟🐾

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            7. Random Randomsen sagt:

              Ja, ich nehme schon an, dass man dem Nynorsk im schlimmsten Fall Knüppel zwischen die Silben werfen kann – aber dessen Verschwinden werde zumindest ich nicht erleben. 🙂
              Wenn ich mir nur schon vorstelle, wie viele einzigartige Menschen du durch diese beiden Bücher kennenlernen wirst… 😀
              Mit einem quicklebendigen Gutenachtgruß 🐻

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            8. sternenkind11 sagt:

              Ich hoffe sehr, dass Nynorsk die Knüppel überlebt. So ein großer Sprach-Klangreichtum. Bzgl der Leseskis machst Du mir den Mund ganz schön wässrig ;-). Quicklebendige Insel-Grüße zur guten Nacht 🙂

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            9. Random Randomsen sagt:

              Ja, es gibt immerhin sogar Verlage, die exklusiv in Nynorsk publizieren. Vorläufig stirbt die Hoffnung nicht. 🙂
              Das mit den Leseskis war Absicht – da kann ich mich nicht rausreden. 😉
              Mit einem lieben Gruß zur erholsamen Nacht. 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine zustimmende und herzerfreuende Resonanz. 🙂 Ich bin sehr froh, dass ich deinem Beispiel gefolgt bin und einmal ausgiebig in verschiedenen Winkeln meiner literarischen Herzkammern gekramt habe. 😉
      Dem kleinen Prinzen werde ich doch gleich mal einen Besuch abstatten. ⭐️
      Mit einem lieben Nachmittagsgruß 🐻

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  2. Ulrike Sokul sagt:

    Auch der Büchergewohnheiten zweiter Teil ist aufschlußreich und lesefesselnd!
    Sehr fein ist beiläufig auch Dein Loblied des Lesezeichens als Lesezeichen und die Schleichwerbung für eine gewisse Webseite Leselebenszeichen, die Du so blickfängerisch neben Deine drei Lieblingsbücher drapiert hast. 😉
    Außerdem hat meine Leseverspätung zu diesem Blogbeitrag den Vorteil, daß ich den überaus amüsant-seelenvollen Dialog zwischen Dir und Klangfee Bettina belauschen konnte.
    Herzenselfengruß von mir an Euch zwei Beiden :mrgreen:

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank, liebe Bücherfee, für deine harmonisch mitschwingende Resonanz auch zum zweiten Teil meiner „Leselebensbeichte“. 🙂
      Das Lesezeichen als Lesezeichen sollte man, finde ich, nicht unterschätzen. Und dieses feine Leselebenszeichenslesezeichen hat meine dachfensterbeleuchtete Installation auf dem Küchentisch wunderbar abgerundet. 😀
      Ja, wenn sich in der Kommentarsektion ein angeregter Dialog ergibt, ist das Lesepublikum mit einer Spätlese eindeutig im Vorteil (da mögen die frühen Vögel Würmer fangen, so viel sie wollen). 🐬🐬🐬
      Mit einem mitternächtlich-sternenbestäubten Herzensgruß von mir zu dir 🐻

      Gefällt 1 Person

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