Nostra Love • Ängel

Ängel

Kan det vara så att de som inte får leva
Är de som gör himmeln vacker för oss
Och kan det vara så att de som lämnar oss bakom
Är de som vakar över oss
Skyddar oss mot ondskan
Och kan det vara så att deras tårar faller till marken
Som regn mot din kind
En augustikväll som läppar mot din hud

Nånstans där uppe bland molnen
Måste det finnas en ängel för oss
Säg mig det är så
Nån som bryr sig om varför vi lever
Om vi lever eller dör

Kan det vara så att vissa föds till änglar
För att de trivs bäst uppe i det blå
Att få flyga över jorden och sprida kärlek över oss
De valdes för sin godhet
Och visst kan det vara så att de
Väntar där uppe på oss
Att få leva tillsammans igen

Nånstans där uppe bland molnen
Måste det finnas en ängel för oss
Säg mig det är så
Nån som bryr sig om varför vi lever
Om vi lever eller dör
Säg mig det är så
Säg mig det är så
Säg mig det är så

Vem tröstar dig nu
När dina tårar faller
Ner för din kind
All din längtan bränner
Djupa hål inom dig
Men vi håller dig hårt
Och delar din sorg

Nånstans där uppe bland molnen
Måste det finnas en ängel för oss
Säg mig det är så
Nån som bryr sig om varför vi lever
Om vi lever eller dör
Säg mig säg mig det är så
Säg mig det är så

© Daniel Adolfsson


Angel

Could it be that those who were deprived of life
Are the one’s making the sky beautiful for us
And could it be that those who leave us behind
Are the ones watching over us
Protect us from evil
And can it be that their tears fall to the ground
As the rain on your cheek
One August evening as lips against your skin

Somewhere up there amongst the clouds
There must be an angel for us all
Tell me it is so
Someone who cares about why we live
If we live or die

Could it be that some are born as angels,
Because they thrive in the clouds
To fly over the earth and spread love over us
They were chosen for their kindness
And sure, it may be that they
Are waiting there for us
To live together again

Somewhere up there amongst the clouds
There must be an angel for us all
Tell me it is so
Someone who cares about why we live
If we live or die
Tell me it is so
Tell me it is so
Tell me it is so

Who comforts you now
When tears are falling
Down your cheeks
All your longing burns
Deep holes inside you
But we will hold you tight
And share your grief

Somewhere up there amongst the clouds
There must be an angel for us all
Tell me it is so
Someone who cares about why we live
If we live or die
Tell me tell me it is so
Tell me it is so

© Daniel Adolfsson


Nachfolgend die Links zum Lied Ängel auf YouTube…

play-ängel

[Leider sind YouTube-Links hin und wieder ein zweifelhaftes (weil nicht funktionierendes) Vergnügen. Über den unter Download angegebenen Link kann das Lied ebenfalls abgespielt werden (Hinweis: Es dauert oft einige Sekunden bis die Musi spielt).]

…zur Homepage der Band… 

nostraloveweb

…und zur Ängel-Seite der Band:

ängel-bandpage


Download

Über folgenden Link kann dieses Lied kostenlos und absolut legal (von der Band zur Verfügung gestellt) als mp3-Datei heruntergeladen werden:

http://urort.p3.no/#!/Band/NostraLove/Track/78453 

Die drei Punkte ganz rechts im Bild anklicken.
Nostra1

Die unterste Option Last ned låt wählen (je nach Browser eventuell mit rechter Mausitaste und der Option ’speichern unter‘). Zudem habe ich den Download direkt mit dem Bildausschnitt unten verlinkt – einfach draufklicken…hat zumindest im Test auch geklappt.
Nostra2


‚Ängel‘ på tyska

Ein atemberaubend schönes Lied, das in dieser Originalversion von Nostra Love so richtig unter die Haut geht. Es kann unter Umständen ein gefühlsmäßig nicht ganz einfaches Lied sein. Das hat dann aber primär mit diesen Umständen zu tun – und das Lied kann in diesem Fall durchaus eine wichtige Hilfe leisten. Vor diesem Hintergrund halte ich einen singbaren deutschen Text für sehr wünschenswert. Ich habe mir das zwar selber als Projekt vorgenommen. Aber ich fände es großartig, wenn sich auch andere an dieser Herausforderung versuchen würden. Ich halte es für wahrscheinlich, dass es Menschen gibt, die das besser können als ich. Oder vor allem auch schneller. Manchmal hat man ja einfach einen Lauf… Und im Gegensatz zu einer reinen Textübersetzung ist die Übertragung in eine zur Melodie passende Form ein ganz anderes Kaliber. Da darf man sich ja weniger an den genauen Wortlaut klammern und muss eher die inhaltlichen Linien in eine geschmeidige Wortwahl kleiden. 

Der englische Text kann hier als zuverlässige Vorlage dienen. Er stammt vom Texter/Komponisten des Liedes und gibt mit großer Präzision die hier gesungenen schwedischen Worte wieder.
Ich möchte lediglich zwei kleine Anmerkungen anbringen: Der Ausdruck ‚the sky‘ in Zeile 2 der ersten Strophe heißt im Original ‚himmeln‘ – wobei der schwedische Wortlaut genau die gleiche Doppeldeutigkeit aufweist wie das deutsche Pendant ‚der (bzw. in diesem Fall den) Himmel‘. Und in Zeile 2 der zweiten Strophe heisst es im Englischen ‚they thrive in the clouds‘ – im Schwedischen ist aber nicht von Wolken, sondern vom ‚Blau‘ die Rede (was sich sowohl aufs Himmelblaue, als auch auf die Ungebundenheit im Sinne von ‚ins Blaue hinein‘ beziehen kann). Diese beiden Details zeigen, dass es eben mehr ums große Ganze und nicht um detailversessene Wortklauberei geht.

Eine Sache möchte ich nicht unter den Teppich kehren. Der in diesem Beitrag wiedergegebene Text stimmt in einem Wort nicht mit dem von der Band veröffentlichten Text überein. Es geht um die Zeile 7 der ersten Strophe:
Som regn mot din kind
As the rain on your cheek
Im offiziellen Text heißt es ‚hud‘ (und in der Übersetzung entsprechend ’skin‘). Der Sänger singt aber eindeutig von der Wange (also ‚kind‘). Und ich habe mich für die gesungene Variante entschieden, weil ich sie für gelungener halte. Die Haut kommt ja in Zeile 8 auch vor. Zwei Zeilenenden auf ‚Haut‘ müssen ja nicht sein. Und da in Zeile 6 von Tränen die Rede ist, passt die Wange in der Folgezeile. Also habe ich die geschriebene Version eigenmächtig (aber nicht willkürlich) dem gesungenen Text angepasst. 🙂
[Wie war das schon wieder mit der detailversessenen Wortklauberei?]

Wenn jemand einen deutschen Textentwurf verfasst hat, helfe ich auch gerne mit Rat und Tat beim letzten Schliff. Und auf Wunsch würde ich auch mit Daniel Adolfsson Kontakt aufnehmen um eine gelungene deutsche Textversion autorisieren zu lassen. Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn ich einen solchen Text – selbstverständlich mit allen Credits – auf meiner Seite veröffentlichen dürfte.

Lycka till! 🙂


Eine Tonaufnahme der deutschen Übertragung (gesungen von Astrid) ist im Beitrag Engel zu finden. 

nostra love engel

 

moln

 

32 Gedanken zu “Nostra Love • Ängel

  1. stern21 sagt:

    Schöne Vorstellung, dass Engel liebevoll über uns wachen. Trostspendend.
    Dein Projekt eine singbare deutsche Textversion zu schaffen finde ich sehr reizvoll und ziemlich schwierig. Vielleicht könnten wir erstmal mit dem Refrain beginnen und dann `einfach` weitermachen. 🙂
    Erster (ganz spontaner) Vorschlag ` ins Blaue hinein`:

    Irgendwo dort zwischen den Wolken
    Muss ein Engel für uns sein
    Sag mir, dass es so ist
    Jemand, der sich sorgt warum wir leben
    Ob wir leben oder nicht

    Passt das in die Melodie oder nicht?

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Tack så mycket! Bei diesem fulminanten Start kommt Freude auf. 🙂
      Ich finde es ganz toll, dass du die Sache gleich anpackst. Es ist wirklich eine echte Herausforderung, weil man ja gleichzeitig dem Inhalt und der Melodie verpflichtet ist. [Nicht ohne Grund hat der Autor selber seinen Text ohne Rücksicht auf die Melodie übersetzt.] Die Strategie finde ich gut, mit dem Refrain zu beginnen und das dann weiter wachsen zu lassen.
      Inhaltlich finde ich deinen Vorschlag gelungen. Und speziell die letzte Zeile bringt eine schöne Aussage ins Spiel: Es muss ja nicht unbedingt von Sterben die Rede sein. Manchmal kann große Trauer ja durchaus dazu führen, dass man zwar nicht gleich stirbt, aber eben auch nicht mehr wirklich lebt. Das passt zur Botschaft des Liedes.
      Zeilen 2 und 3 gehen allerdings nicht ganz Hand in Hand mit der Melodie. Speziell in Zeile 2 gibt es ja dieses charakteristische ‚för oss’, das man irgendwie ‚mitnehmen’ muss. Alternativer Vorschlag:

      Må-ste det fin-nas en än-gel….för oss
      Gibt es be-stimmt ei-nen En-gel….für uns

      Säg mig det är så
      Sag, dass es so ist

      Gefällt 1 Person

  2. stern21 sagt:

    Aller Anfang ist… leicht ( aber dann!)
    Der Refrain vom `Engel` mit seinen fünf kleinen Zeilen ist ja noch ziemlich überschaubar. Doch jetzt habe ich mich an die erste Strophe gewagt und schon beginnt das Kopfzerbrechen . 🙂
    Es ist ja nicht nur so, dass die Melodie mir immer noch nicht vertraut und eingängig ist, auch das Schwedische bleibt seltsam fremd und steif. Natürlich kann ich auf die englische Übersetzung zugreifen und meine daher, in etwa zu verstehen, worum es eigentlich geht.
    Ich muss schon sagen, es ist tatsächlich noch schwieriger, als ich dachte. Aber immer noch eine echte Herausforderung!
    Heute also mein derzeitiger Stand, ganz bestimmt noch holperig, doch ich bin zuversichtlich, dass dir etwas Konstruktives dazu einfällt: 😉

    Kann es sein, dass die Verstorbenen
    Nun den Himmel verzaubern für uns?
    Kann es sein, dass die Verlorenen
    Dort im Himmel wohl wachen über uns
    Und vor Unheil uns bewahrn?
    Und kann es sein, dass ihre Tränen fallen
    Wie ein warmer Regen im August
    Sanft in dein Gesicht, wie ein Kuss auf deiner Haut?

    Irgendwo dort zwischen den Wolken
    Gibt es bestimmt einen Engel für uns
    Sag, dass es so ist
    Jemand, der sich sorgt, warum wir leben
    Ob wir leben oder nicht.

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Also, um gleich mit der offenen Tür ins Haus zu fallen: Ich bin begeistert. Das Projekt macht in deinen Händen riesengroße Fortschritte. Und das, obwohl die Melodie für dich neu und der Originaltext unvertraut ist. Respekt!
      Klar ist da noch Feinarbeit gefragt (das wird auch im weiter fortgeschrittenen Stadium nicht anders sein) – aber die Reise geht eindeutig in eine vielversprechende Richtung. Beispielsweise diese Formulierung ‚den Himmel verzaubern für uns’ – da ist so viel von der Magie dieses Textes drin. Wunderbar.
      Der Refrain ist melodisch halt eingängiger – allerdings verträgt er auch kaum Abweichungen von den originalen Silbenzahlen und Betonungen. Die Strophenmelodie bleibt weniger leicht haften – nicht zuletzt, weil hier oft zahlreiche (und unterschiedlich viele) Silben in eine Zeile gepackt sind. Dieses freiere Verhältnis zwischen Text und Melodie kann aber letztlich auch ein Vorteil sein, weil man sich nicht sklavisch an die Silbenzahlen des Originals halten muss.
      Ich werde mir dein bisheriges Werk nach dem Motto ‚mach mal Brutzeit’ in den nächsten Tagen intensiver vornehmen. Deinen Optimismus, dass mir etwas Konstruktives dazu einfällt, habe ich glatt 1:1 übernommen. 🙂
      Schon mal ganz herzlichen Dank fürs engagierte Mitmachen – und auf Wiederschreiben.

      Gefällt 1 Person

  3. stern21 sagt:

    Merci für deine warmen Worte. 🙂
    Ja, Brutzeit klingt gut. Ich werde den Text auch erst einmal zur Seite legen und etwas ruhen lassen. Auf jeden Fall ist es ein echt starkes Lied.

    Gefällt 1 Person

    1. stern21 sagt:

      Ja von wegen zur Seite legen… das Lied gibt keine Ruhe! Allerdings lasse ich tatsächlich die erste Strophe ruhen, die weiß ich ja bei dir in guten Händen. 🙂
      Ich beginne nämlich eine neue `Baustelle` und bastele an der `Brücke` herum. Sie scheint mir noch ein wenig wackelig, doch ich bin ziemlich optimistisch. Sagen wir mal so: es könnte vielleicht eventuell etwas halbwegs einigermaßen Tragfähiges (?) möglicherweise daraus entstehen. 😉
      Bridge:
      Wer tröstet dich nun
      Wenn deine Tränen fallen
      Auf dein Gesicht
      Dein sehnendes Verlangen
      Brennt tiefe Löcher in dich
      Doch wir halten dich fest
      Und teilen dein Leid

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      1. Random Randomsen sagt:

        🙂 Auch das gehört ja zur ‚Brutzeit’ – man kann die Dinge einfach mal ruhen lassen…aber wenn dann ein Küken unbedingt schlüpfen will. Das ist dann der Lauf der Welt. Um in diesem Bild weiterzufahren: Ich meine, dass die bisher geschlüpften Küken alle durchaus lebensfähig sind. Bis sie flügge sind werden sie vielleicht noch ein wenig das Federkleid verändern.
        Als nächsten Schritt werde ich mir ein Arbeitsblatt ‚basteln’ mit dem Originaltext und den bisherigen deutschen Textmodulen. Dann habe ich etwas Greifbares – und auch eine Möglichkeit zum Kritzeln und Kratzeln. Nur am Bildschirm wird mir das langsam aber sicher zu abstrakt.

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  4. stern21 sagt:

    Bin gespannt, wie die Kleinen sich entwickeln. 🙂 Ich denke, sie brauchen viel Ruhe und ab und zu eine gute Portion Zuwendung.
    Zum Zeitvertreib und als Abwechslung für zwischendurch habe ich die deutsche Version von „Je veux“ (ZAZ) für dich, auch zum Selbersingen, wenn du magst:

    Ich will
    Gebt mir einen schicken Benz, das will ich nicht!
    Eine Villa in der Schweiz, das will ich nicht!
    Gebt mir Kleider von Dior, ist nichts für mich! (papalapapa)
    Schenkt mit eimerweise Gold, das brauch ich nicht!
    Eine Herde Personal, ist nichts für mich!
    Schenkt mir Schlösser in Berlin, das will ich nicht! (papalapapa)

    Ich will nur Liebe, Freude, glücklich sein. Und euer Geld ist mir ganz einerlei,
    herzlich egal, ich bin so frei.
    Entdecken wir zusammen das was zählt, was euer Konto nicht enthält.
    Willkommen in meiner Welt!

    Die ach so feinen Sitten mag ich nicht.
    Ich esse mit den Fingern, so bin ich.
    Ich rede laut, sag was ich denk, entschuldigt mich!
    Die viele Heuchelei ertrag ich nicht.
    Dann hau ich ganz schnell ab, verziehe mich.
    Ich trag´s euch nicht nach, denn so bin ich.

    Refrain

    Gefällt 1 Person

    1. Random Randomsen sagt:

      Wow! Ganz herzlichen Dank für diese Version von ‚Je veux’. Sehr schön, wie der erfrischend-freche Ton des Originals getroffen ist. Der Spagat zwischen Texttreue und Melodietauglichkeit ist sehr gut gelungen. Das ist ja immer die große Schwierigkeit – entweder muss man zu sehr am Inhalt ‚schrauben’ oder es geht sich mit der Melodie nicht aus. Ich freue mich schon darauf, das auszutesten. Allerdings ist mein Gesang nur für den Hausgebrauch tauglich. Aber ich habe da jemanden im Visier, der vielleicht Lust hätte, ein ‚handgestricktes’ Video davon aufzunehmen. (aber eben – nur vielleicht)
      Wer ebenfalls singen möchte und das Chanson noch nicht kennt – hier ist eine schöne Version:

      Die Zuwendung für die ‚Ängel’ Küken ist von meiner Seite etwas näher gerückt. Mein Arbeitsblatt ist fertig. Immerhin. 🙂

      Gefällt mir

    2. Random Randomsen sagt:

      Es gibt Neuigkeiten vom Engel. Die aktuelle Version meines Arbeitsblattes habe ich auf dieser Seite als pdf-Datei eingefügt. (auf die Zeile ‚Deutscher Text…’ am Beitragsende klicken)
      Bisher habe ich den Refrain und die Brücke bearbeitet. Damit habe ich jetzt den Kopf frei für die Strophen.

      Refrain:
      Zeile 1 beginnt neu mit ‚hoch oben’ – das ‚irgendwo’ hätte man quasi als ‚irndwo’ aussprechen müssen.
      Zeile 4 habe ich etwas umgebaut. Der Text ist irgendwie mit den Betonungen der Melodie kollidiert. Das ‚jemand’ habe ich aus diesem Grund weggelassen (obwohl das im Original so steht). Im Prinzip ist ja ‚sag, dass es so ist’ ein Zwischenruf – das ‚dem es…’ nimmt also den Faden des …’einen Engel für uns’ wieder auf. Das Problem mit dem ‚varför’ (auf der 1. Silbe betont) bleibt zwar bestehen. Warum, wozu, wofür – alle sind auf der 2. Silbe betont. Ich finde aber, dass die Betonung auf 1 bei ‚wofür’ am ehesten zu verkraften ist.

      Brücke:
      Hier habe ich Zeilen 4 & 5 völlig neu gestaltet. Der sprachliche Klang war mir an dieser dramatischen Stelle wichtiger als die Texttreue. Nun gibt es zwar nicht mehr die Worte des Originals wieder. Aber von der Bedeutung her scheint es mir zu passen.

      Dies also die ersten Vorschläge meinerseits. Und nun nehme ich mir die erste Strophe vor…

      Gefällt 1 Person

  5. stern21 sagt:

    Chapeau! Deine Vorschläge finde ich sehr gelungen, und dein Arbeitsblatt begeistert mich geradezu, so wunderbar übersichtlich und vor allem sieht man genau, wo die betonten Silben hin sollen. 🙂
    Das ist eine wertvolle Hilfe. Zum Glück hast du auch etwas anderes für ` sehnendes Verlangen` gefunden, das klang schon irgendwie arg nach Schlager. So gefällt es mir viel besser. Auch das Ende vom Refrain (…wichtig ist, wofür…) ist nun sinnerfüllter. Ich glaube, ich werde mich, mit deinem Arbeitsblatt bewaffnet, auch noch einmal mutig an die erste Strophe wagen… 😉

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Vielen Dank. Für mich war ein solches Arbeitsblatt ab einem gewissen Punkt unumgänglich. Und die betonten Silben ‚einzufetten’ fand ich sinnvoll, weil man diese dem Text nicht ansieht (beispielsweise beim Rezitieren würde man teilweise anders betonen). Ich freue mich, dass du mit meinen Änderungen einverstanden bist. Damit können wir uns bis auf weiteres auf die Strophen konzentrieren (die ja eh der härtere Brocken sind).

      Gefällt 1 Person

  6. stern21 sagt:

    Oje, der Geflügelbau hat es in sich. 😉
    Trotz intensiver Zuwendung ist das Ergebnis nur bedingt flugfähig, es hinkt noch an einigen Stellen.
    Ich habe versucht nach Arbeitsblatt vorzugehen, die Silbenzahl und -betonung nach Möglichkeit einzuhalten. Nun brauche ich erstmal eine kükenfreie Pause.

    1. Strophe / die zweite:
    Kann es möglich sein, dass die ihr Leben hier verlieren
    Verwandeln den Himmel in Zauber für uns
    Und kann es möglich sein, dass sie, die uns hier verließen
    Dort oben wachen über uns
    Und kann es möglich sein, dass ihre Tränen fallen zu Boden
    Wie Regen im August
    Und sie streicheln warm und zärtlich deine Haut

    Es klingt irgendwie hölzern. Dabei habe ich ja schon die komplizierte Satzstruktur `kann es sein, dass die…..die selben sind, die…` weggelassen…. Nun kommt mir Deutsch auf einmal arg steif und umständlich vor! Und Schwedisch dagegen so biegsam und dynamisch!
    Ich bin natürlich schon auf deine Version gespannt. Vielleicht gelingt uns ja ein konstruktiver Mix?

    Bon courage! 🙂

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für diesen neuen Vorschlag für die erste Strophe. Ich werde den in mein Arbeitsblatt einbauen und ihn mir auch – im wahrsten Sinne des Wortes – auf der Zunge zergehen lassen.
      Ich weiß nicht, wie dieses Lied entstanden ist. Aber oft ist es ja so, dass jemand einen Text schreibt, diesen dann vertont und dabei noch – passend zur Musik – am Text feilt. Das ergibt eine maßgeschneiderte Einheit. Ein Text in einer anderen Sprache passt da zunächst nicht freiwillig rein. Und mit Gewalt reinzwängen lässt sich eh nix. Da helfen nur Fleiß und Geduld. 🙂 Und mit dieser tröstlichen Ein/Aus-Sicht nehme ich das Erststrophen-Küken vorerst wieder unter meine Fittiche…

      Gefällt 1 Person

  7. stern21 sagt:

    Na prima. Kaum ist Küken Nr.1 gut untergebracht, plärrt das Zweitstrophen-Küken los, will gefüttert werden, aber nur in einem ganz bestimmten Rhythmus, zu einer seltsamen Melodie… piepst irgendwas von Zuwendung…

    Also, Geflügelbau ist definitiv nichts für Ruheliebende. 😉

    Nun gut, dann also los.

    2.Strophe / die erste:
    Ob es wahr sein kann, dass einige als Engel
    Schon geboren sind, mit Himmelsnaturell
    Fliegen träumend durch die Wolken, streuen Liebe aus auf uns
    Mit Blicken voller Güte
    Gewiss kann es wahr sein, dass sie
    warten geduldig auf uns
    Um zu leben, für immer vereint

    Ich bin bisweilen recht frei mit dem Text umgegangen. Das wollte das Küken so haben.
    (Aber darüber lässt sich natürlich reden…)

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank für diesen gelungenen Vorschlag für die 2. Strophe. Ich bin darüber sehr froh, denn ich bin mit der Ersten überhaupt nicht vom Fleck gekommen. Der etwas freiere Umgang mit dem Text ist, denke ich, genau die richtige Strategie. Letztlich muss der Text flüssig klingen und die Kernaussagen des Liedes müssen dabei deutlich werden.
      Mit diesem Gedanken im Hinterkopf habe ich mir gleich beide Strophen vorgenommen. Aus ‚kan det vara så’ habe ich kurzerhand ‚glaubst du, es ist wahr’ gemacht. Das hatte natürlich Konsequenzen für den gesamten Text. An zwei Stellen habe ich eine zusätzliche Silbe verwendet (kursiv geschrieben) – ich meine, dass man diese beim Singen durchaus unterbringen kann ohne die Melodie zu massakrieren.
      Mit der Wortwahl bin ich im Detail zwar noch gar nicht zufrieden (beispielsweise gefallen mir die ‚Entrückten’ in Zeile 1 nicht wirklich). Aber ich denke, auf dieser Grundlage lässt sich weiter arbeiten. Deshalb habe ich die von mir zurechtgebogene Version mal als Arbeitsblatt auf der Seite gespeichert. Als Basis für die nächsten Schritte. 🙂

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  8. stern21 sagt:

    Also, ich finde. die Ängel-Küken kommen schon ganz passabel daher, natürlich noch etwas zerzaust, und der elegante Flügelschwung bedarf noch einiger Übung, doch sie entwickeln sich gut. 🙂
    Deine Einleitung ´glaubst du, es ist wahr` gefällt mir. Die Betonung liegt auf der Silbe, die man auch beim Sprechen hervorheben würde.
    Ansonsten werde ich mir das neue Arbeitsblatt zu Gemüte führen und auf Inspiration hoffen

    Gefällt 2 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Vielen Dank. Ich finde, die Küken wirken bereits sehr aufgeweckt für ihr Alter. 🙂
      Inzwischen habe ich – ebenfalls als pdf-Datei – eine Übersicht des gesamten Textes auf einem Blatt bereit gestellt. Obwohl es jetzt primär um die Strophen geht, kann es ja nützlich sein, das Gesamtkunstwerk im Blick zu haben.

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  9. stern21 sagt:

    Was machen denn unsere beiden Ängel-Küken zur Zeit gerade so? Ich muss gestehen, ich habe sie ein wenig aus den Augen verloren. Wahrscheinlich sind sie immer noch ausgiebig mit Flugübungen beschäftigt. Höhenflüge wollen schließlich gut vorbereitet sein. 😉

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    1. Random Randomsen sagt:

      Gute Frage. Ich glaube fast, die haben einen Moment der Winterruhe genossen. 😉 Kurz nach Fertigstellung der letzten Version war bei mir buchstäblich die Hölle los. Ganz und gar keine geeignete Umgebung für Küken. Aber jetzt ist die Situation wieder entspannter – da dürften die nächsten Flugversuche nicht mehr lange auf sich warten lassen. 🙂

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    2. Random Randomsen sagt:

      In den letzten Tagen habe ich mir den Engel-Text zu wiederholten Malen vorgenommen und dabei festgestellt, dass er mir in genau der bisherigen Version immer besser gefiel. Vor allem, wenn man eben den deutschen Text für sich allein betrachtet. Ich habe den jetzt mal als Bild zuunterst im Beitrag eingefügt.

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  10. stern21 sagt:

    Den Chorus und die Bridge gefallen mir immer noch sehr gut. Zu den beiden Strophen ist mir in der Zwischenzeit noch etwas anderes eingefallen:

    Glaubst du, es ist wahr, dass sich die Sterbenden verwandeln
    In Himmelslicht, das leuchtet für uns
    Und glaubst du, es ist wahr, dass sie, die schmerzhaft uns verlassen
    Dort oben wachen über uns
    Bewahren uns vor Unheil
    Und glaubst du, es ist wahr, dass ihre Tränen fallen auf die Welt
    Wie Regen auf dein Gesicht
    Als ob Lippen warm berührten deine Haut

    Glaubst du, es ist wahr, dass die geborenen Engel
    Dem Himmlischen nah sind von Anfang an
    Dass sie fliegen durch die Wolken, streuen Liebe aus auf uns
    Mit Blicken voller Güte
    In mir spür´ ich, es ist wahr und sie
    Warten dort oben auf uns
    Um zu leben, für immer vereint

    Die zweite Strophe verändert sich dadurch nur geringfügig, die erste schon mehr..
    Vielleicht können wir uns ja auf eine Version einigen, ansonsten haben wir wohl zwei. 🙂
    Das Lied lässt sich übrigens tatsächlich auch so singen, ich hab´s ausprobiert!

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    1. Random Randomsen sagt:

      Herzlichen Dank. Mir gefällt das sehr gut. Deine neue Variante klebt weniger am originalen Wortlaut und ist dafür viel flüssiger. Und singen lässt es sich sehr gut – ich habe das bisher zwar nur kopfintern versucht. Aber das passt. Ich habe auch schon diese angepasste Version im Beitrag eingebaut.
      Ich muss noch eine Nacht darüber schlafen – aber ich denke, es wird jetzt bald Zeit für den nächsten großen Schritt in diesem Abenteuer.

      Gefällt 1 Person

      1. Random Randomsen sagt:

        Ich bin definitiv der Ansicht, dass die Textversion vom 29.2. eine singbare und sinnvolle Übertragung des Originaltextes ist. Ich habe den jetzt auch als Datei (diesmal Word) im Beitrag verlinkt. Und ich denke, dass es jetzt Zeit ist, mit Daniel Adolfsson Verbindung aufzunehmen um zu hören, was er von einer deutschen Übertragung hält. Vielleicht ist er ja damit einverstanden, wenn jemand eine deutsche Version aufnimmt (und möglicherweise hat er sogar selber eine Idee, wer das sein könnte). Zumindest einen Versuch ist es wert, finde ich.

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  11. stern21 sagt:

    Ich bin sehr froh, dass uns gemeinsam diese stimmige Übertragung gelungen ist. Natürlich entspricht sie nicht hundertprozentig dem Originaltext. Einige Details sind verloren gegangen, dafür sind im deutschen Text einige Nuancen dazugekommen, die für mein Empfinden gut zur Aussage des Liedes passen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und finde, es kann sich wirklich sehen lassen.Und ich glaube, es könnte ein hilfreicher Text für Trauernde sein.
    Mal schaun, was Daniel Adolfsson davon hält. Bin gespannt.

    Gefällt 3 Personen

    1. Random Randomsen sagt:

      Auch ich freue mich ungemein über den gelungenen Engel-Text. Schönes Teamwork. 🙂
      Und von der Aussage her passt der Text wunderbar. Bildlich gesprochen: Die Küken haben keine Federn gelassen – nur hat das Federkleid jetzt teilweise eine leicht andere Schattierung.
      Inzwischen habe ich den Text auch bereits an Daniel Adolfsson gesandt. Und auch ich bin sehr gespannt auf die Reaktion. 🙂

      Gefällt 2 Personen

  12. stern21 sagt:

    Ich habe gestern schon versucht dir eine Datei zum Engel-Lied über Dropbox zu schicken, bin mir aber nicht sicher, ob es geklappt hat. Eben habe ich sie nochmal an deine Mailadresse randomsen@eclipso.at (stimmt doch so, oder?) gesendet. Ist sie bei dir angekommen?
    Liebe Grüße von mir.

    Gefällt 1 Person

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