XVI • Ó, Helga nótt

Titelbild: Engler i snøen © Anita Lund • Digitalt Fortalt

Wie bereits vor einer Woche, soll auch das heutige 16. Türchen einen neuen Blick auf etwas Bekanntes ermöglichen. Das dafür ausgewählte Lied hat seinen Ursprung in Frankreich, wo es als Cantique de Noël von Adolphe Adam zu einem Gedicht von Placide Cappeau komponiert wurde. Sehr bekannt ist das Lied in der englischen Version unter dem Titel O Holy Night. Dieser neue englische Text bildet auch die Basis für die nordischen Versionen, von denen ich heute einige vorstellen möchte.

Unter folgendem Link gibt es eine Übersicht aller zum Julekalender 2016 gehörenden Beiträge: 
Julekalender 2016


Ó, Helga nótt

Den Anfang macht Egill Ólafsson mit einer Interpretation, die seit Jahren zu meinen ganz großen Favoriten gehört. Die Klangqualität ist nicht überwältigend – aber die magische Stimme und die wundervolle Sprache machen dies mehr als wett.

Egill Ólafsson • Gesang

Die folgende Interpretation ist eine echte Rarität. Es ist eine schwedische Version. Aber das hier ist kein handelsübliches Schwedisch, sondern Dalska oder Älvdalska. Älvdalisch ist weit mehr als ein interessanter Dialekt. Nach und nach hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es sich hier um eine eigenständige Sprache handelt. Diese Textversion stammt von Lena Willemark, die hier zunächst einige Zeilen rezitiert, bevor sie zur Gesangsversion übergeht.

Lena Willemark • Gesang
Ale Möller • Mandola
Olle Linder • Bass

Das „handelsübliche Schwedisch“ soll aber nicht zu kurz kommen. Hier, um die Sache extra abwechslungsreich zu gestalten, mit einer norwegischen Sängerin.

Sissel Kyrkjebø • Gesang

Und noch eine isländische Version. Diesmal sogar mit Text. 

Yohanna (Jóhanna Guðrún Jónsdóttir) • Gesang

4 Gedanken zu “XVI • Ó, Helga nótt

  1. Sternchen sagt:

    Mir war bis jetzt gar nicht bewusst, dass isländisch fast in allen Buchstaben wie deutsch gelesen werden kann…….die Fassung gefiel mir besonders…

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Es ist immer wieder ein Erlebnis, den Gesang mit dem geschriebenen Wort zu vergleichen. Vor allem, wenn es so gut gemacht ist, wie in diesem Video von Yohanna. 🙂
      (leider schwirren bei vielen Songs katastrophal fehlerhafte Texte im Netz herum)

      Gefällt 2 Personen

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