Jetzt?

Wer die Gelegenheit hat, in einer klaren Nacht an einem geeigneten Ort den Sternenhimmel zu betrachten, wird sich der majestätischen Magie dieses Anblicks kaum entziehen können (und auch gar nicht wollen). Wer sich ganz auf diese Magie einlässt, wird bald feststellen, dass dieses Eintauchen in den Sternenhimmel eine wunderbare Gelegenheit ist, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Und das ist insofern äußerst bemerkenswert, weil ja genau genommen jeder dieser in schönster Gleichzeitigkeit sichtbaren unzähligen Lichtpunkte einen Zeit-Punkt aus unterschiedlich ferner Vergangenheit repräsentiert… 

 


Anstelle des üblichen Klangbildes gibt es hier ein spezielles Video mit Bildern von Terje Sørgjerd und der Musik von Ludovico Einaudi (Nuvole bianche).

Es ist höchst empfehlenswert, das Video im Vollbildmodus zu betrachten. Eine aufschlussreiche Beschreibung gibt es unter der Original-Videoadresse:
[https://vimeo.com/terjes/themountain]

 

Und damit wirklich niemand sich ob des entgangenen üblichen Klangbildes grämen muss, gibt’s hier noch eine schöne Zugabe. Auch mit Bildern von Terje Sørgjerd – diesmal mit Musik von Lisa Gerrard (Now We Are Free).

 


Titelbild © unbekannt

28 Gedanken zu “Jetzt?

  1. sternenkind11 sagt:

    💜ens-Dank für Deine kraftvolle Erinnerung! Die Klang-Bilder sind Balsam für Körper und Seele. Die atemberaubende Schönheit, deren Teil wir sein dürfen ist überwältigend. Alles andere wird „nebensächlich“…. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass ein Leben völlig damit erfüllt wäre, einfach diese vielfältige, göttliche Schönheit zu betrachten, sie zu ehren und zu wertschätzen.Tanzende Nordlicht-Grüße 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine begeisterte Resonanz. 🙂 Ja, es gäbe wohl nahezu unendlich viel Schönes zu Entdecken und Erleben – leicht ließe ein langes und reiches Menschenleben sich damit (er)füllen. Manchmal sind wir dazu vielleicht einfach nicht am richtigen Ort. Oft würde der Platz aber schon passen, wenn man denn wirklich und wahrhaftig anWESENd wäre. 🙂
      Mit einem herzlichen Sternenstaub-Gruß. 🐻

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      1. sternenkind11 sagt:

        Da hast Du wohl recht. So genießen wir die zauberhaften Momente, die uns dieses Universum schenkt :-). Glücklicherweise vermehren sich diese Momente je anwesender mensch ist :-). Sternenstaubige Gute-Nacht-Grüße zurück 🌟🌟🌟

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            1. sternenkind11 sagt:

              🙂 Ich finde „schön und wahrhaftig“ sind eine gute Kombi :-), im Prinzip die einzig wahre ;-). Denn Schönheit ergibt sich unter anderem aus Wahrhaftigkeit, odrr? 🙂

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        1. Random Randomsen sagt:

          Danke für den Link. 🙂 Ja, man wird (scheinbar paradox) gleichzeitig kleiner und grösser. Auf der einen Seite zu einer kleinen, vergänglichen Note reduziert (Monsieur Croche?), aber auf der anderen Seite mit zu einer immensen Partitur gehörend.

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    1. Random Randomsen sagt:

      🙂
      Ja, die Sternguckerei kann eine faszinierende Leidenschaft sein. Leider sind die Verhältnisse an vielen Orten dazu nicht (mehr) wirklich geeignet. Auch ich habe momentan in dieser Hinsicht keinen optimalen Standort. Aber ich habe zahlreiche kristallklare Winter-Sternennächte in lebendiger Erinnerung. 🙂

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  2. PPawlo sagt:

    Ja, die Natur ist eine Zauberin wie du hier mal wieder so verschwenderisch zeigst. Und wie ich es gerade immer wieder erleben kann! Dabei braucht es gar nicht gleich das Nordlicht (obwohl ich das so gern mal sehen würde 😉)…Wie oft freu ich mich gleich um die Ecke ,dass jeder ,der vorbeikommt ,das jetzt erleben kann, auch der ärmste Schlucker.Ganz und gar gratis😊Mit lieben Gruß, Petra

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    1. Random Randomsen sagt:

      Hinter diesen Videos steckt ja unheimlich viel Arbeit. Ort und Zeit müssen stimmen. Und das sind dann ganz außerordentliche Augenblicke, die da gezeigt werden. Sternstunden. 🙂 Aber es stimmt – unzählige Wunder gibt es direkt vor unserer Nase. Nur muss man sie auch WAHRnehmen. Eigenartigerweise ist das gar nicht immer so einfach. Ich glaube, auch das muss man üben. 🙂
      Mit einem herzlichen Gutenachtgruß.

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  3. Ulrike Sokul sagt:

    Von einer solchen sichtbaren STERNENFÜLLLE kann ich an meinem Wohnort nur träumen.
    Ich habe einmal einen Urlaub auf MADEIRA verbracht. Dort habe ich so viele Sterne und zum ersten Mal auch die Milchstraße gesehen wie nie zuvor. Ich stand JEDEN Abend verzaubert im Hotelgarten oder auf dem Balkon und staunte mich ins All hinein und fühlte mich zugleich winzig und unendlich…
    Nordlichter habe ich bisher noch nie in echt gesehen – selbst in Filmversion sind sie ganz zauberhaft.
    Herzensdank für diese feine BELICHTUNG in Jetztzeit! 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für deine viel-saitige Resonanz. 🙂
      Ja, das Problem kenne ich aktuell auch. Oft schaut der Sternenhimmel so aus, als möchte der Himmel die Energie einsparen, die auf Erden verschwendet wird. 😉
      Madeira. Ein schöner Name. 🙂 So weit im Süden war ich allerdings noch nie. Aber dass auf einer Insel im Atlantik gute Bedingungen für passionierte Sterngucker herrschen, kann ich mir dennoch vorstellen. Und die Milchstraße so zu sehen, wie es ihrem Namen entspricht, ist immer ein besonderes Erlebnis. Und auch dieses eigen-artige Doppelerlebnis kommt mir vertraut vor: Einerseits diese unbestreitbare eigene Winzigkeit – aber auf der anderen Seite diese unbeschreibliche „Als wär’s ein Stück von mir“ Empfindung. So, als würde sich in einer unermesslichen Außenwelt eine ebensolche Innenwelt spiegeln.
      Mit einem sternenklaren Gutenachtgruß. 🙂

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      1. Ulrike Sokul sagt:

        Gern geschehen!
        Auf Madeira ist bzw. war – jedenfalls als ich dort weilte – die Lichtverschmutzung nur minimal und die Luft sehr rein, da dort keinerlei Industrie und nur wenig Autoverkehr stattfindet.

        Und nun einen sternenperspektivischen Gutenachtgruß auch von mir zu Dir.
        ⭐ 🙂 ⭐ 🙂 ⭐

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        1. Random Randomsen sagt:

          Da zeigt sich auch, dass wir letztlich einen hohen Preis für viele unserer zivilisatorischen Errungenschaften bezahlen. Und dass wir die Himmelslichter kaum mehr wahrnehmen, wirkt fast schon wie ein Abbild unseres täglichen Lebens, bei dem das, was einem Himmel auf Erden ähnlich sein könnte, mit tausend Nichtigkeiten zugekramt wird.

          Gefällt 5 Personen

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