Energie für einen neuen Tag

Ein Energieschub für den Start in einen neuen Tag kann ja nie schaden. Noch dazu am Montag. Na, super. Als ob man jemanden daran erinnern müsste. Aber, nein, ich bin nicht gemein – ich bin nur sachlich. 😉

Für den heutigen Energieschub sorgt Dagny Norvoll Sandvik aus Tromsø, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Dagny (dag = Tag / ny = neu). Einen Namen gemacht hat sie sich zunächst eher lokal als ‚trubadur-Dagny‘. Letztes Jahr im Herbst hat sie allerdings sehr erfolgreich ihre erste international veröffentlichte Single vorgelegt. Der Song trägt den schönen Titel ‚Backbeat‘ und hat ihr innert kurzer Zeit einen beachtlichen Erfolg beschert. 

Gegen diesen Erfolg habe ich natürlich nichts. Der Song hingegen hat mich zunächst nicht sonderlich begeistert. Vielleicht habe ich mich einfach in grenzenlosem Altersstarrsinn zu vehement an die „““alte“““ Troubadour-Dagny geklammert. Jedenfalls fand ich, dass man ‚Backbeat‘ (unter Aufbietung mehrerer Schiffsladungen persönlicher Sympathie) vielleicht netterweise als niedlichen Pop-Ohrwurm betrachten könnte. Aber mehr nicht.

Das hat sich gründlich geändert, seit Dagny den Song ‚Backbeat‘ bei verschiedenen Gelegenheiten im Duo mit dem Gitarristen Richard Craker aufgeführt hat. Um der Wahrheit Genüge zu tun muss ich einräumen, dass ich nicht restlos sicher bin, ob die beiden das wirklich nur wegen meiner gemacht haben. Aber das ist mir schnuppe. Das Resultat kann sich jedenfalls hören (und sehen) lassen.

Und hier noch eine zweite Dosis ungebremster Energie.

Hier folgt nun (weil ihr ja sonst eh keine Ruhe geben würdet) die Single im Originalton.
[Vielleicht könnte jemand in der Kommentarsektion bestätigen, dass die Duo-Versionen wirklich um Längen besser sind. Nicht, dass ich das nicht schon längst selber wüsste – aber die Geschichte mit dem Altersstarrsinn lässt mir dennoch keine Ruhe.]


Auch wenn ich mit ‚Backbeat‘ inzwischen Frieden geschlossen habe. Troubadour-Dagny sollte man sich nicht entgehen lassen: 

 


Backbeat

Text & Musik: Dagny Norvoll Sandvik & Sam McCarthy

Right now
You got me feeling like I can’t believe I let you go
I’ve been alone so long
And now I wonder what the hell we were thinking of
Oh I can’t believe I kid myself again, again
Now I’m letting go
Oh my fear, all my fear
I’ve been fearing this too long
Back beat, counting time
Pick it up and tell me if you really wanna dance some more
We’re borderline wasting time
Pick it up and tell me that you love me like you did before
I understand, understand
I been feeling it so long
I’m flying when I’m in your arms
I’m burning up, burning up
Feeling like I kid myself, kid myself again
Yeah
Think fast
Don’t let the speed of sound leave you feeling paralyzed
Slow down
Cause your words are saying something different than your eyes
Oh, If only we could make it so we didn’t have to try so hard
To stay in time again
Show me how, show me how
And you will leave me wanting more
Back beat, counting time
Pick it up and tell me if you really wanna dance some more
We’re borderline wasting time
Pick it up and tell me that you love me like you did before
I understand, understand
I been feeling it so long
I’m flying when I’m in your arms
I’m burning up, burning up
Feeling like I kid myself, kid myself again
Yeah


Titelbild: Dagny © Magne Kobervik

8 Gedanken zu “Energie für einen neuen Tag

  1. stern21 sagt:

    Herzlichen Dank für die `good vibrations` zum Wochenbeginn. Da kommt jede Menge Spiel- und Lebensfreude rüber.
    Zum Thema Popversion bin ich ganz einer Meinung mit Reinhard Mey:

    Danke, lieber Reinhard, dem ist nichts mehr hinzuzufügen. 🙂

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Ganz lieben Dank fürs schöne Feedback und die klare Ansage zur Pop-Version. Reinhard Mey trifft da einige Nägel genau auf den Kopf. Clever formuliert und mit gepflegt ‚handgepflückter‘ Gitarrenbegleitung.
      Was ich bemerkenswert finde: Das Stück ist ein Ausschnitt aus einem Konzert von zweieinhalb Stunden Dauer. Ohne Schnickschnack, Getue und faulen Zauber. Ein riesengroßes Stück Musik – von Hand gemacht… 🙂

      Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Ein wesentlicher Punkt ist, dass bei einer von einer Record Company finanzierten Produktion ein Produzent im Studio sitzt, der dafür zu sorgen hat, dass aus dem Musikstück ein möglichst gut verkäufliches Produkt wird.
      Nicht ohne Grund hat die sehr eigenständige Ane Brun sehr früh in ihrer Karriere ein eigenes Label (mit)gegründet. Und zwar unter dem schönen Namen DetErMine Records. (die Großbuchstaben deuten dabei an, dass sich das auch NO als ‚det er mine = das sind meine‘ lesen lässt)

      Gefällt 1 Person

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