♫ Von der Rolle…

Eine kleine Sonntagsmusik mit einer Auswahl an Aufnahmen, die alle eine Gemeinsamkeit aufweisen.
[Die ich allerdings hier nicht verrate – im Gegensatz zum Titel(bild) bin ich diskret. 😉 ]


Sommerfugl

Edvard Grieg • Komposition & Klavier


Sweet and Lowdown

George Gershwin • Komposition & Klavier


Ondine

Maurice Ravel • Komposition & Klavier


Andaluza

Enrique Granados  • Komposition & Klavier


La cathédrale engloutie

Claude Debussy • Komposition & Klavier


Marsch

Sergei Prokofiew • Komposition & Klavier


Das himmlische Leben

Gustav Mahler • Komposition & Klavier

 


Titelbild: Detail of an automatic piano roll © Jorge Royan

 

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9 Gedanken zu “♫ Von der Rolle…

  1. PPawlo sagt:

    Eine wahrhaft „sonnentägliche“ Auswahl, vor allem wegen deren besagter Gemeinsamkeit ! 😉 Und die bedachte Auswahl der Stücke kommt dabei hinzu: Ich habe gleich 4 Favoriten: Ondine, Andaluza, La cathédrale engloutie, (ein Stück, das fest zu meinem Leben gehört – du musst auf meinem Blog nur mal nach „Versunken“ oder „versunkene Kathedrale“ suchen !), und „Das himmlische Leben“, das ich so in der Klavierfassung noch nicht kannte. Verrückt, dass mich Mahler hier stellenweise an Mussorgski erinnert! Ganz, ganz herzlichen Dank für diesen Ohrenschmaus und das besondere Erlebnis wegen der Gemeinsamkeit eben… 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine positive Resonanz. 🙂 Es freut mich sehr, dass du gleich vier Favoriten gefunden hast. Dieser Sonntag stand unter dem Motto „Ich lade gern mir Gäste ein“ – und die Technik, die ja hier eine besondere Rolle spielt, macht eben ein ganz außerordentliches „Gastspiel“ möglich. Und eines, das auch klanglich attraktiv ist. Die ersten Generationen von Tonbandaufnahmen dagegen sind ja zwar rauschend, aber meist nicht sonderlich berauschend.
      Der Mahler ist ein besonderes Fundstück. Ein Satz aus einer Mahler-Sinfonie auf dem Klavier ist bereits eine Seltenheit – noch dazu von des Meisters eigenen Händen. Und, ja, es klingt ganz anders als der „handelsübliche“ Mahler. 🙂

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  2. PPawlo sagt:

    Wie nennt man denn diese Musik von der Rolle? Beim Nachschlagen habe ich dazu nichts gefunden…Wann gab’s die denn? Vor den Schallplatten? Ich hatte davon gar keine Ahnung!
    Deswegen dachte ich auch, du deutest ein zweite Gemeinsamkeit der Musikstücke an. Und die sind für mich, dass alle Komponisten ihre Stücke auch spielen. Und das ist für mich noch einmal faszinierender! Sie interpretieren ihre Musik selbst ! Voll spannend! So finde ich den letzten Teil der Versunkenen Kathedrale, den man als Erinnerung an sie deuten könnte, besonders intensiv und nachvollziehbar.
    Und hier hat’s geschneit!! Nix wie raus, bevor alles wieder weg ist :)) ! Einen schönen Tag!

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    1. Random Randomsen sagt:

      Ja, eigentlich sind es zwei Gemeinsamkeiten. Allerdings wäre das eine ohne das andere gar nicht möglich geworden. Also ist es auch wieder nur eine Gemeinsamkeit. 😉
      Einige Basisinformationen sind z.B. auf Wikipedia unter „Reproduktionsklavier“ und „Notenrolle“ zu finden. Da gibt’s dann auch weiterführende Links. Viele dieser Rollen-Aufzeichnungen sind entstanden bevor das Magnetophon sich für Musikaufzeichnungen durchgesetzt hat. Das Tolle an der Rolle ist aber eben, dass damit ein echtes Klavier in Bewegung gesetzt wird. D.h. man kann das Spiel mit heutiger Tontechnik neu aufnehmen und hat dann ein ganz anderes Klangergeb/lebnis als bei historischen Aufnahmen.
      Auch dir einen wunderschönen Tag. 🙂

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      1. PPawlo sagt:

        Herzlichen Dank für diesen Wunsch und diese Informationen! Hab gerade bei wikipedia nachgelesen und tja, das wusste ich alles gar nicht! Na, gut, dass es nie langweilig wird! 🙂

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        1. Random Randomsen sagt:

          🙂
          Es freut mich sehr, dass mein Beitrag zusätzlich zu den musikalischen Entdeckungen auch das Interesse für die Technik dahinter wecken konnte. Die Tonträgerin hat auf ihrem Blog einen spannenden Artikel zum Thema geschrieben, der die damalige Technik der Notenrollen mit der heutigen Technik der MIDI-Aufzeichnungen vergleicht. [Der Link befindet sich als Pingback in der Kommentarsektion.]

          Liken

        1. Random Randomsen sagt:

          Das ist ganz cool. 🙂 Es freut mich sehr, dass dieser Beitrag (und die daraus entstandene Diskussion) zu einem so spannenden neuen Beitrag geführt haben. Ich hatte noch zu Vinylzeiten etliche Platten mit solchen Aufnahmen. Nun habe ich das Thema wieder ausgegraben und fand, es könnte für einen anregenden Musikbeitrag taugen. 🙂

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