Nordfrau III

Beim Beitrag Nordfrau II (in dem ich eine baldige Fortsetzung ankündigte, die nun tatsächlich – traraaa! – nach nur fünf Monaten bereits erscheint *staunstaun*) sind wir – durch das Beispiel mit dem ‚Nordmann‘ – unversehens in Norwegen gelandet. Das kommt mir jetzt sehr gelegen. Denn das passt ausgezeichnet zur Fortsetzung der ‚Geschichte‘ (manchmal hat man einfach Glück). In Norwegen ist es nämlich nicht nur so, dass alle Staatsangehörigen – unabhängig vom Geschlecht – Nordmann genannt werden. Es gibt auch kaum weibliche Berufsbezeichnungen. Es gibt zwar Königinnen und Prinzessinnen. Aber das Staatsoberhaupt wird immer ’statsminister‘ genannt – egal ob das nun Erna oder Jens, Gro oder Kjell Magne ist. Und die Mitglieder der Regierung heißen ’statsråd‘ – ganz unabhängig davon, wie es im Detail um die Glieder bestellt ist. In einigen Berufen gibt es durchaus explizit weibliche Bezeichnungen. Aber die werden selten verwendet. Und schon gar nicht, wenn es um eine Berufsgruppe als Ganzes geht. Und es kommt noch schlimmer.

In Dänemark und Schweden kennt man (zumindest in den Schriftsprachen) neben dem Neutrum das Utrum, das im Dänischen so schön ‚fælleskøn‘ genannt wird – also ‚gemeinschaftliches Geschlecht‘. Statt Maskulinum und Femininum wird in der Schriftsprache eben das Utrum verwendet. In Norwegen ist die Sache vertrackter. In vielen Dialekten und in der Schriftsprache ’nynorsk‘ gibt es drei Genus-Formen. In der häufiger verwendeten Schriftsprache ‚bokmål‘ dagegen gibt es theoretisch auch das ‚felleskjønn‘. Aber dieses ‚Utrum‘ besteht in der Praxis darin, dass das Maskulinum einfach für beide Geschlechter verwendet wird. 

Das Beispiel Norwegens ist insofern interessant, weil bei Diskussionen um geschlechtergerechten Sprachgebrauch oft das Argument ins Spiel gebracht wird, dass auf dem Weg eines sprachlich ausgelösten Bewusstseinswandels die Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft gefördert werden könne. Während man Norwegen vom Sprachgebrauch her locker als Gleichstellungswüste bezeichnen könnte, braucht man sich im wirklichen Leben im Vergleich mit anderen Ländern nicht zu verstecken. Es gibt zwar durchaus auch in Norwegen puncto Gleichstellung noch viel zu tun – aber beispielsweise in den diversen deutschen Sprachräumlichkeiten könnte man sich in verschiedener Hinsicht an den Nordlichtern ein Beispiel nehmen. Ich bin zutiefst skeptisch gegenüber der Vorstellung, dass man Gleichstellung gleichsam ‚herbeireden‘ könnte. Nach den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte würde ich sogar eher sagen, dass der geschlechtergerechte Sprachgebrauch zur Alibiübung verkommen ist. Deutliches Beispiel: Man(n) hält sich zwar bei der Formulierung von Stellenausschreibungen brav an die Spielregeln. Wenn es aber um die Stellenbesetzung und um die Saläre geht… Da gibt es immer wieder Ausreden, die man dann in ‚Gründe‘ schönreden möchte.

Ein Beispiel dafür, dass eher das Bewusstsein den Sprachgebrauch verändert und nicht umgekehrt, ist die Geschichte des Fräuleins. Dieser Ausdruck hatte ursprünglich überhaupt nichts Abwertendes an sich. Ganz im Gegenteil. Der Duden erzählt über die Herkunft des Wortes: mittelhochdeutsch vrouwelīn (Verkleinerungsform von: vrouwe) = junge Frau vornehmen Standes; erst seit dem 18./19. Jahrhundert auch für bürgerliche Mädchen.
Hätte dieser ursprüngliche Sprachgebrauch auf das Bewusstsein abgefärbt, hätte der Ausdruck Fräulein ja ‚irgendwie noblig‘ bleiben müssen. In alle Ewigkeit. Mindestens. Es ist aber genau das Gegenteil passiert. Und genau deshalb hat man das Fräulein heute weitestgehend aus dem Sprachgebrauch entfernt.

Ganz interessant im Zusammenhang mit der Frollein-Geschichte ist ja, was mit den Brief-Anreden geschehen ist. Man hat zwar das Fräulein eliminiert, was unter den gegebenen Voraussetzungen sicher richtig war. Allerdings ist es schade, dass man dabei die Anredeformen nicht grundsätzlich ausgemistet bzw. renoviert hat. Vor allem aber hat man es ganz offensichtlich versäumt, eine bestehende Ungleichheit auszumerzen. Selbst bei der Beschriftung von Scheißhäusern gibt es Herren und DAMEN. Bei der Briefanrede gibt es dagegen keine Dame. Seltsam. Genau das ist für mich typisch für dieses Halbesachenmachen im Gendering-Bereich. Es gehört zum alltäglichen Sprachgebrauch, dass man, wo man es für angebracht befindet Männer als ‚Herren‘ zu titulieren, die Frauen auch ‚Damen‘ nennt. Offensichtlich hat man aber festgestellt, dass die Anrede ’sehr geehrte Dame Meier‘ irgendwie doof klingt. Anderseits klingt ’sehr geehrter Mann Meier‘ auch nicht besser. Und da hat man halt einfach den Schwanz eingezogen und alles beim Alten belassen. Dabei wäre es so einfach gewesen. Männer und Frauen sind Menschen (auch wenn das Verhalten manchmal nachdrücklich einen anderen Schluss nahelegt). Und ‚Mensch Meier‘ wäre doch eine klasse Briefanrede. 🙂

Es ginge aber auch ganz anders. Man ist ja in der Sprache nicht zimperlich bei Importen. Und das finde ich durchaus in Ordnung. Manchmal macht das sogar Sinn. Und manchmal steckt wohl eher Faulheit dahinter. Vielleicht ist es auch so, dass fast immer Faulheit dahinter steckt – und manchmal hat man halt einfach Glück, und es macht sogar Sinn. 😉 Bei der Briefanrede könnte man nach meiner Auffassung sehr gut die nordische Variante übernehmen. Dort schreibt man beispielsweise (NO): Kjære Gerd Wilhelmsen
Das ist insofern besonders elegant, weil ‚kjære‘ sowohl für Frauen als auch für Männer passt. Und auch wenn die Chancen >400 : 1 stehen, dass hinter dem Vornamen ‚Gerd‘ (in Norwegen) eine Frau steht – ganz sicher kann man nie sein. Aber auch ohne diesen kleinen Vorteil ist die Variante ‚Vorname Name‘ elegant. Erstens hat man den ganzen Dame/Herr – Mann/Frau Zirkus eliminiert. Und zudem klingt es auch persönlicher. Man vergleiche:
‚Sehr geehrte Frau Normalilie‘ – ‚Liebe Ottilie Normalilie‘
Es muss nicht unbedingt ‚Liebe‘ sein (stimmt ja schon, Liebe ist ein seltenes Gut – also warum sollte man sie sinnlos in Anreden verheizen). Aber dieses ‚Sehr geehrte(r)‘ ist dennoch ein durchgeschimmelter mottenzerfressener Zopf. Also wenn man eh beim Aufräumen ist…

Man mag finden, dass diese Herr/Frau-Geschichte nun wirklich nicht so furchtbar wichtig sei. Würde man das Gendering wirklich ernst nehmen, wäre es aber sogar eine eminent wichtige Geschichte. Denn ‚Herr‘ und ‚Frau‘ ist keine Begegnung auf Augenhöhe. Und es ist irgendwie bezeichnend, dass dieser krasse Unterschied in der ganzen Diskussion (mit zeitweise viel Getue und Gezänk) lediglich eine Randnotiz geblieben ist.

Die Förderung der Gleichstellung durch einen sprachlich ausgelösten Bewusstseinswandel wird wohl mehr Wunsch als Wirklichkeit sein. Aber auch wenn es wenig Sinn macht, ihn mit missionarischem Eifer auf der Grundlage falscher Prämissen zu betreiben, hat der geschlechtergerechte Sprachgebrauch natürlich durchaus seine Berechtigung. Wir müssen uns nur bewusst sein, dass immer Bewusstsein Sprache formt und nur in weit geringerem Ausmaß auch das Gegenteil der Fall ist. Und wer willens und in der Lage ist, eigenständig zu denken und das Gedachte adäquat verbal auszudrücken, wird auch fähig sein, eine den jeweiligen Umständen angemessene sprachliche Lösung zu finden. Sprachfreundschaftliche Seelen werden also im Bewusstsein um die Problematik jeweils sehr feinfühlig eine individuelle Formulierung wählen (und dabei auf halbdurchdachte Regeln manchmal sehr leise, zuweilen aber auch durchdringend pfeifen). Gelungene Sprachformulierungen haben immer wieder Vorbildfunktion. Und damit wird längerfristig die sprachliche Seite der Gleichstellung brauchbar gelöst werden (fernab wichtigtuerischer Regelkonstruktitis). 

Zum Abrunden noch ein schönes Beispiel dafür, wie in der sprachlichen Praxis ein unsinnsübersättigter Murks sehr schön auf den Teppich geholt wird. Es geht um die Hyperparellelisierung ‚man/frau‘, die ja zeitweise recht vehement gefordert wurde. Streng genommen ist das murksig. Entweder müsste es ‚mann/frau‘ heißen (beide ungekürzt) oder ‚man/fra‘ (beide eines Buchstabens beraubt). Viel schlimmer ist aber ein Problem, dem wir bereits bei der in Nordfrau II besprochenen ’nordkvinne‘ begegnet sind. Während nach bisherigem Sprachgebrauch ‚man‘ alle einschließt, werden durch ‚man/frau‘ wiederum die Kinder ausgeschlossen. Und mit dem noch umständlicheren ‚man/frau/kind‘ würde die Sache eher noch verschlimmbessert. Außerdem: Sollte die ganze Angelegenheit seriös betrieben werden und nicht in ein beliebiges (und oft ziemlich gedankenloses) Herumwursteln ausarten, wäre es ja unumgänglich, konsequent vorzugehen. Wer sich gedrängt fühlt, ‚man‘ durch ‚frau‘ zu ergänzen, müsste dies ja erst recht in allen Bezeichnungen tun, bei denen tatsächlich ein ‚Mann‘ vorkommt. Beispielsweise müsste eine bemannte Raumstation ganz klar zur ‚bemann/frauten‘ Station werden. Und eine Frau dürfte nur noch von Gefühlen ‚überfraut‘ werden. Insbesondere auch deshalb, weil der gebräuchliche Ausdruck ‚übermannt‘ irgendwie andeutet, die Gefühle einer Frau bedürften eines Mannes. 😉

Genau bei diesem ‚man/frau‘ hat sich eine sehr vernünftige Lösung durchgesetzt. Zumindest ich kenne niemanden, der dies ständig verwenden würde. Dagegen kenne ich einige Menschen, die das gerne hin und wieder anwenden – um einen Akzent zu setzen. Durch die sporadische Anwendung ist die Wirkung viel grösser. Und die Kind-Problematik ist in diesem Fall ja dann auch nicht relevant. Und vor allem kommt es öfters vor, dass statt ‚man‘ einfach ‚Frau‘ geschrieben wird, wenn es eben explizit um Frauen geht. Und das ist sogar eine sehr schöne Lösung.

 


Klangbild: Joni Michell • Amelia

 

 

12 Gedanken zu “Nordfrau III

  1. Zeilenende sagt:

    Ein paar sehr schöne Gedanken zu dem Thema und einem Aufruf zu mehr Gelassenheit (auf beiden Seiten) kann ich mich immer anschließen. Ich finde Sprachsensibilität ja in jeder Lebenslage wichtig und man glaube ja nicht, dass die Wahl bestimmter Begriffe nicht auch Geschlechterfragen „frame“ … Ich erinnere an den Krankenbruder, der so voller gesellschaftlicher Vorurteile steckt, dass es mich manchmal schüttelt.
    Wo wir bei Sensibilität sind, möchte ich darauf hinweisen, dass bemannte Dinge dem Ursprung nach eigentlich immer weiblich sind, weil da ja ein Mann hinzugefügt wird. Die bemannte Raumstation, die bemannte Segelyacht und die bemannte Ehefrau. Wie das jetzt ausschaut, wenn der Mann den Bus bemannt und ob Ehemänner nicht auch von ihren Frauen bemannt werden können … Das überlasse ich besser jederfrau zur Entscheidung im ehelichen Schlafzimmer.

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    1. Random Randomsen sagt:

      Vielen Dank. 🙂 Ja, man stelle sich vor, ein Junge würde in einer Schulklasse ‚Krankenbruder‘ als Berufswunsch äußern. Vielleicht müsste man’s mal mit ‚Schwesterich‘ versuchen? Bezeichnend ist übrigens, dass die Anrede ‚Schwester XY‘ immer noch recht gebräuchlich ist, obwohl die offizielle Berufsbezeichnung längst anders lautet.
      Irgendwie auch eine Variante der Gleichstellung – dass feminine Dinge als Ausgleich ‚bemannt‘ werden. Besonders bei der Segelyacht ist es aber wirklich essentiell, dass ein Gleichgewicht hergestellt wird (unabhängig von der tatsächlichen Besatzung). Nicht zuletzt von wegen Schlagseite und so… 🙂
      Interessant wäre übrigens noch die Frage, warum eine Frau ihren Mann stehen kann, während das Umgekehrte (zumindest sprachlich) eigentlich kaum vorkommt?

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      1. Zeilenende sagt:

        Ich vermute, das liegt daran, dass Männer andere Männer nur partnern können … Das ist dann der Partner. Nur die Frau kann heiraten und damit einen Mann haben … Den sie dann stehen kann. Sprachlich ist im Laufe der Jahrhunderte bestimmt ein „lassen“ verschluckt worden. 🙂

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  2. Mitzi Irsaj sagt:

    Ein sehr guter Artikel, den ich in weiten Teilen genau so unterschreibe. Eine gewisse sprachliche Sensibilität ist angebracht. Besonders gefällt mir deine aufgegriffene Idee der Anrede. „Sehr geehrter Otto Muster“ und „Sehr geehrte Ottilie Wasweißich“ – schon ist das Problem gelöst. Es gibt so viele Kleinigkeiten die verändert werden können und eine große Wirkung entfalten.
    Albern finde ich dagegen die „man“ Sache. Warum muss man dahinter eigentlich den „Mann“ sehen. Das Wort schreibt sich anders und ist für mich daher, nicht männlich sondern neutral. Genauso ist es sicher notwendig, sich etwas griffiges für ausgrenzende Berufsbezeichnungen wie „Krankenschwester“ oder ähnliches einfallen zu lassen. Man kann aber auch jahrelang seinen Atem verschwenden und an gleichberechtigungs konformen Bezeichnungen arbeiten ohne das grundsätzliche Problem der Gleichstellung anzugreifen.
    Insgesamt halte ich es für wichtiger etwas für die Gleichstellung zu tun als über Begrifflichkeiten zu sprechen. Vermutlich weil ich naive genug bin, zu glauben, dass eine umgesetzte Gleichstellung die veralteten Bezeichnungen schlicht irrelevant werden lässt. Wie du schreibst….es muss nicht herbei geredet, sondern umgesetzt zu werden.

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    1. Random Randomsen sagt:

      Vielen Dank für deine facettenreiche Resonanz. 🙂 Der Blick über den eigenen Tellerrand kann oft nützlich sein. Abgesehen von der Idee mit der Anrede lässt sich von den Nordlichtern auch einiges über Gleichstellung in der Praxis lernen. Sowohl bezüglich jener Dinge, die funktionieren, als eben auch in Bezug auf Fehler (beispielsweise mit Geschlechterquoten).
      Die Idee, dass eine gesellschaftliche Veränderung sprachliche Anpassungen nach sich zieht, halte ich nicht für naiv. Wenn der entsprechende Nährboden fehlt, werden die darauf gewachsenen Ausdrücke nach und nach verschwinden (wie das Fräulein). Aber das Herbeireden funktioniert echt nicht – das sieht man auch in anderen Bereichen. Beispielsweise ist der Mohr zum Neger geworden und der Neger ist heute ein Schwarzer – aber der Rassismus ist geblieben. Echte Veränderungen werden nur durch ausdauernde Arbeit herbeigeführt. Alles andere ist Strohfeuer. Vor allem aber darf man nicht vergessen, dass ‚Geschlecht‘ in erster Linie ein gesellschaftlich erzeugtes Produkt ist.

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      1. Mitzi Irsaj sagt:

        Leider…der Alltagsrassismus bleibt haften, während es Studien über das Zigeunerschnitzel und den Sarotti-Mohr. Sicher gehört all das besprochen, aber nicht an erster Stelle.
        Man bin ich froh um den Text – und das als Frau 😉

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        1. Random Randomsen sagt:

          Ja, die Gewichtung ist total unverhältnismäßig. Dabei stellt sich für mich die Frage nach dem Grund. Ist es unbedarfter Aktionismus? Oder ist es bewusste Augenwischerei? So im Stil: Man redet ausgiebig darüber und dann hat das Thema gefälligst vom Tisch zu sein.

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  3. grenzbereiche sagt:

    Text ergötzlich, interessiert mich immer wenn noch nicht Gewusstes (was ja eine ganze, nicht halbe Menge ist) so wort-, und tiefsinnig präsentiert wird. Dann auf einmal – *krawumm* – knalle ich gegen den Begriff „Scheisshäuser“.
    Nicht, das nicht beim Namen genannt werden sollte was nun mal so ist wie es ist. Nicht, das es mich skandaliert hätte. Nur erstaunt. Und nun habe ich mir schon ein paar Tage die Neugier verbissen – bloss sie ist stärker und so frage ich an, wie es gerade den Scheisshäusern gelang, in dem Artikel als solche wohnhaft zu werden? Ob sie wohl eine geheime, über ihren eigentlichen Zweck hinausgehende Bestimmung zu erfüllen haben? Als Überprüfung ob der Leser nicht vielleicht mittem im Artikel eingenickt ist, wären sie nämlich ganz und gar nicht nötig. Vielleicht einfach nur als rustikale Würze?

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    1. Random Randomsen sagt:

      Vielen Dank für die feine Resonanz und die berechtigte Frage. Der Begriff steht tatsächlich ein wenig quer in der Sprachlandschaft dieses Beitrags. Mir ging es eigentlich vor allem darum, den Kontrast zu verdeutlichen. Bei einer ganz gewöhnlichen Bedürfnisanstalt ist vornehm (und gleichgestellt) von Herren und Damen die Rede. Aber bei einer Briefanrede wird darauf gepfiffen. Auch wenn ich generell nichts von übereifriger Sprachgleichmacherei halte. Aber diesen Gegensatz halte ich für bedenklich. Vor allem, weil der ‚Herr‘ ja auch sehr stark eine hierarchische Implikation hat. (da hat man m. E. Mist gebaut – womit wir wieder beim Thema wären)

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