★ C’est la vie

C’est la vie

Text & Musik: Greg Lake & Peter Sinfield

C’est la vie
Have your leaves all turned to brown
Will you scatter them around you
C’est la vie

Do you love
And then how am I to know
If you dont let your love show for me
C’est la vie

Oh c’est la vie
Oh c’est la vie
Who knows, who cares for me
C’est la vie

In the night
Do you light a lover’s fire
Do the ashes of desire for you remain
Like the sea
There’s a love to deep to show
Took a storm before my love
Flowed for you
C’est la vie

Oh c’est la vie
Oh c’est la vie
Who knows, who cares for me
C’est la vie

Like a song
Out of tune and out of time
All I needed was a rhyme for you
C’est la vie

Do you give
Do you live from day to day
Is there no song I can play for you
C’est la vie

Oh c’est la vie
Oh c’est la vie
Who knows, who cares for me
C’est la vie

 

Greg Lake • Gesang, Gitarre
Keith Emerson • Akkordeon

 

Das Chansong der heutigen Sternstunde habe ich bereits vor geraumer Zeit ausgewählt. Doch ist es immer wieder in den Hintergrund geraten. Bis heute. Und das ist gar nicht so schlecht. Passt es doch von der Stimmung her besonders gut zu dieser Zeit des Jahres. Chansong nenne ich es, weil es eben beides ist – Chanson und Song. Und zwar nicht nur, weil der Text französische und englische Elemente enthält. Auch die Musik scheint mir in zwei Welten zuhause zu sein.

Über Text und Musik möchte ich nicht viele Worte verlieren. Es ist eine wehmütig weise Lebens-Weise, die zu Herzen geht, ohne dass der Verstand erklärend hineinregieren müsste. Ein Füllhorn poetischer Bilder – musikalisch auf passender Wellenlänge umrahmt und untermalt. Kurz gesagt: ein Bijou. 🙂

C’est la vie erschien 1977 auf dem Album Works I von Emerson, Lake & Palmer. Von diesem Album stammt auch das erste Klangbeispiel. Die zweite Version ist eine Live-Aufnahme – runde 35 Jahre später entstanden (wenige Tage nach Greg Lakes 65. Geburtstag). Die dritte Aufnahme kann ich zeitlich nicht genau einordnen. Vom Klang der Stimme her dürfte sie in den späten 70er oder allenfalls frühen 80er Jahren entstanden sein. Das Arrangement dieser Live-Aufnahme beschränkt sich auf das Wesentliche – und bringt damit die Qualität dieses Chansongs besonders gut zur Geltung.

 

 

6 Gedanken zu “★ C’est la vie

  1. PPawlo sagt:

    Da hast du wieder einen Ohrwurm gewählt! Und ja, es birgt französiche wie auch „englische“ Untertöne., ein Chansong eben 🙂 Die Lebenshaltung „C’est la vie“ kommt ja französisch daher, auch die Melancholie, und das Akkordeon, das eine wunderbare Rolle übernimmt. Und ach , wir kennen wohl alle Lebenssituationen, die schwer zu entwirren sind…

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Vielen Dank. Es freut mich, dass dieses Bijou Anklang findet. 🙂
      Das Akkordeon spielt hier eine sehr schöne und entscheidende Rolle. Das hat Keith Emerson sehr stilsicher gemacht. Das Akkordeon stimmt in den melancholischen Tonfall ein – aber nach wenigen Augenblicken wagt es ein Tänzchen mit der Gitarre. Nicht übermütig, aber doch beschwingt. Und damit ist dieses «C’est la vie» als Lebenshaltung wunderbar akustisch illustriert.

      Gefällt 2 Personen

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