Morten Rustad • Seasons of Norway

Titelbild: Nordlicht bei Vestvågøy © Morten Rustad

 

Lust auf einen kleinen Sonntagsspaziergang – in wenigen Minuten kreuz und quer durch Norwegen? Bitte sehr. Der Fotograf Morten Rustad machts möglich. Beispielsweise mit diesem brandneuen Video.

Auf der Website von Morten Rustad ist viel Wissenswertes und Spannendes über diese Produktion zu erfahren. Unter anderem auch über die Schauplätze der Aufnahmen und die verwendete Ausrüstung.

Natürlich kommt dieses Video am eindrücklichsten im Vollbild-Modus zur Geltung.
Wer es gerne rasiermesserscharf mag, kann das Video auch (auf Wunsch in extrem hoher Auflösung) herunterladen. Auf der folgenden Vimeo-Adresse gibt es eine Download-Möglichkeit mit einer ganzen Reihe wählbarer Optionen: [https://vimeo.com/200671449]

Wer sich gerne noch weiter verzaubern lässt, findet im folgenden Video eine schöne Gelegenheit.

Die Musik zu beiden Videos stammt von Jogeir Daae Mæland.

 


Klangbild: Sofia Sarri – Ingen vinner frem til den evige ro

Nun sind ja beide Videos von Morten Rustad mit einem maßgeschneiderten musikalischen Hintergrund versehen. Dennoch finde ich, dass ein musikalischer Nachklang sich nach diesen eindrucksvollen Bildern ganz gut macht. Deshalb habe ich hier ein sehr spezielles Klangbild ausgewählt. Eine kretische Sängerin singt ein Lied, das auf einer alten Volksweise aus Hallingdal (im Südosten Norwegens) basiert. In diesem musikalischen Arrangement spielt zudem (vor allem im Mittelteil) die Kretische Lyra eine prominente Rolle. 

Sofia Sarri • Gesang
Costas Stergiou • Keyboards
Giorgos Kontogiannis • Lyra
Petros Lamprides • Bass

Mihalis Vrettas • Violine

Vaggelis Paraskevaides • Vibraphon 

Hinweis: Sofia Sarri tritt am 3.2.2017 in Athen und am 24.2.2017 in Berlin auf. 

10 Gedanken zu “Morten Rustad • Seasons of Norway

  1. sternenkind11 sagt:

    Ich bin völlig verzaubert! Liebsten Dank für diese wundervolle Reise. Ich war noch nie in Norwegen und bin völlig überwältigt von dieser Schönheit. Das tanzende Licht! Die Natur, mächtig und filigran zugleich, berührt direkt im Herzen. Die Klänge unterstreichen diese Schönheit ganz wunderbar. Ist das im zweiten Video eine Marimba? Dein musikalischer Nachklang ist sehr außergewöhnlich und schenkt eine weitere zauberhafte Reise in ungeahnte Sphären 💫💫💫

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine bezaubernd-verzauberte Resonanz. 🙂 Morten Rustad hat hier tatsächlich eine ganz großartige Arbeit geleistet. Kenntnisreich hat er eindrucksvolle Orte aufgesucht und dabei mit viel Geduld auf den jeweils optimalen Augenblick gewartet. Die maßgeschneiderte Musik ist ein willkommenes Extra – das hat eine ganz andere Qualität, als wenn er einfach „Musik von der Stange“ unterlegt hätte. Im zweiten Video klingt tatsächlich etwas nach Marimba. Allerdings ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass die Klänge aus einem Sampler kommen (was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss).
      Der Nachklang stammt von einem Album, das erst vor rund zwei Wochen erschienen ist. Aber diese höchst eigenwillige Klangwelt erschien mir wie ein Echo der zuvor gezeigten Bilder. 🙂

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      1. sternenkind11 sagt:

        Oh ja, ich bin überzeugt davon, dass der Herr mit großer Geduld gesegnet ist. Diese Bilder sind einfach zum Niederknien. Die Natur so in Bild und dann auch noch in Klang „einzufangen“ und damit nicht zu begrenzen ist eine große Kunst. Die ist hier mehr als gelungen. Dein Titelbild ist übrigens auch ganz fein ausgewählt. Das Instrument im zweiten Video klingt eben nur „fast“ wie eine Marimba. Kann in der Tat auf einen Sampler zurück zu führen sein. Ich liebe die eigenwillige Klangwelt der Kreter. In ihr echot der Zauber der Natur ebenso wie die der feen- bis koboldhaften Natur- und Wasserwesen ;-). Ohne die leiseste Ahnung davon zu haben, was sie singt ;-). Liebsten Dank für diese exquisite multi-dimensionale Reise-Route!

        Gefällt 3 Personen

        1. Random Randomsen sagt:

          Das sehe ich auch so. Es sind ja nicht einfach ein paar schöne Naturaufnahmen aneinandergereiht. Sondern die Bilder sind zu einer Komposition verbunden. Das Titelbild habe ich von Morten Rustad „gemaust“ – eines von ca. 200.000 Fotos, die als Basis für das erste Video dienten.
          Das Klangbild ist sehr geschickt verwoben – auch die Kombination von einem archaischen Instrument wie der Lyra bis hin zu Elektronik ist gelungen. Der Text (der auch im norwegischen Kirchengesangbuch zu finden ist) tritt hier durch die Aufnahme ohnehin in den Hintergrund – und das macht auch nichts, weil die Melodie ohnehin viel älter ist, und genau diesen uralten Wurzeln spüren die Musiker hier auf wunderbare Weise nach.

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          1. sternenkind11 sagt:

            Gerade die Kompositionen aus Alt und Neu, Licht und Schatten, Lyra und Elektronik 😉 tragen einen besonderen Zauber in sich. Was für eine Zahl – 200.000 Fotos allein als Basis für das erste Video…. Da kann man nur erahnen, welch kreatives Wirken in dem Entstehungsprozess der Videos erforderlich war! Einfach wundervoll :-). Hab‘ einen zauberhaften Start in die Woche 💫

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            1. Random Randomsen sagt:

              Ja, eine Klangbrücke. Die Melodie kommt damit in unserer Zeit an – gleichzeitig können wir uns in ihren Ursprung „zurückspüren“.
              Der gute Mann hat da echt viel Arbeit investiert – so viel steht fest.
              Auch dir eine zauberglanzvolle Woche. 🙂

              Gefällt 2 Personen

  2. PPawlo sagt:

    Ein echt sonntäglicher Augen-und Ohrenschmaus! Die Schönheit der Landschaft und ihrer Stimmungen ist bezaubernd! Das Lied ergänzt und vertieft das Landschaftserlebnis in seinem Spiel von Entfernung und Nähe, Hoch und Tiefe sehr berührend. Der Hall der schönen Stimme und die lang gezogenen Basistöne (sie erinnern mich etwas an die Musik von Hildegard von Bingen) betonen noch einmal die Weite und lassen das Landschaftserlebnis wunderbar ausklingen…Takk! 😊

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für dein begeistertes Echo. Es freut mich sehr, wenn diese Meisterwerke die verdiente positive Resonanz finden. 🙂
      Das Klangbild ist ein Glücksfall. Perfektes Timing – das Album ist ja auch noch sehr neu (ich kannte Sofia Sarri zuvor nicht). Das geheimnisumwoben-zauberschöne Arrangement gibt dieser uralten Melodie eine neue Dimension. Aber nicht, indem einfach sozusagen ein neuer Anstrich darübergepinselt wird, sondern indem diese Musik auf neue Weise in ihrer Tiefe und Breite ausgelotet wird. Wie es die Kreter nun wirklich mit dem Lügen haben, kann ich nicht beurteilen – aber Musik machen können sie. 🙂

      Gefällt 3 Personen

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