★ Ælg • Lucky One

Titelbild: Starenschwarm © Thor Østbye

 


 

Dazu, wie üblich, ein alternativer Link von TV2:
http://www.tv2.no/v/797208/?ref=790272&wf=latest

 


Als Kontrast zum Beitrag vom letzten Sonntag soll die heutige Sternstunde etwas leichter daherkommen. Nicht seicht – aber doch leicht. Dazu passt das ursprüngliche Sternstunden-Rezept: Songtext und Musik – aber nur wenige begleitende Worte. Noch dazu ein englischer Text – also keine Übersetzung. Schlanker geht kaum. 🙂

Eher außergewöhnlich vielleicht, dass der Beitrag direkt mit der Musik beginnt. Noch dazu ist es eine Coverversion, die da gleichsam mit der Tür ins Haus fällt. Aber wer so gepflegt mit der Tür ins Haus fallen kann, wie Alexander Rybak, darf das. Sogar an einem Sonntagmorgen.

 


Lucky One

Text & Musik: Øivind «Elg» Elgenes

Bird on the wire you’re the lucky one
You can fly away into the morning sun
While me & myself are stuck right here
And most likely gonna get nowhere

Hey little bird what did you do last night
When the fireworks were lighting up the sky?
Up in a tree with a smile on your face
Telling sick jokes about the human race

Hung over in my hammock on new years day
Looking for a sign in the clouds someway
But only grey skies to prove me wrong
Until you came along and you sang me this song

Bird on the wire you’re the lucky one
You can fly away into the morning sun
While me & myself are stuck right here
And most likely gonna get nowhere

I guess you don’t know why you’re the lucky one
You see it from above and flyin‘ must be fun
God gave you a special purpose in life
I got one, too, but I never got it right

Bird on the wire little friend of mine
Go and fly away into the morning light
I hope you don’t find me sittin‘ here next year
Waiting for the day I’m gonna get somewhere

Bird on the wire you’re the lucky one
You can fly away into the morning sun
While me & myself are stuck right here
And most likely gonna get nowhere

 


Natürlich darf das kernige Original von Elg (seinerseits auch ein kerniges Original) nicht fehlen. Zunächst die Studioversion – und als Zugabe eine gewissermaßen „handgestrickte“ Variante. 

 

 


Und zum Abrunden ein Gruppenbild, passend zum Video mit Alexander Rybak (womit wir gleichsam wieder mit der Tür aus dem Haus* fallen):

hvgm-3
Sigvart Dagsland, Simone Eriksrud, Anneli Drecker, Samsaya, Lars Lillo-Stenberg, Alexander Rybak und Øivind «Elg» Elgenes © TV2

* „Aus dem Haus“ lässt sich noch immer gut erkennen. Aber die Türe ist inzwischen längst im See abgesoffen. [Hätte man halt früher aufstehen müssen, um das zu sehen]

8 Gedanken zu “★ Ælg • Lucky One

  1. PPawlo sagt:

    Hallo, keiner da?? Anscheinend sind heute alle noch mal ausgeflogen wie der Vogel im Lied, dessen Refrain mich sehr an das Kinderlied „Kommt ein Vogel geflogen“ erinnert. Dank für das nette Lied mit dem charmanten und so begabten Alexander Rybak, das aber letztendlich doch traurig ist mit der Klage, festzusitzen und nicht im leichten Vogelflug wegzukommen …Mit einem herzlichen Sommerabendgruß 😉

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Die „Lucky Ones“ sind heute deutlich in der Überzahl. 🙂
      Ja, gerade dieses Sehnsuchtsmotiv ist dem geflogen kommenden Vogerl ähnlich. Wobei beim „Lucky One“ immerhin die Hoffnung (oder zumindest ein Notvorrat davon) noch intakt geblieben ist.
      Alexander Rybak hat in seiner Version das wehmütig-sehnsüchtige Element besonders zum Klingen gebracht. Und vielleicht schwingt darin Lebensweisheit mit – dass der Aufbruch dann möglich wird, wenn die Sehnsucht erkannt und anerkannt wird. Wenn man sich wirklich erlaubt, dieses Sehnen zu spüren und zu artikulieren. Dem Urheber des Liedes (und nicht nur ihm) hat der mit dieser Version jedenfalls eine Freude bereitet.
      Mit einem lieben Sommernachtsgruß von mir zu dir. 🙂

      Gefällt 2 Personen

      1. PPawlo sagt:

        Danke! Erst jetzt ist mir wieder eingefallen, dass es ja mindestens 2 Kinderlieder mit diesem Vogelmotiv gibt. Ich meinte :
        Ich dachte an:
        Kommt ein Vogel geflogen,
        setzt sich nieder auf mein‘ Fuß,
        hat ein‘ Zettel im Schnabel,
        von der Mutter ein‘ Gruß….
        Da gibt’s ja gar keinen Refrain, wie ich meinte. Der findet sich im anderen:
        Wenn ich ein Vöglein wär
        und auch zwei Flügel hätt
        flög ich zu dir
        weil´s aber nicht kann sein
        bleib ich allhier …
        Oh, auch ohne Refrain..:)
        War vielleicht einfach falsch erinnert…Oder gibt’s noch ein drittes mit Refrain?

        Gefällt 2 Personen

  2. sternenkind11 sagt:

    Herzlichen Dank für Dein berührendes Klang-Wortbild :-)! Ja, wenn wir den Vögeln und ihren Geschichten lauschen würden…. Passt übrigens ganz hervorragend zu Amadeo und seinen Zauberflügeln ;-). Sein größter Traum war es FLIEGEN zu können :-). Da ihm dieser Wunsch nicht direkt erfüllt werden konnte, durfte er den Tieren dieser Erde ihre Flügel bringen. Er tat dies aus ganzem Herzen, bedingungslos, voller Freude. Die Tiere wiederum beschenkten ihn mit ihren Weisheiten. Unter anderem mit dieser: „Geh den Weg der Liebe und Du wirst eines Tages fliegen.“ Hat bei Amadeo geklappt ;-). Also, wenn die Sehnsucht wieder einmal groß wird, dann ins Herz gehen und los fliegen :-).

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Lieben Dank für deine beflügelnde Resonanz. 🙂
      Die Geschichte von Amadeo zeigt ja sehr schön, dass sich ein Traum auf unterschiedliche Weise verwirklichen lässt. Und das größte Hindernis ist ja oft genau die fixe Idee, dass die Traumverwirklichung auf ganz bestimmte Weise zu erfolgen habe.
      Da fällt mir übrigens ein schönes Motiv für eine Geschichte ein. Eines Tages wollen alle Instrumente eines Orchesters erste Geige spielen. Das geht natürlich kolossal daneben. Dieser kakophonische Albtraum bringt sie zur Erkenntnis, dass das große Ganze, auf das es ja ankommt, nur entstehen kann, wenn alle ihrem eigenen Charakter entsprechend ihren Teil dazu beitragen. Die Grundverschiedenheit als unabdingbare Voraussetzung für erfolgreiche Gemeinsamkeit. Dies nur so als Mini-Idee. 🙂

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      1. sternenkind11 sagt:

        Da kann ich nur harmonisch einstimmen :-). Das Bild mit dem Orchester finde ich sehr treffend! Nur in dem einzigartigen „Anders-Sein“ und miteinander wirken kann ein reiches, harmonisches, multidimensionales Klangbild entstehen. Wie Mini so auch Maxi ;-). Hab‘ einen zauberhaft klingenden Tag 🙂

        Gefällt 1 Person

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