Happy birthday, John McLaughlin

Eine Musikerlegende wird heute 75. John McLaughlin, Gitarrist der Sonderklasse und einer der vielseitigsten, einflussreichsten und faszinierendsten Musiker der letzten Jahrzehnte. Für mich Grund genug für eine Premiere – mein erster Geburtstagsbeitrag. 🙂
Kurz und herzlich:

Happy birthday, John McLaughlin. 💖
Thank you for the music.

Selbst mit 50 Videolinks würde man irgendwie nur einen bescheidenen Teil der vielen Facetten John McLaughlins zeigen. Also beschränke ich mich hier auf ein einziges Video. Zur Feier des Tages gibt’s ein relativ neues Konzert. John McLaughlin mit einer Band, die auf Augenhöhe (oder vielleicht besser gesagt Ohrenhöhe) mit ihm musiziert. 

 

John McLaughlin & The 4th Dimension • Live in Concert 2016

John McLaughlin • Gitarre
Gary Husband* • Keyboards
Etienne M’Bappé • Bass
Ranjit Barot • Schlagzeug

01. Django
02. Little Miss Valley
03. El Hombre Que Sabia
04. Sulley
05. Light at the Edge of the World (Pharoah Sanders cover)
06. Echos From Then
07. Hijacked
08. Gaza City
09. Mother Tongues
10. You Know, You Know


*Wer beim Namen Gary Husband eher an Schlagzeug denkt, liegt durchaus richtig. Der Keyboarder ist genau jener Gary Husband, der zunächst als Schlagzeuger (besonders Level 42) bekannt wurde. Womit bewiesen wäre: Ein guter Husband ist vielseitig einsetzbar. 😉

16 Gedanken zu “Happy birthday, John McLaughlin

  1. portfuzzle sagt:

    Ein großartiger Musiker ! Hab mir im letzten Jahr die CD mit Paco De Lucia (Konzertmitschnitt von Montreux) gekauft. Es macht einfach einen riesigen spass den beiden zu zuschauen. 2 Freunde die zusammen Gitarre spielen. Was will man mehr…

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  2. PPawlo sagt:

    L’art pour l’art… die Kunst für die Kunst…Die Musik für die Musik…Der Ton für den Ton … das kam mir beim überfliegenden Anhören dieser Musikreihe…Nicht das Geburtstagskind, sondern die Musik ist hier Hauptperson . Und das ist schon allein ein Grund mitzufeiern und zu gratulieren! 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Vielen Dank für diese treffende Resonanz. Ja, das ist eine der bewundernswerten Seiten von John McLaughlin – dass er sich als Person total zurücknehmen kann, so dass nur noch die Musik existiert. Vor rund 30 Jahren hat er ein Album mit dem schönen Titel «Music Spoken Here – hablamos música» veröffentlicht. Und genau das scheint bei John McLaughlin Programm zu sein. 🙂

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  3. chris sagt:

    Für mich war immer noch Mahavishnu Orchestra die Krönung, speziell Birds of Fire.
    Husband hat übrigens auch für Allan Holdsworth getrommelt. Beim Jazzfest in
    Frankfurt habe ich beide live gesehen, auf der i.o.u ist er auch zu hören.
    Ich habe es immer sehr bedauert, dass er das Instrument gewechselt
    hat – ein energetischer, spezieller Trommelstil war sein Markenzeichen.

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    1. Random Randomsen sagt:

      John McLaughlin hat so viele unterschiedliche Sachen gemacht – ich kann da eigentlich keinen besonderen Favoriten benennen. Birds of Fire ist allerdings für mich insofern ein spezielles Album, weil es mein erstes McLaughlin Album war (allerdings erst einige Jahre nach seinem Erscheinen) und überhaupt mein Einstieg in etwas jazzigere Gefilde (zuvor war ich vor allem in Klassik und Prog-Rock zuhause). Ja, Husband taucht mehrfach auf Holdsworth-Alben auf. Ich habe Holdsworth nur ein einziges Mal live erlebt – allerdings mit Chad Wackerman als „Küchenchef“.

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      1. chris sagt:

        Für mich war Birds of Fire ein Meilenstein, das Album ist wie aus einem Guss. Aber das liegt natürlich auch an den fantastischen Mitmusikern, zuvorderst Cobham, der für den nötigen Druck sorgt und natürlich Jan Hammer mit seinen eindrücklichen Moog Soli. Später habe ich McL. gar nicht mehr so verfolgt. Holdsworth hörte ich einmal in einer ganz anderen Besetzung – mit Gerry Brown an den Drums und, ja, Stanley Clarke. 🙂 War ein super Konzert! So der richtig große McL.-Fan war ich eigentlich nie.

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        1. Random Randomsen sagt:

          Für mich war das „meilensteinige“ an Birds of Fire eher persönlicher Natur – weil es eben der Einstieg in eine bis dahin unbekannte Klangwelt war.
          Holdsworth & Clarke – bestimmt eine spannende Kombination. 🙂
          [Holdsworth – Wilkenfeld – Colaiuta wäre noch was für den Wunschzettel]

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          1. chris sagt:

            Das Persönliche spielt immer mit rein – wann, warum und mit wem man mit Musik in Berührung kam und in welcher Reihenfolge. Ich hatte auch immer „Phasen“, wo ich mehr Rock, mehr Jazz, oder Klassik gehört habe. Später kam dann neue Musik, Electronica und Ambient dazu, ja sogar House, weil ich mit einem DJ befreundet war. Das ist alles völlig individuell und über Geschmack und Vorlieben lässt sich eh nicht streiten.

            Ein kluger Kopf sagte einmal, man solle Musik hören und nicht darüber reden. So habe ich es eigentlich immer gehalten. Fachsimpeln, auch unter Musikerkollegen, war eigentlich nie so mein Ding. 😉 Interessant ist natürlich immer, wenn man ähnliche Vorlieben bei anderen entdeckt, oder zur gleichen Zeit, unabhängig voneinander, die selbe Musik gehört hat. Dies zu entdecken, ist reizvoll, aber auch andere Wege zu sehen. Ich versuche nie, Leute von „meiner“ Musik zu überzeugen. Das ist sinnlos.

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            1. Random Randomsen sagt:

              Missionieren ist zwecklos, das sehe ich auch so. Man kann höchstens, wenn man jemandes Vorlieben kennt, Hinweise auf ähnliche Musik geben. Das funktioniert oft – aber auch nicht immer, weil man ja die gleiche Musik aus unterschiedlichen Gründen mögen kann.
              Fachsimpeln kann manchmal schon nützlich sein. Oft ist es aber auch kontraproduktiv, weil man plötzlich vor lauter Skalen und Akkorden die Musik nicht mehr hört.

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