★ Drøm

Drøm

Erik Bye • Text
Hans Fredrik Jacobsen • Musik

Bærer du en gammel drøm?
Kanskje en yr, ustyrlig drøm
helt fra den gang du var liten.
Og ingen drøm for stor!

Gi den vinger, ikke vent!
Tidsnok kan det bli for sent.
Ri på vindens brede rygg,
Dit ørn og ravner bor.


Drøm ist Erik Byes letzter Text. Daran hat er sehr intensiv gearbeitet und gefeilt. Jedes Wort ist sorgfältig ausgewählt. Dieses kurze, aber sehr spezielle Lied wollte ich eigentlich schon lange versternstundisieren. Nur ist leider die eine, ganz besondere Aufnahme, die ich dafür ins Ohr gefasst habe, im Netz nicht frei verfügbar. Und bei diesem Text ist es besonders wichtig, ihn mit Erik Byes Stimme zu hören. Immerhin habe ich aber einen Ausschnitt aus einem Film gefunden, der zumindest eine kurze Variante davon bietet (die Musik startet bei 3:24). Dieser Filmausschnitt zeigt zudem – sehr passend – Bilder einer Traumerfüllung. Denn Erik Bye hatte lange davon geträumt, Pilot zu werden. Und hier geht er in die Luft – mit sichtlicher Begeisterung.

Wer bei Spotify angemeldet ist, wird mit den Suchbegriffen „Erik Bye Drøm“ die auf CD erschienene Aufnahme finden.  

ErikBye
© Morten Krogvold


Und hier eine vollständige Version mit Erik Byes Enkelinnen Marianne und Ragnhild. (Die „Schlüsselharfenistin“ Annbjørg Lien bildet dabei sozusagen das Bindeglied zur Originalversion mit Erik Bye.)

Marianne Bye Granheim • Gesang
Ragnhild Bye Lütken • Gesang
Annbjørg Lien • Nøkkelharpe
Bjørn Ole Rasch • Tastenwerk


Traum

Text von Erik Bye • „randomly“ eingedeutscht

Trägst du in dir einen alten Traum?
Vielleicht einen ausgelassen unbändigen Traum
Aus der Zeit, da du noch klein warst
Und kein Traum zu groß!

Verleihe ihm Flügel, zögere nicht!
Wie bald kann es zu spät sein.
Reite auf dem breiten Rücken des Windes
Dorthin, wo Adler und Raben wohnen.

 

 

 

19 Gedanken zu “★ Drøm

  1. sternenkind11 sagt:

    Außergewöhnlich interessanter Mann, außergewöhnlich berührendes Lied, außergewöhnlich traumhafte Übersetzung – ❤️-Dank für diese glitzernde Sternstunde. Dein Beitragsfoto ist wunderschön und lädt zum Fliegen und Träumen ein 💫💫💫

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für diese berührte und herzerfreuende Resonanz. 🙂
      Für mich ist es ein ganz spezieller Sternstunden-Beitrag. Einerseits, weil mir dieses Lied schon seit etlichen Jahren ganz besonders am Herzen liegt. Und zudem, weil die Entstehungsgeschichte des Beitrags so schön zu seinem Inhalt passt. Denn ich habe lange dieses eindringliche „ikke vent!“ ignoriert und auf die idealen Voraussetzungen gewartet. Letztlich habe ich den Traum einfach mit den vorhandenen Mitteln verwirklicht. Das Beitragsbild ist dabei – Gelegenheit beim Schopf gepackt! – erst vor drei Tagen entstanden. 🙂

      Gefällt 3 Personen

      1. sternenkind11 sagt:

        Wie wunderschön, dass Du deinen Traum verwirklicht hast und dieses ganz speziell herzberührende Lied mit uns teilst! Ich vermisse nichts :-). Dieses „ikke vent“ hat es in sich. Das kenne ich sehr gut – dieses geht nicht, weil es für’s eigene Gefühl noch nicht perfekt ist. Mit dem Gegebenen das Bestmögliche zu kreieren – in der Liebe und Freude, die man ja eh in sich trägt – zaubert oftmals eine ganz spezielle Stimmung hervor. Das ist Dir hervorragend gelungen, wenn man in Verbindung mit Träumen überhaupt von „gelingen“ sprechen möchte. Mehr dem Herzen trauen, sich aufschwingen und fliegen, anstatt auf’s Hirn zu hören, das gerne eine Ausflucht parat hält ;-). Wie ausdrucksstark und beeindruckend das enden kann, zeigt finde ich ganz klar Dein wirklich fantastisches Beitragsbild 🙂 🙂

        Gefällt 3 Personen

        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, irgendwie war der Zeitpunkt jetzt doch einfach richtig für den „Drøm“. Aber es ist schon auch ein Lehrstück darüber, wie man sich nicht mit einer bestimmten Vorstellung völlig „vernageln“ sollte. Die fixe Idee, dass etwas ums Verrecken so und nicht anders sein müsse, führt ja oft genau dazu – dass eine eigentlich gute Sache „verreckt“. Das Titelbild habe ich sozusagen en passant geschenkt bekommen – plötzlich war die gute Gelegenheit direkt vor der Nase. Auch das nicht untypisch – wenn man etwas endlich in Fahrt bringt, läuft plötzlich alles wie am Schnürl. 🙂

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          1. sternenkind11 sagt:

            Ja, es wäre wirklich schade drum gewesen, wenn Du „Drøm“ noch zurück gehalten hättest. Ist einfach nur schön 💚 . Manchmal ist es ja auch so, dass sich die Dinge dann „verschlimmbessern“ vor lauter Druck, den man sich macht ;-). Im Prinzip darf man es wirklich fließen lassen, dann finden die Geschenke des Lebens auch zu einem. Ganz ohne Kampf und Verrecken ;-). Es braucht glaube ich diesen Erkenntnisweg, damit man immer leichter spürt, wann es Zeit ist loszulassen. Denn eine klare Ausrichtung und Vorstellung schaden ja grundsätzlich nicht 🙂

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            1. Random Randomsen sagt:

              Die Dinge fließen zu lassen und zu verwirklichen liegt wahrscheinlich ursprünglich in unserer Natur. Aber dann geschieht es einige Male, dass man Dinge schnellschüssig versemmelt und – schwupps! – schlägt das Pendel in die andere Richtung aus. Und irgendwie muss man lernen, sich da sinnvoll einzupendeln. Wichtig scheint mir übrigens auch, dass man abschätzt, ob man etwas nachträglich verbessern kann (damit meine ich verbesserbessern) oder ob es keine zweite Chance gibt.

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            2. sternenkind11 sagt:

              Da kann ich nur vollherzig einstimmen. Es ist gar nicht so einfach, die Balance zu finden. Manchmal sind Impulse so stark, dass man fast nur schnellschüssig reagieren kann. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass zum Fließen lassen auch die Stromschnellen gehören, die uns herausfordern unsere Balance zu verfeinern. Auch wenn keine dieser Stellen zu 100 % der anderen gleicht, kann man durchaus Ähnlichkeiten feststellen und das Erfahrene wohltuend anwenden 🙂

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  2. PPawlo sagt:

    Vom zum Träumen einladenden Foto, zum Wort „Drøm“ , weiter über das so lebendig gebliebene Gesicht von Erik Bye und dann diese Seligkeit beim Fliegen…Und vom träumerischen Text , der sicher auch ohne Musik schon nach Musik klingt, zu deiner schönen Übersetzung …Du schenkst uns wieder einen wahrhaft sonntaglichen Beitrag! Danke! 🎈🎈🎈

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine sonntagsverschönernd positive Resonanz. 🙂 Irgendwie denke ich, dass man so einen ganz lebendigen Eindruck von Erik Bye bekommt. Das Gesicht, die Stimme, seine Begeisterungsfähigkeit und dieser konzentrierte Text, der tatsächlich auch ohne musikalische Begleitung viel Musik enthält. 🙂

      Gefällt 2 Personen

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