Los! WoO • There’s no better you than you

Nach einem ausgesprochen stürmischen Start in meine Rubrik Los! hat sich der Wind von den Segeln meines musikalischen Weltumrundungsbootes vorübergehend verabschiedet. Zwar nimmt sich ein tüchtiger Indschenjör des Problems an. Aber der braucht einfach noch etwas Zeit. In der Zwischenzeit möchte ich meine musikalischen Weltumsegelungsgäste zu einem Tauchgang einladen. Wir werden sehr tief eintauchen in die musikalische Kultur von Zimbabwe. Es ist wirklich eine Musikkultur mit Tiefgang. Aber ich kann meinen Gästinnen und Gästen versichern, dass ihnen kein Leids geschehen wird. Ganz im Gegenteil. Denn der Tauchgang wird geleitet von Oliver ‚Tuku‘ Mtukudzi.

Zunächst gibt’s einen Live Auftritt im KEXP-Studio in Seattle. Abgesehen von der eindrücklichen musikalischen Darbietung sind auch die Interview-Partien (mit Programmleiter Darek Mazzone) absolut hörenswert:

Falls jemand diese Musik nicht mögen sollte [für mich zwar unbegreiflich, aber nicht gänzlich unverzeihlich, da ich allen – wenn auch durchaus widerstrebend und nicht ohne Murren – das Recht auf persönliche Geschmacksverirrungen zugestehe], würde ich ihr/ihm zumindest folgende Interviewpartien sehr ans Herz legen:

Ab 4:14 – Hier wird insbesondere von den Besonderheiten des Pakare Paye Arts Centre die Rede sein (aus diesem Teil stammt auch die in der Titelzeile zitierte Aussage).

Ab 18:30 – Dieser Teil handelt zunächst vom Inhalt eines der gespielten Lieder und widmet sich anschließend generell der Frage nach ’silly songs‘. 

 

Wer vor allem (oder zumindest auch) an der Musik interessiert ist, findet hier noch ein Tiny Desk Concert von NPR Music:

 

Wer den Tauchgangsleiter Oliver ‚Tuku‘ Mtukudzi näher kennen lernen möchte, kann sich auf der Website von Pindula näher informieren. 

 


Titelbild: Oliver Mtukudzi © unbekannt

5 Gedanken zu “Los! WoO • There’s no better you than you

  1. stern21 sagt:

    Klasse Musik zum Mitwippen, Mitschwingen, hebt die Laune sofort! 🙂 🙂 🙂
    Auch die Percussion-Instrumente finde ich stark, besonders die Conga!
    Leider kann ich den ersten Link nicht öffnen (wegen der miesepetrigen Gema). Dabei bin ich schon so was von neugierig auf die `silly songs`…

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Eine sehr lebendige und belebende Musik – vom ersten Ton an. 🙂
      Die Spielverderberei der Gema ist wirklich übel. Es lässt sich zwar im Netz und im Musikhandel reichlich Musik von Oliver Mtukudzi auftreiben. Das ist das kleinste Problem. Aber um die Interviewteile ist es wirklich schade, denn die sind sehr interessant. Ich habe dir die zwei im Text erwähnten Interviewstellen kurzerhand als mov-Dateien zugeschickt.
      [Wer die Dateien auch haben möchte, kann sich bei mir unter randomsen at eclipso.at melden – wobei natürlich an einer Stelle statt at ein Sonderzeichen stehen soll oder muss.]

      Liken

  2. Es Marinsche kocht sagt:

    Thumbs up! Habe in zwei seiner Alben reingehört und finde ihn sehr beeindruckend…und irgendein Körperteil wippt immer irgendwie mit – auch wenn man den Text nicht versteht…. 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Es ist zwar schade, dass man die Texte nicht versteht. Denn Oliver Mtukudzi hat ganz eindeutig eine Botschaft, die er mit seinen Songs zum Ausdruck bringen will. Das kommt auch in den Interviews so rüber. Aber auf jeden Fall ist die Musik mitreißend – und die Sprache klangvoll-ästhetisch. Damit kann ich schon ganz gut leben. 🙂

      Gefällt 2 Personen

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